NO JUSTICE NO PEACE

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News

30.06.11

In diesen Tagen jährt sich das Todesurteil von Mumia Abu Jamal

Kurz vor Ferienbeginn 1982 wollte Richter Sabo sich nicht mehr mit weiteren Entlastungszeugen Anhörungen für Mumia aufhalten, sondern den Fall mit einem Todesurteil zum Abschluss bringen, was ihm am 3. Juli 1982 auch gelang. In Erinnerung daran und aus Protest dagegen gibt es am kommenden Wochenende in Philadelphia einige Veranstaltungen unter dem Motto: "4th of July - YOU LIE". Unterstützer_innen von Mumia Abu-Jamal werden u.a. an der "Liberty Bell", einem Wahrzeichen des US amerikanischen Verfassungsmythos protestieren.

Free Mumia Abu Jamal

 

21.06.11 

AKW Mühleberg: Polizei räumt Protestlager vor Berner Kraftwerke

In Bern hat die Polzei das Protestcamp von Atomkraftgegner/Innen vor dem Hauptsitz der bernischen Kraftwerke BKW ab 3:30 geräumt. Kurz nach der Atomkatastrophe von Fukushima im März hatten sich AKW-Gegner/Innen vor dem BKW-Hauptsitz eingerichtet. Seither forderten sie die sofortige Abschaltung des AKW Mühleberg. 

Tierra y Libertad

 

18.06.11

Solidarität mit Werner Braeuner

Seit dem 8. Mai ist der in der JVA Sehnde in Niedersachsen Inhaftierte Werner Braeuner im Hungerstreik. Er fordert vom niedersächsischen Justizministerium in Hannover, ihm den Tagesverpflegungssatz von ca. 7 Euro zu überlassen, um mit diesem Geld beim Gefängniskaufmann einkaufen zu gehen und sich selbst beköstigen zu können.

Freiheit für alle Gefangenen!

 

03.6.11

Mörder

Schon wieder ist eine 30 Jährige Nigerianerin im Gefängnis der Polizeikaserne in Zürich tot aufgefunden worden. Die todesursache sei noch unklahr, die verstorbene Nigerianerin sass wegen illegalem Aufenthalt im Knast

 

30.05.11

Über 180 Anzeigen nach Anti-Rep Demo

Am 4.06.11 gab es in Bern um 16Uhr eine Anti-Repressions Demo, die nach kurzer Zeit (um 16:40) von der Polizei nieder gegast und geschrotet wurde. Die über 180 festgenommenen Leute wurden gegen 23Uhr nach und nach freigelassen. Für alle verhafteten gibt es eine Anzeige wegen Landsfriedensbruch. Beweismaterial: link

Repression betrifft alle! Wehrt euch!

 

31.05.11

Besetztes Haus in Ebikon geräumt

Am Sonntag dem 22.05.11 wurde in Ebikon das Haus an der Kasparkoppstrasse unter dem Namen Waldheim besetzt,um mehr Kultur und Freiräume zu schaffen. Am Montag dem 30.05.11 wurde das Waldheim innert 2 Stunden geräumt, die Bullen mussten zu zehnt mit 2 Feuerwehrautos anmarschieren, zerstörten das ganze Haus und nahmen 3 Personen fest, die bis am Dinestag Mittag im Knast sassen.

Unterstützt den Kampf für kulturelle Freiräume - jetzt erst recht!!!

 

02.05.11

Freispruch in Österreich

Nach 14 Monaten Gerichtsverhandlung und der Anhöhrung von mehreren hundert Zeugen wurden am Montag alle 13 TierrechtsaktivistInnen vom Vorwurf der Bildung einer Kriminellen Organisation nach §278a (ähnlicher Paragraph wie in Deutschland §129a) sowie diversen anderen Anklagepunkten freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft kann diese niederlage jedoch nicht einstecken und beantragte bereits am Dienstag ein Berufungsverfahren. Klar ist, dass die Angeklagten mit dem Verfahren, für ihr Engagement bestraft werden sollen. Diese Bestrafung versucht nun die Staatsanwaltschaft noch zu erhöhen.

 

11.04.11   

RTS in Luzern

Am Freitag Abend um 21Uhr am 8.04.11, gab es anlässlich zum Auszug vom Adlerhorst eine RTS. Die Leute wollen die Vertreibung aus dem Haus nicht einfach so hinnehmen. Ihr Motto: Die Rückeroberung geht weiter!
Heute ist nicht alle Tage...Wir kommen wieder – keine Frage!

 

3.3.11

Randale in Spreitenbach

Nach Ausschreitungen im Asylbewerberzentrum Spreitenbach AG in der Nacht auf Mittwoch, wurde ein 29 Jähriger tunesier festgenommen

 

27.2.11

Ganz Freiburg - hasst die Polizei

Am 24.2. Wurde das Besetzte Haus an der Gartenstrasse 19 in Freiburg im Breisgau gerazzt. Offensichtlich wollten sich die Bullen, für die abgefackelten Bullenautos, rächen. Sie haben den BesetzerInnen mehrere Gegenstände entwendet, unteranderem das Benzin für einen Generator, welchen die Bullen bereits zu einem früheren Zeitpunkt beschlagnahmt haben.

 

26.2.11

7 Häuser in Hamburg besetzt

In Hamburg wurden heute 7Häuser besetzt, die BesetzerInnen fordern mit dieser Aktion selbstorganisierte soziale Zentren und billigen Wohnraum. ausserdem protestieren sie gegen die voranschreitende Durchgentrifizierung und die drohende Räumung, linker Projekte.

 

22.2.11

Downloads

Ab sofort steht sowohl das Mixtape von Collie Herb -> Karma Connectet als auch die EP von Perspectives zum Download bereit

 

21.02.11

Bekennerschreiben zur Maßnahme: Polizeiautos abfackeln!

...wir haben in der Nacht auf den 17.2....
Warum die Bundespolizei? Nun, die Bundespolizei beteiligt sich z.B. an Abschiebungen und Castortransporten.  Sie ist an internationalen Kooperationsprojekten beteiligt, die den Aufbau der Festung Europa und die Militarisierung nach Innen und Außen vorantreiben. Vergangene Woche fanden sich gleich zwei Mal Menschen zusammen, die von den herrschenden Verhältnissen so angekotzt sind, dass sie Bullenautos abgefackelt haben. Die momentane Politik kann zu keiner Befriedung führen.

 

09.02.11

Nein zum Riesenstaudamm

In der Region Xingu in Brasilien soll der 3. Grösste Staudamm der Welt erbaut werden. Diesem Projekt sollen etwa 100'000 Indigene, und rund 240 Hektar Wald weichen. Nun machen Indigene und NGOs gegen das Projekt mobil. Letzte Woche haben sie dem brasilianischen Präsidenten einen Protestbrief mit 500'000 Unterschriften übergeben. NEIN ZUM STAUDAMM BELO MONTE

Zu den beteiligten Firmen gehört unter anderem Alstom mit Sitz in Baden sowie Andritz und Voith die beide mehrere Sitze in der Schweiz haben

 

22.01.11

immer mitten in die Fresse rein

Gestern demonstrierten ca. 100 Personen in Zürich gegen die SVP anlässlich der Albisgüetli Tagung unter anderem traute sich Hans Fehr etwas zu nah an die Demonstranten und kassierte dafür ein paar Fäuste.

 

21.01.11

Billy und Costa erneut transferiert!

Billy wurde nach Thun zurückgebracht und Costa nach Bern.

 

18.01.11

Strassenkampf

Auf indy linksunten wurde ein ziemlich ausführlicher Bericht mit Tipps und Tricks zu Waffen und Taktiken im Strassenkampf veröffentlicht. hier

 

17.01.11

Luzerner Bullen zerstören Leben

Im vergangenen september ist eine 14Jährige Roma auf der Flucht vor Bullen in Horw (LU)  dabei stürzte sie 12 Meter tief und ist seither gelähmt. Die Behörden lehnen jede Verantwortung ab.

 

16.01.11

Brand im Knast

Am Mittwochnachmittag hatt ein Gefangener im Untersuchungsgefängnis in Olten am Rötzmattweg seine Zelle in Brand gesteckt, indem er Kopfkissen und Bettdecke anzündete.

Am selben Tag hat sich ein 57Jähriger im Untersuchungsgefängniss Arau-Telli erhängt.

 

16.01.11

3 sind entkommen

Heute morgen sind drei Personen, warscheinlich mit einem selber gebastelten Seil, aus dem Bezirksgefängnis Baden entkommen.

 

11.01.11

Sie tuns schon wieder

Heute morgen wurde eine 16 Jährige und ihr Freund auf der Flucht vor Ticketkontrolleuren in Biel von einem Trolleybus überrollt beide wurden verletzt. Ende Mai 09 wurde ein 17 Jähriger in Biel von Bullen vor einen fahrenden Zug gehetzt, weil er Holz gestohlen haben soll. Anschliessend kam es in Zürich zu heftigen ausschreitungen

 

05.01.11

Aktion vom 31. Dezember Bochuz (VD)

Während der Sylvesternacht verabredeten wir uns vor dem Gefängnis von Bochuz, in Solidarität mit Marco Camenisch und den anderen Gefangenen, aber auch um an den Tod von Skander Vogt zu erinnern, den die Wärter von Bochuz in seiner Zelle ersticken liessen, nachdem er seine Matratze als Zeichen des Protestes angezündet hatte.

Damit versuchten wir, die Isolation der Gefangenen, und im speziellen von Marco Camenisch, zu durchbrechen mit Hilfe von Feuerwerk, Raketen, Musik, einem grossen Feuer und vor allem durch unsere Präsenz, unsere Solidarität, unsere Worte und unsere Schreie, was auch gelang: mehrere Gefangene antworteten mit Schreien aus ihren Zellen und grüssten uns.

Wir werden zurückkommen!
Zerstören wir die Gefängnisse und die Welt, die sie produziert!

 

27.12.10

20.12.10-Varese

In der Nacht vom 12. Dezember 2010 wurde eine Shell-Tankstelle in Varese sabotiert: die Benzinschläuche abgeschnitten und den Bankautomaten mit Flüssigstahl blockiert. Diese Aktion widmen sie Billy, Costa, Silvia, Leo und Marco und allen KämpferInnen des Nigerdeltas im Kampf gegen die Ölmultis (darunter der italienische ENI-AGIP) und die Regierung um ihr Volk und ihr Ökosystem vor der Zerstörung zu verteidigen.

Solidarität mit allen RebellInnen, die Verantwortlichen der Herrchaft angreifen!

 

27.12.10

20.12.10-Bologna

In der Nacht vom 12. Dezember 2010 wurde in der Via Stalingrado der Roadhaouse Grill angezündet. Eine kleine Geste gegen jene, die aus dem Leiden anderer Lebewesen, die vom kapitalistischen System zu Objekten erniedrigt werden, Profit schlagen! In der Solidaritätswoche für Billy, Costa und Silvia wollten sie dem System, gegen das die 3 Gefangenen kämpfen und das sie nun als Geiseln hält, eine Antwort geben und auch wünschen, dass dieses Feuer der Zerstörung und Freiheit bis zu ihnen gelangt!

Freiheit für alle!!!

 

25.12.10

Bullen Mörderschweine

Am 6. Dezember 2010, genau zwei Jahre nach der Ermordung von Alexis Grigoroupoulos durch die Polizei, wurde in Genf bei der premanenten Mission Griechenlands als Zeichen der Solidarität die Fassade mit roter Farbe verschönert.

Solidarität mit den Gefangenen und den anderen Opfern der staatlichen Gewalt!

Hoch lebe die Anarchie!

 

24.10.10

Es Lebe die FAI - es Lebe die Anarchie

Am Donnerstag Mittag gin in der Schweizer Botschaft in Rom eine Bombe hoch die Gruppe Federazione Anarchica Informale (FAI) hat sich laut Medien zu diesem Anschlag bekannt. Am gleichen Tag wurde auch eine Bombe in Chile gefunden, die jedoch nicht detonierte bereits am 14. Dezember wurde in Lissabon die Schweizer Botschaft eingefärbt. Und am 4. Oktober wurde vor der Schweizer Botschaft eine Bombe platziert. Freiheit für Silvia, Billy, Marco und Costa!

 

10.12.10

Mindestens 83 Tote bei einem Gefängnisbrand in Chile

In einem Trakt war ein Grossbrand ausgebrochen, die Häftlinge erstickten in ihren Zellen. Draussen flehten Angehörige die Polizei an, sie möge ihre Liebsten aus dem Inferno retten. Insassen machten währenddessen verzweifelt aus den vergitterten Fenstern auf sich aufmerksam. Die Feuerwehr kam erst zwei Stunden später. Offenbar wurde der Brand absichtlich gelegt als es zu einem Kampf zwischen zwei Häftlingen kam.

No justice, no peace, fight the police

 

14.11.10

Demonstrationen 2x Nein zur SVP Ausschaffungsinitiative

Am Donnerstag dem 11.11.10 demonstrierten rund 100 Leute in Solothurn gegen die Ausschaffungsinitiative und am Samstag demonstrierten um die 1000 Leute in Zürich.

SVP Rassistenpack - wir haben dich zum Kotzen satt

 

27.10.10

No Jail Train - No Jail

In Zürich wurde am frühen Dienstag Morgen ein Van der SBB angefackelt, Die SBB beteiligen sich in aktiver zusammenarbeit mit der Securitas Gruppe an Ausschaffungen (Spezialzug "Jail Train" für den Transport von Gefangenen, Denunziation von Sanspapiers bei Kontrollen usw.)

 

26.10.10

Antifeminismus-Treffen steht vor Absage

Am kommenden Samstag hätte im zürcherischen Uitikon das erste internationale Antifeminismus-Treffen stattfinden sollen. Doch daraus wird nichts, denn der Eigentümer der Räumlichkeiten zog am Montag seine Zusage zurück.

Sexismus bekämpfen!

 

26.10.10

3 Bullen verletzt

In Lausanne wurden 3 Bullen Spitalreif geschlagen. Sie wollten 3 Sprayer verhaften, die sich aber unter Leute mischten, die an einem Underground Festival waren. Die Menge wehrte sich, leider wurden trotzdem 3 Menschen verhaftet.

 

26.10.10

Verlegung von Costa & Billy

Wer weiss schon was in deren Hirnen für Gespinnste umgehen!

Costa wurde vom Knast in Bern nach Thun verlegt & gleichzeitig Billy von Thun nach Bern.

Freiheit für alle Gefangenen!

 

24.10.10

Solidarität mit den von §278a betroffenen AktivistInnen

Laut AugenzeugInnen haben am Freitag Nachmittag mehrere Menschen vor dem österreichischen Konsulat in Bern einen kritischen Text zu den Vorfällen vorgelesen und Flyers verteilt.

No justice

No peace

 

15.10.10

Anschlag auf Schweizer Botschaft in Rom

In der Nacht vom 4. und 5. Oktober wurde auf dem Mäuerchen, dass die Schweizer Botschaft in Rom umgibt ein Brandbombenpacket deponiert, dass anscheinend nicht hochging. In der nähe wurde folgende Schrift hinterlassen: Billy, Costa, Silvia und Marco Liberi Solidarität mit allen Gefangenen

 

11.10.10

R.I.P. Alexis

Fast zwei Jahre nach der Ermordung des damals 15 jährigen Alexis wurde heute der Bulle, der nach einer verbalen Auseinandersetzung auf Alexis geschossen hat zu lebenslanger Haft verurteilt. Dieses Urteil gibt uns jedoch nicht den Glauben an ein "funktionierendes Rechtssystem" (soll heissen, dass die Gesetze eingehalten werden und verstösse entsprechend geahndet.) zurück. Eher wurde der Bulle Opfer der Angst vor einem Sturz der Regierung. Bereits nach Alexis ermordung kam es zu wochenlangen, heftigen Ausschreitungen. Beim 1. Jahrestag der Ermordung wurde Athen zu einer Polizeihochburg. Auch die geplanten Sparmassnahmen führen immer wieder zu heftigen Ausschreitungen, riesigen Demonstrationen und starken Streiks in ganz Griechenland.

 

10.10.10

Nazi Aufmarsch in Langenthal

Gestern waren ca. 70 RechtsextremistInnen in Langenthal an einer Platzkundgebung gegen den geplanten Bau eines Minaretts. Dazu Aufgerufen haben die PNOS Mitglieder Dominic Lüthard und und Willi Frommenwiler.

Nazis vertreiben, AuländerInnen bleiben

 

10.10.10

Freiheit für Marco Camenisch

Nachdem Marco erst vor kurzem nach Orbe verlegt wurde, kam es bereits gestern zu einer kleinen solidaritäts-Aktion vor der Strafanstalt Bochuz. Einige Anarchisten haben 2 laute Feuerwekskörper gezündet. In ihrer Mitteilung stellen sie klar, dass ihnen kein Weg zu weit sei um sich mit Marco zu solidarisieren.

 

10.10.10

Aufstand im Ausschaffungsknast

Laut Genfer Polizeisprecher Jean-Philippe Brandt haben gestern Mittag rund 20 Gefangene die Inneneinrichtung des Genfer Ausschaffungsknast Frambois. Die Kantonspolizei brachte die lage nach über 2 Stunden wieder unter Kontrolle. Mehr ist zurzeit leider noch nicht bekannt.

 

9.10.10

Raus aus Pakistan

Am frühen Samstag morgen brannten in Pakistan ca. 30 weitere Tanklastwagen angezündet. Bereits am Mittwoch wurden ca. 40 Tanklaster in Brand gesteckt.

 

9.10.10

Nazi Demo

Rund 70 Nazis demonstrierten heute in Langenthal gegen den geplanten Minarett bau. Die Antifa-Demo wurde kurzfristig auf den 30. Oktober verschoben. Dennoch waren einige AntifaschistInnen in Langenthal. Es kam zu mindestens einer Verhaftung.

 

7.10.10

Tausende Häftlinge im Hungerstreik

In venezolanischen Gefängnissen sind nach Angaben einer Hilfsorganisation tausende Häftlinge in einen Hungerstreik getreten.  Sie wollen damit gegen die Auseinandersetzungen in der vergangenen Woche im Gefängnis Tocoron protestieren. Dort seien 16 Insassen getötet und 35 verwundet worden.

Solidarität mit den Gefangenen im Hungerstreik


7.10.2010

Naziaufmarsch in Langenthal verhindern!

Am Samstag soll in Langenthal eine bewilligte Demonstration gegen den geplanten Bau eines Minaretts in Langenthal stattfinden. Organisiert wird die Kundgebung von der PNOS. Treffpunkt für die gegen Demo ist am 9. Oktober bei der Hauptpost in Langenthal (vis à vis Bahnhof) um 14:00Uhr

 

4.10.10

NO NATO

Nach dem bereits am Freitag in Pakistan 27 Tanklastwagen der Nato in Flammen aufgingen, wurden heute mindestens 20 weitere  "Opfer" eines Brandanschlages.

Nieder mit den Kriegstreibern! No Nato! raus zur Demo am 16.10 um 14:00Uhr auf dem Claraplatz in Basel gegen die Söldnerfirme Aegis und die NATO infos

 

3.10.10

10. Antifaschistische Abendspaziergang

Gestern Abend demonstrierten in Bern ab 20Uhr über 1000 Personen gegen Staat, Kapital und Faschismus. Die Demonstration war lautstark. Vor dem Bezirksgefängnis wo immernoch Costa sitzt, explodierte die Stimmung.

 

1.10.10

Unterschriften gegen Zwangsausschaffungen

augenauf sammelt auf der Seite www.augenauf.immerda.ch Unterschriften gegen Zwangsausschaffungen und Ruft zur Verweigerung der Mitarbeit an Zwangsausschaffungen auf.

Bitte unterschreibt alle die Petition.

Bleiberecht für alle

 

30.9.10

Eure Krise zahlen wir NICHT!

Gestern nahmen in Spanien rund 10Millionen ArbeiterInnen am Generalstreick teil. In Brüssel demonstrierten ca. 100000 Menschen an einer Internationalen Gewerkschaftsdemo und in Dublin etwa 500, zuvor blockierte ein Mann den Zugang zum Parlamentsgebäude indem er mit einem Zement-Laster in einen Zaun, der das Gebäude umgibt gefahren ist. Ausserdem kam es gestern in Polen, Portugal und Griechenland zu Protesten.

Make Capitalism history

 

30.9.10

Tod im Berner Knast

Ein 42 Jähriger Untersuchungshäftling wurde heute morgen Tod im Berner Regionalgefängnis aufgefunden, die Behörden schliessen eine Einwirkung von dritten aus, kennen aber noch nicht einmal die Todesursache

 

30.9.10

Ausschaffung Sennhof; alles ok.

Nach einer Untersuchung sind die Behörden zum Schluss gekommen, dass bei der Ausschaffung im Churer Knast Sennhof alles korrekt verlaufen sei. Die Kurdisch-Syrische Familie sei nicht traumatisiert und überhaupt sei alles korekt verlaufen. Zu diesem Schluss kam der ehemalige Churer Untersuchungsrichter Andrea Cantieni ohne die Familie befragt zu haben. Mehr infos

 

29.9.10

Freiheit für Costa, Silvia, Billy und Marco

In Solidarität mit den 4 AnarchistInnen im Hungerstreik wurde in der Nacht auf Mittwoch in Zürich das Haus des Sicherheitschefs der Strafanstalt Pöschwies mit Farbe angegriffen Bild

 

27.9.10

5:0 für die Reitschule

Bernerinnen und Berner lehnen die Initiative "Schliessung und Verkauf der Reitschule" ab und sagen JA zum schönsten Schandfleck der Stadt Bern.

Freiraum braucht Platz

 

26.9.10

Marilyn Buck, Revolutionärin gestorben

Am 3. August starb im Alter von 62 Jahren die politische Aktivistin, Revolutionärin und Dichterin Marilyn Jean Buck, nur gut zwei Wochen nach ihrer Entlassung aus dem Knast, wo sie 25 Jahre auf Grund des Vorwurfes der Beteiligung an der Befreiung von Assata Shakur 1979, der Enteignung eines Geldtransportes 1981 und des Bombenanschlages auf den US-Kapitol 1983 inhaftiert war.


26.9.10

Guido Westerwelle verplaperte sich

Westerwelle sagte: "Die für 2012 geplante Konferenz zur Einrichtung einer Zone von Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten ist eine große Chance für Frieden und Sicherheit in dieser Region." Was er jedoch meinte war eine Zone frei von Massenvernichtungswaffen.Vielleicht kann er einfach nicht mehr lügen?!

 

24.9.10

Zerstörung von Zirkusplakaten und besprühung eines Pelzladens

Beginnend in der Nacht des 17. September bis zur Mitternacht des 19. September fand in einer Stadt nahe Hamburg direkte Aktion gegen den Zirkus Hollywood statt.
Über 250 Werbeposter wurden entfernt, zerstört oder besprüht/unleserlich gemacht.
In der Nacht des 16. September wurde in der gleichen Stadt ein Pelzladen besprüht.

Zu den Aktionen haben sich Tierbefreiungsaktivist*innen der ALF bekannt.

Animal liberation!

 

22.9.10

AntiFeminismus treffen

Das vom Luzerner SVPler lancierte AntiFeminismus treffen soll im Zürcher Restaurant Giardino Verde statt finden...

 

22.9.10

40mio für zu kleine Zellen

Die JVA Lenzburg soll für 40 Millionen Franken "erneuert" werden, die Zellen bleiben aber weiterhin viel zu klein und liegen sogar unter den Vorgaben des Bundes.

Abreissen statt erneuern!

 

21.09.10

Escada handelt weiterhin mit Pelz!

Im Juni 2010 gab der deutsche Luxusmodekonzern ESCADA bekannt, in Zukunft auf den Verkauf von Pelzprodukten zu verzichten. Wie sich nun zeigt ein leeres Versprechen. Denn mit der Winterkollektion wird ESCADA wieder Pelz verkaufen. ESCADA verzichtet lediglich auf den Einsatz bestimmter Echtfellprodukte, Kaninchenfell oder Karakul werden offensichtlich weiterhin verkauft. Das Unternehmen beteiligt sich damit weiterhin am Pelzhandel und ist verantwortlich für die Tötung unzähliger nichtmenschlicher Tiere.

 

19.9.10

Jetzt wirds heiss

Einige AnarchistInnen haben in der Nacht auf heute, auf der Hardbrücke, aus Solidarität mit den sich im Hungerstreik befindenden Gefangenen und überhaupt, ein Feuer gelegt. Es endstand Sachschaden in der höhe von mehreren Hunderttausen Franken, ausserdem musste die Brücke für ca. fünf einhalb Stunden für sämtlichen Verkehr gesperrt werden.

BekennerInnenschreiben auf Indy

 

17.9.10

"Stuttgart 21" verliert sein Gesicht

Heute können die Gegener des Bahnhprojekt "Stuttgart 21" einen weiteren Erfolg feiern, der Sprecher von "Stuttgart 21", der Vize Landtagspräsident, legte heute sein Amt als Sprecher mit Sofortiger wirkung nieder. Damit kommen die Verantwortlichen des Milliarden-Bahn-Projekts noch mehr in Bedrängniss.

 

14.09.10

Hungerstreik von Marco, Silvia, Billy und Costa 

Anlässlich des Hungerstreikes haben SympathisantInnen am Freitag dem 10.09.10 Silvia in Biel einen "Besuch" abgestattet. Mehr als ein Dutzend Menschen zeigten ihre Solidarität mit den Hungerstreikenden.

Gegen jegliche Ausbeutung von Menschn, Tieren und der Erde!

 

13.9.2010

Repression und Job weg

Nach den Ausschreitungen im November 2009 beim FCB - FCZ Match lief die Repressions-Maschine auf Hochtouren unter anderem wurde ein Zürcher (auf der Arbeit) verhaftet und zwei Tage in U-Haft gesteckt der noch nie in Basel an einem Fussball Match war. Zu allem Überfluss hat dieser Zürcher auchnoch seinen Job verloren. Nach seinem Freispruch will er nun Schadensersatz.

 

13.9.2010

110 ArbeiterInnen verlieren ihren Job

Die Firma Injecta AG aus aus Teufenthal (AG) schliesst die Tore, insgesammt sind 110 ArbeiterInnen von der Schliessung betroffen. Die Firma stellte Aluminium- und Zinkgussteile her.

 

9.9.10

Colmar, Frankreich, GVO-Rebe zerstört

70 transgene Rebstöcke wurden in der Nacht vom Samstag dem 14.08.10 auf Sonntag den 15.08.10 auf einem Standort der INRA durchgeschnitten.

Etwa sechzig MäherInnen sind auf das Feld eingedrungen, das einer Einheit des Nationalen Agronomischen Forschungsinstituts gehört und haben die Reben zerstört bevor sie die Presse allamiert haben.

Am Standort angekommen, haben die Ordnungskräfte sie Sonntags morgen immer noch vor Ort festgehalten.

 

1.09.10

Pöschwies, Regensdorf

Im Gefängnis Pöschwies gibt es ein neues Gesetz. Die WärterInnen dürfen den Häftlingen jederzeit eine Urinprobe abnehmen. Falls der Häftling die Urinprobe verweigert, giltet die Probe automatisch als positiv.

No justice

No peace

 

18.8.2010

Deportation Sennhof, Chur

Amnesty International und der Verein Miteinander Valzeina haben gemeinsam eine Untersuchung der Deportation im Gefängnis Sennhof in Chur erreicht. Wir wollen hier nicht dieses Ereigniss (Untersuchung) feiern sondern solidarisch den Verein Miteinander Valzeina grüssen http://www.vmv.ch

 

16.08.10

Naziaufmarsch in Ludwigshafen

Am 14.08.10 wollten Neonazis eine Demo gegen den Umzug zum Christopher Street-Day, der in Mannheim stattfand, in Ludwigshafen durchführen. Am Vormittag des 14.08.10 sagten die Nazis die Demo ab. Jedoch fand eine Kundgebung eines breiten Bündnisses gegen rechte Gewalt auf dem Platanenhain in Ludwigshafen statt. Es beteiligten sich daran ca. 300 TeilnehmerInnen. Nach der Veranstaltung zog eine Spontandemonstration mit etwa 70 TeilnehmerInnen in Richtung Kuschatplatz und weiter zum Bahnhof. 

 

14.08.10 

Südostschweizerzeitungsbericht zum A-Camp

 Anarchisten sind nicht chaotisch

Degen. – Das anarchistische Sommercamp in Degen ist nicht das, was man vielleicht davon erwartet hat. Ein Augenschein der «Südostschweiz» hat nämlich klar gezeigt, dass das am Freitag gestartete einwöchige Camp sehr organisiert abläuft – und dies obwohl es keine Leitung und auch keine Organisationsstruktur gibt. «Anarchie bedeutet Ordnung ohne Herrschaft», sagt eine Lagerteilnehmerin, und das bedeute nicht Chaos.

 

10.8.2010

Brand, Strafanstalt Pöschwies

Der Somalier der am 14.Mai in Regensdorf, Strafanstalt Pöschwies durch ein Feuer schwehr verletzt wurde, sei an den Verbrennungen verstorben, ausserdem habe er den Brand selber; absichtlich oder fahrlässig gelegt, teilte das Amt für Justizvollzug mit.

 

10.8.2010

150 Idioten

Waren laut PNOS am Sonntag auf dem Rütli, gegen-aktionen  fanden keine statt, nur Petrus hatt sich als antifaschist geoutet, es regnete die ganze Zeit. In den Medien fand die Rechtsextreme Aktion keinen Anklang

 

6.8.2010

Kapputt

In Zürich wurden in der Nacht auf Mittwoch 55 SBB-Ticketautomaten mit Bauschaum sabotiert

 

6.8.2010

Antikapitalistisch vorangehen...

...statt der Welt beim Untergang zuzusehen, so lautet das Motto des bereits 10. Antifaschistischen Abendspaziergang, der am 2.10.2010 in Bern stattfindet nähere Infos findet Mensch auf http://www.buendnis-gegen-rechts.ch

Besammlung ist um 20:00Uhr bei der Heiliggeistkirche

 

4.7.2010

ESCADA steigt aus dem Pelzhandel aus.

Großer Erfolg für die Escada-Campaign: Nach einer mehr als zwei-jährigen Kampagne von Tierbefreier_innen kündigte der deutsche Luxusmodehersteller ESCADA an, ab sofort auf den Verkauf von Echtpelzprodukten zu verzichten. Die Organisator_innen der Kampagne rufen nun dazu auf, die Prosteste einzustellen. Insgesamt fanden über 900 Aktionen im Rahmen der Kampagne statt.

 

4.7.2010

150 Nazis in Sempach

Am Samstag versammelten sich rund 150 Nazis und zogen gegen 16:30Uhr Zum Gedenk-Stein. Am Abend waren die Nazis an einem Fascho-Konzert in Notwil und der von ihnen niedergelegte Gedenk-Kranz wurde von einer Gruppe, die sich Antifa Kränzchen nennt, geklaut. Laut ihren angaben, haben sie viel Freude an ihrem neuen Spielzeug.

 

2.7.2010

2 Autos abgefackelt

In der Nacht auf heute wurden in Aarburg 2 Autos abgefackelt, es endstand Sachschaden in der höhe von 18'000 Franken

 

25.6.2010

Briefbombe in Athen

Im griechischen Ministerium für Zivilschutz in Athen ist am Donnerstagabend bei der Explosion einer Briefbombe der Sicherheitschef des Ministers getötet worden. Laut Medienangaben bekannte sich die Gruppe Revolutionärer Kampf zum Anschlag

 

25.6.2010

G20 Gipfel in Toronto

Schon seit dem vergangenen Wochenende treffen sich AktivistInnen aus aller Welt in Toronto um gegen den G20 Gipfel zu protestieren auf indy linksunten wurde nun ein Bericht darüber veröffentlicht

 

24.6.2010

Freiheit

Bei einem Zahnarztbesuch ist einem 23 Jährigen Gefangenen, der im Untersuchungsgefängnis Arlesheim BL gefangen war, die Flucht gelungen. Als ein Polizist stolperte nutzte er spontan¨ die Möglichkeit zu fliehen.

 

21.6.2010

Knäste nieder brennen

Gleich in zwei Knästen kam es innerhalb der letzten Tage zu brandstiftungen. am Donnerstag, im Basler Bezirksgefängnis Sissach und  am Samstag im Basler Untersuchungs- knast Wagenhof, insgesammt wurden 2 Gefangene 3 Schliesser und ein Feuerwehrmann dabei verletzt.

 

20.6.2010

Demo gegen Tierversuche 

Am 3. Juli organisiert der VgT eine Demonstration am Luzerner Bahnhof und in der Railcity, dort soll eine Botox-Walk-in-Praxis  eröffnet werden.

 

19.6.2010

Sauvage in Thun

Am 18.6.2010 Haben in Thun rund 250 MitgliederInnen und SympatisantInnen der Aktion Hausgeist im lehrstehenden Gerber-Käse Areal die Nacht durch gefeiert. Mit dieser Aktion forderten sie unter anderem endlich ein AJZ in Thun

 

18.6.2010

Bauernhof besetzt

In der Nacht auf Dienstag wurde in Seebach/Glattbrug ein Bauernhof besetzt, die BesetzerInnen sind nun in Verhandlungen mit der Stadt

 

16.6.2010

Freiheit für alle Gefangenen

wurde auf das Stadt luzerner Amts- gericht gesprüht, ausserdem bekam es einige Farbflecken ab.

 

14.6.2010

MÖRDER

Schon wieder ist ein Tod im Knat ans Licht gekommen am 4. Juni starb im Solothurner-Knast-Schöngrün ein 39. Jähriger Drogensüchtiger wegen unter- lassener Hilfeleistung durch die Schliesser Welche ihn, nachdem der Gefangene über Schmerzen geklagt hat, kurzer hand in die Krankenzelle, ohne medizinische Hilfe gesperrt haben. nach mehreren Stunden fuhren sie ihn ins spital, wo er vermutlich an gestrecktem Heroin starb. Es bleibt dabei A.C.A.B.

 

10.6.2010, Berlin

FAU Berlin gewinnt Prozess um

Gewerkschaftsfreiheit

PRESSEMITTEILUNG DER FAU BERLIN FAU Berlin gewinnt Prozess um Gewerkschaftsfreiheit. Vor dem Kammergericht Berlin wurde heute die Einstweilige Verfügung zum de-facto- Verbot gegen die FAU Berlin aufgehoben. Infolgedessen darf sich die Gewerkschaft auch wieder als solche bezeichnen.

News

31.05.2010

Weitere faschistische Morde in Russland

Am 31.Mai starb unser Freund Kostya

Lunkin in Ryazan, einer Stadt in Russland.

Am 23.Mai hatte er seinen 25.Geburtstag

gefeiert und wurde in der Nähe seines

Wohnortes brutal von Nazis angegriffen.

Sein Kopf wurde durch einen Stein gebro-

chen... Seitdem befand er sich im Koma.
Bedauerlicherweise gab es am selben Tag

einen weiteren Angriff von Nazis, dieses mal

in Moskau. Der 28 Jährige Dmitri Kashitsin

wurde mit mehr als 15 Messerstichen verletzt

und starb. Sein Vater starb einige Tage

später an Herzstillstand.

 

16.4.2010

Freiheit X 3

Nach dem bereits am letzten Wochen-

ende ein Knastspaziergang in Bern

und einer Biel statt gefunden hat,

kam es auch dieses Wochenende

wieder zu Zwei Knastspaziergängen

in Biel und zu einem

Farbanschlag auf das Amtshaus in Bern

Ausserdem wurde diese Woche

 

12.5.2010

Artgerecht ist Nur die Freiheit

Endlich äussert sich auch der Schweizer

Tierschutz zum Zirkus Royal. In einer

Mitteilung teilt er mit, dass die Tiere auch

während den Vorstellungen durch

bestrafungen misshandelt werden.

Ausserdem widerspricht die Tierhaltung

im Zirkus Royal "den einfachsten Grundsätzen

der Tierhaltung" so der STS weiter.

 

26.4.2010

Geissmättli

Das seit einem Monat besetzte

Geissmättli in Luzern wurde gestern

Abend freiwillig verlassen. Heute sollen

die Bauarbeiten beginnen.

 

15.4.2010

Da war doch noch was...

Eure Asylpolitik ist HÄSSlich

 

In der Nacht auf Mittwoch haben

wir das Migrationsamt in Luzern mit

Farbe angegriffen.

 

Mit dieser Aktion protestieren wir gegen

Ausschaffungen und gegen das Konstrukt

von Nationen im Allgemeinen.
Wir sind wütend über die Ermordung eines

Flüchtlings im Flughafen- gefängnis Kloten.

Ausserdem grüssen wir solidarisch die 3

Gefangenen die den Kapitalistischen-

Folterknechten im Knast Willisau entkommen

sind

Ausschaffung ist Folter
Ausschaffung ist Mord

Kein Gott
Kein Staat
Kein Vaterland

 

15.4.2010

Sprayen 50% Rabatt

Ab sofort kann in Emmen 50% billiger gesprayt

werden, dies dank der Aktion Sprayfrei die

gestern gestartet ist.

Sprayereien werden nun zum halben Preis

entfernt, ob das heisst, dass mensch auch

nur 50% des Sachshadens bezahlen muss

wenn er/sie beim sprayen erwischt wird,

ist noch nicht bestätigt.

Mit ziemlich hoher Warscheinlichkeit wird

das Foto der Sprayerei aber auf

http://www.vandalismus-stoppen.ch

veröffentlicht.

 

15.4.2010

Verlieren wir die Beherrschung

Der Zürcher Stadtrat provoziert wieder einmal

völlig unnötig bereits im Vorfeld des ersten

Mai. Er will das Fest auf dem Kanzleiareal

erst ab 20:00Uhr bewilligen.

Uns ist das egal, wir können überal

Partys feier, wie bereits der vergangene 

6. Februar Zeigte :P

Heraus zu einem kämpferischen 1.Mai

in Zürich und Überall 

 

12.4.2010

Militanter Jahresrückblick

Auf Indymedia Linksunten wurde

ein Rückblick über militante Aktionen

im Jahr 2009 veröffentlicht.

 

17.3.2010
Inkompetenz im Anzug
Thomas Fuchs fordert ein hartes
durchgreifen wenn es um die Berner Wagen-
plätzlerInnen geht. Eigentlich fordert er immer
ein hartes durchgreifen aber egal...
Die Stadttauben, die ein frei stehendes
Grundstück im Lorraine Quartier besetzt
haben sollen sofort geräumt werden, hohe
Bussen auferlegt werden, sie sollen die
Kosten für den Polizei einsatz bezahlen
und ausserdem sollen ihre Wagen
beschlagnahmt werden.
Nur dumm, dass dies mit dem Rechts-
system nicht ganz vereinbar ist.
http://www.youtube.com/watch?v=NBnDTLqTRqA


17.3.2010
Squat your City
15. Bullen räumten heute die seit 6 Jahren
besetzte Chalchi in Zürich. Weitere Bullen
sicherten "Man weiss bei solchen Sachen
nie" sagte Polizeisprecher; Marco Cortesi
Allerdings stürmten die Bullen ein lehres
Haus


17.3.2010
Kein Platz den Faschisten! Nirgendwo!
Am Dienstag, den 16.03.2010 versuchten
etwa 15 FaschistInnen aus dem Umfeld
der NPD-Rheinland-Pfalz eine
Rumgeopfer-Kundgebung auf dem Stiftsplatz
in Landau durchzuführen. Dabei wurden sie
von mehr als 250 anwesenden AntifaschistInnen
und BürgerInnen vehement gestört.
Landau war jedoch nur der Auftakt des

Jammermarathon: Morgen soll in

Neustadt/Weinstrasse eine weitere Kundgebung

stattfinden und am Donnerstag gipfelt das ganze

im  alljährlichen Opferwahn in Bad Dürkheim.

 

Mittwoch, 17.03. Neustadt/Wstr:
Nazitreffpunkt: 20.30. Uhr, Hetzelplatz
DGB-Veranstaltung: 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr vor

dem Saalbau oder ab 17 Uhr: auf zum Ochsenplatz!

Donnerstag, 18.03, Bad Dürkheim:

Antifa-Treffpunkt: 17.30 Uhr, Römerplatz

 

mehr informationen auf indymedialinksunten



16.3.2010
Digger Diving???
Was ist eigentlich digger diving?
Unter diesem Titel wurde heute auf indymedia
linksuntenein Interview veröffentlicht.
Darin werden 2 englische AktivIstInnen inter-
viewt. sie berichten über die Geschichte der
Aktionsform "Bagger stoppen" sowie über ihre
Erfahrungen.
Das Interview auf deutsch findet ihr hier


13.3.2010
Traurige Gewissheit Jon Anza ermordet
Vor fast einem Jahr bestieg der militante
baskische Aktivist Jon Anza einen Zug
nach Toulous, dort ist er nie angekommen.
Was lange Angenommen wurde wir nun
zur traurigen gewissheit. Jon Anza wurde
gefoltert und ermordet.
Seine leiche tauchte nach so langer Zeit
in einem Leichenschauhaus in Toulouse
auf (bisschen mehr infos: indy)
EUSKADI TA ASKATASUNA!


11.3.2010
Bahnaktionsstag in Freiburg i. Br.
Die mit dem Regionalzug nach Basel
Reisendenwurde am 11. März 2010
bei ihrem Zwischenstoppin Freiburg auf
die regelmäßigen Atomtransporte
aufmerksam gemacht. Mit Megafon wurde
dieEntscheidung der Deutschen Bahn
verkündet, dass ab sofort kleinere Mengen
Atommüll mit dem öffentlichen Nahverkehr
transportiert werde. Auf Flugblättern wurde
gegen die unsoziale Politik der Deutschen
Bahn und die logistische Bedeutung von
Schienentransporten für deutsche
Kriegseinsätze protestiert. Der Atommüll
wurde den hohen Sicherheitsstandards der
DB entsprechend mit einem Vorhängeschloss
gesichert.


11.3.2010
Kraftvolle Demo bei Clariant
Der Chemiekonzern, Clariant will in Muttenz
rund 400 Stellen streichen.
Dagegen wehrten sich gestern morgen rund
200 MitarbeiterInnen und GewerkschafterInnen
mit einer lautstarken Demo vom Liestaler
Bahnhof zum Regierungsgebäude


11.3.2010
Haus am Zürichberg besetzt
Seit zwei wochen haben 20 Personen
das lehrstehende Bürogebäude an der
Sonnenbergstrasse 83
besetzt.
Der Besitzer hat ein Ultimatum, bis am
Sonntag, gesetzt.


10.3.2010
44 Bullen verurteilt
Alle 44 wegen brutaler Gewalt an
DemonstrantInnen beim G8-Gipfel 2001
 in Genua angeklagten Vollzugsbeamten,
Gefängnisärzte und Bullen wurden am
5. März verurteilt. Die Freisprüche aus erster
Instanz wurden vom Berufungsgericht
aufgehoben, die Angeklagten wegen
Autoritätsmissbrauch, Nötigung und
systematischen Misshandlungen im
Bolzaneto-Knast, die jetzt sogar von der
Staatsanwaltschaft als Folter bezeichnet wurden,
schuldig gesprochen. Sieben der Angeklagten
müssen zwölf Monate bis drei Jahre in den Knast,
die Straftaten der anderen sind mittlerweile verjährt. Alle
wurden außerdem zur Zahlung von Entschädigungen
verurteilt. Parallel dazu läuft der Berufungsprozess zum
Überfall der Bullen auf die Diaz-Schule weiter.


10.3.2010
Stadttauben besetzen Lorraine
Die Berner Wagenplätzler (Stadttauben)  haben
am Wochenende einen neuen Platz am Central-
weg im Berner Lorraine Quartier besetzt.
Eigentümerin des Platzes ist die Stadt Bern


10.3.2010
50 Demonstranten gegen Feysinger
50 DemonstrantInnen versuchten am Montag
in Moutier die Rede Oskar Freysingers zu stören,
leider erfolglos.
Oskar Freysinger wollte am Montag in Moutier den
BürgerInnen Moutiers für ihr "vorbildliches"
Abstimmungs verhalten bei der Minarett Initivative
danken und gleichzeitig die rassistische Kampagne
der SVP vorantreiben.
WEHRET DEN ANFÄNGEN!
Kein Platz der rassistischen SVP!


4.3.2010
15 Jährige Türkin verurteilt
Die 15-jährige Beriwan S. aus Elih (türk. Batman),
 wurde vom Schwurgerichtshof, wegen angeblicher
Steinwürfe auf einer Demonstration zu 7 Jahren
und 9 Monaten Haft verurteilt

einen ausführlichen Bericht gibts auf
Indymedia


3.3.2010
Nazi-Konzert in Biel verhindert
Wie die Autonome Antifa Freiburg mitteilte,
wurde ein Nazi-Konzert,  dass das Schweizer
Black Metal  Label „Bergstolz“ mit der
französischen Black Metal-Band „Ad Hominem“
in einem Jugendzentrum in Biel abgesagt.


1.3.2010
Brandanschlag auf Bullenauto in Zürich
Heute, früh am Morgen wurde ein Bullenauto
in Zürich, Wiedikon an der Moorgartenstrasse
abgefackelt.
Das Auto erlitt total schaden.
NO JUSTICE NO PEACE!


1.3.2010
Prozessauftakt in Österreich
Morgen startet in Österreich der Prozess
gegen 13 TierrechtsaktivistInnen.
Medienberichte gehen von einer
Prozessdauer von bis zu sechs Monaten
aus, wobei jede Woche zwei bis drei Tage
verhandelt werden soll. Es ist von vorerst 34
geplanten Verhandlungstagen die Rede.

am 2.3.2010 findet ein globaler Aktionstag
gegen Repression statt.
mehr Infos


Fr, 26.2.2010
Billetautomaten in Zug sabotiert
Am Donnerstag wurden in Zug SBB
Billetautomaten sabotiert, anschliessend
das Communiquée:

Heute Nacht haben wir SBB-Ticketautomaten
in Zug sabotiert.

Aggressive, toleranzlose und diskriminierende
Kontrollen, Knast für SchwarzfahrerInnen die
nicht bezahlen können, überteuerte Ticketpreise,
flächendeckende Überwachung, immer schlechtere
Arbeitsbedingungen, tiefere Löhne, Entlassungen, usw.

Sich wehren ist fast unmöglich. Frustration schürt Wut
- Wir lassen sie die SBB spüren!


Für den Null-Tarif!


Mi, 24.2.2010
Haus in Albisrieden ZH besetzt
Am Wochenende wurde das Haus
an der Albisriederstrasse 188 in
Zürich besetzt. 20min veröffentlichte
heute einen kleinen Artikel über die
Hausbesetzung.


Mi, 24.2.2010
3.4.2010 Gedenkdemo in Dortmund
Bereits zum sechsten Mal findet am
3.4.2010 eine antifaschistische
Demonstration in Gedenken an Thomas
Schulz, der am 28.3.2005 von Nazis
ermordet wurde.
auf indymedia linksunten wurde nun
ein Interview veröffentlicht.


Di, 23.2.2010
200 gegen Bullengewalt
In Aarau Demonstrierten am
Samstag 200 Menschen gegen
Bullengewalt.
Auslöser dafür war die lange
U-Haft für zwei Anarchisten, denen
Vorgeworfen wurde, Luxus-Autos
abzufackeln.
indy

eine Broschüre zum Thema veröffentlicht

 

News

 

Friedliche AntiWEF Demo in Luzern
Die AntiWEF Demo vom Samstag 23.1.10
in Luzern verlief mit 700 TeilnehmerInnen
friedlich.
youtube-video, MM, Fotos

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5.1.2010
Max Mara in Luzern bunt
Offenbar wurde eine Max Mara Filiale in
Luzern versprayt mit Grün steht:
"Pelz ist Mord" und "Animal Liberation"

mehr infos zur Max Mara Kampagne

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27.12.2009

Angriff auf Bullenpost in Bern und Luzern
In Solidarität mit den beiden in Aarau inhaf-
tierten Anarchisten wurden in der Nacht auf
den 27.12.2009 in Bern und Ebikon(LU)
je ein Bullenposten eingefärbt.

indy

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20.12.2009

Unia Jugend Oberwallis gegen Coca Cola
Heute hat auch die Unia Jugend Ober-
wallis eine Aktion anlässlich des Stopps
des Coca Cola Weihnachtstruck in Visp
durchgeführt.

indy

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15.12.2009
50 Schlösser mit Leim Verklebt
Laut Medienberichten wurden in der
Nacht auf Sonntag (Weihnachtlicher
Sonntagsverkauf) in Luzern die Schl-
össer von rund 50 Ladenlokalen mit
Leim verklebt.
Mehrere Geschäfte konnten erst
Stunden nach den offiziellen
öffnungszeiten öffnen
Medien 20min
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9.12.2009
Immer mehr Luxuskarossen brennen
titelte heute 20min im Letzten jahr
seien über ein Dutzend Autos in der
Schweiz abgefackelt worden, den
Bericht findet ihr hier

Athen 800 im Knast

8.12.2009
Griechenland: 800 Jugendliche im Knast
Seit Samstag gab es in Griechenland
über 800 in Gewahrsam nahmen im
Zusammenhang mit den Protesten.
200 davon wurden angezeigt.
Am meisten Verhaftungen gab es
bis jetzt in Athen und Thessaloniki
FREIHEIT FÜR ALLE GEFANGENEN!

2 Autos in Winti abgefackelt

7.12.2009
2 Autos von JailTrain in Winterthur
angezündet

In der Nacht vom 7.Dezember sind
in der Nähe des Winterthurer
Hauptbahnhofes 2 Autos der SBB in
Brand gesetzt worden.
An die Wand wurde ein Tag gesprüht
"No JailTrain - No Jails".
JailTrain ist ein Gefangenentransporter
konsipierter extra Zug, den die SBB
zusammen mit Securitas verwaltet.
Diese Aktion geschah in Solidarität
mit den beideninhaftierten
Anarchisten aus Aarau.

Athen, News

7.12.2009
News aus Athen
laufend neue news findet
ihr unter:
http://www.occupiedlondon.org/blog/
Thursday, 31. may 2012 4 31 /05 /Mai /2012 22:58

 

http://www.hugo-portmann.ch/mediac/400_0/media/d736951d5b4393cffff826e7f000101.jpgerhalten von mc...

 

An euch solidarische FreundInnen und GenossInnen

 

Update/Entwarnung Situation von Hugo vom 8. Mai 2012.

Nach letztem Stand erfahre ich anlässlich heutigem Telefonat mit der Besucherin und Gefährtin Hugos, Lisa Kauer, die zwei Wochen lang ebenfalls Hungerstreik gemacht hat, erleichtert dass Hugo nach langzeitlicher Minimalernährung mit extremem Gewichtsverlust in der Folge seines Hungerstreikes (Vitaminpräparate, Yoghurt, Schokoriegel, ab und zu etwas Reis) in diesen Tagen wieder eine vollständige Ernährung aufgenommen hat.

 

 

Aux ami/es et camarades solidares

 

Update/fin d'alerte sur la situation de Hugo du 8 mai 2012-05-08

Selon Dernières infos par télephone d'aujourd'hui de la compagne de Hugo, Lisa Kauer, qui aussi à jeûné deux semaines, je vous informe avec soulagement que Hugo, après sa grève de la faim et suivante alimentation minimale (Vitamines, Yoghourt, barre de chocolat et parfois un petit peu de riz) avec grande perte de poids dans ces jours à repris son alimentation normale.

 

 

A voi amiche/amici e compas solidali

 

Update/fine allerta per la situazione di Hugo 8 maggio 2012-05-08

Ultime notizie telefoniche di oggi da parte della compagna di Hugo, Lisa Kauer, che ha scioperato anche lei due settimane, vi informo con sollievo che Hugo, dopo il suo sciopero della fame con seguente alimentazione minima (vitamine, yogurt, barra di cioccolata e di tanto in tanto un po' di riso) con grande perdita di peso, in questi giorni ha ripreso una normale alimentaizone.

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Monday, 21. may 2012 1 21 /05 /Mai /2012 22:12

 

Gestern, am Samstag 19. Mai zog eine Gruppe von etwa 40 Personen durch das Langstrassenquartier, um "Solidarität mit der sozialen Auflehnung in Griechenland" auszudrücken, wie auf einem getragenen Transparent lesbar war. Die Gruppe zug um ca. 14:30 von der Josefswiese aus los, durch die Josefstrasse, entlang der Langstrasse bis zu Kanzleiareal. Unterwegs wurden 2 verschiedene Flugblätter verteilt und Plakate gekleistert. "in Griechenland wie hier: Rebellieren wir!", "Gute Regierung gab es noch nie, es lebe die Freiheit und die Anarchie", "Freiheit ist der Same den man sät, kämpft man gegen jede Autorität", "Der Weg der Freiheit endet nie, das bedeutet für uns Anarchie", "Gegen die banken, gegen das Geld, für eine herrschaftsfreie Welt", und ander Parolen wurden gerufen. Es dauerte kaum 5 Minuten und auf Höhe der Langstrassen unterführung zo der kleine Haufen schon einen Rattenschwanz von 5-7 Polizeivans und -autos vor und hinter sich her. Es kam zu einem kurzen Spurt durch die Langstrassenunterführung. Der beste Moment war wohl, als etwa 100 Meter vor dem parolen-schreienden haufen, und wohl davon ermutigt, eine Frau vor einem Polizeiauto vorbeitanzte, kurz auf dessen Haube sprang und ihm dann einen Tritt versetzte, um zu zeigen, was sie von der Autorität der Bullen hält. Diese letzteren vorsuchten sich wiederholte Male halbpatzig in den Weg zu stellen, ergriffen jedoch nie konkrete Massnahmen. Auf dem Flohmarkt auf dem Kanzleiareal löste sich der Umzug auf, wo dann noch Flugblätter verteilt wurden.

http://ch.indymedia.org/images/2012/05/86499.png

http://ch.indymedia.org/images/2012/05/86500.jpg

 

weiterlesen auf indymedia.ch

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Sunday, 29. april 2012 7 29 /04 /Apr. /2012 21:02

An diesem 1. Mai sind wir wieder einmal dort, wo wir uns wirklich zuhause fühlen: zusammen mit euch auf den Strassen, im Widerstand und den Kämpfen, die uns, jenseits aller Unterschiede, vereinen!

 

Auch an diesem 1. Mai nehmen wir von drinnen an den Mobilisierungen und Initiativen draussen teil, mit einem kollektiven Hungerstreik von fünf Tagen, den wir am 1. Mai beginnen.

 

Von den betrügerischen, hinterhältigen und verfälschten Medienwelt kommt die pausenlose tagtägliche Bombardierung auf der Welle der Krise und der verschiedenen Notstände, die das Regime bei Bedarf immer wieder aus der Mottenkiste hervorholt. Die Angst, die treibende Kraft der Demokratie, ist in diesen Krisenzeiten klar wieder allgegenwärtig, und wird uns und der sogenannten öffentlichen Meinung von den Desinformations- und Propagandakanälen des Regimes alltäglich eingehämmert.

 

Trotz dem ewigen Versprechen von Wohlstand, Friede und Glück, die wie immer so auch heute auf bessere Zeiten verschoben werden, trotz den ewigen Versprechen des Kapitalismus als Lohn für Ausbeutung, Plünderung und Zerstörung: das System hat nichts zu bieten ausser Gürtel um sie enger zu schnallen und erzwungene Opfer, spitze und scharfe Waffen, und Knüppel wie jene der Hirten, mit denen sie drohen um ihre Schafherde zusammenzuhalten.

 

Indem sie die Angst vor den Fremden, den „Abnormalen“, vor dem Verluste der Arbeit und der Gewissheitenen und Sicherheit eines „normalen“ Lebens, vor dem Verlust unserer Privilegien und unseres Komforts schüren, genau durch solche subtile alltägliche Drohungen, Aufforderungen und Erpressungen reproduziert sich diese „beste aller möglichen Welten“; und durch Repression versuchen sie, erfolglos!, dort zu schwächen und einzudämmen wo, immer mehr!, diese betrügerische „beste aller möglichen Welten“ auf Ablehnung, Widerstand und Kampf stösst. Alles Risse im dünnen Lack der Machtpropaganda!

 

Und diese unsere Fronten des wahren Kampfes gegen das Bestehende sind nicht wenige, auch wenn es manchmal so scheint! Die Kämpfe gegen die Tentakel des mörderischen Wachstums und Fortschritts wie die ZAD in Frankreich, oder gegen den TAV-Hochgeschwindigkeitszug in Italien, der von der Valsusa herabsteigt und sich in Italien und anderswo in Stadt und Land verbreitet und Züge, Strassen, Autobahnen, und auch Veranstaltungen blockiert, wie die in Lugano des Staatsanwaltes Caselli der u.a. für den Tod von Edo und Sole und die Repression gegen den NoTav-Widerstand verantwortlich ist! Die brennende Wut ohne Grenzen und Abmachungen, welche die Metropolen in Flammen aufgehen lässt, von Athen bis Santiago, von Indonesien bis Russland, und die Angst dem Absender endlich mal retouniert. Die Widerstandskämpfe der Völker und Kurdistan bis Mexiko, im Land der Mapuche, im Nigerdelta, in den Wäldern Indiens, im Golf von Aden und in tausend anderen Orten, nahen und weniger nahen, um das Leben und den Widerstand gegen Plünderung und Verheerung wieder zu festigen. Und die Besetzungen der Strassen und Plätze und Häuser des „brachliegenden“ Landes für ein würdiges Leben.

 

Überall wird der Wille zur Veränderung zum Konflikt gegen diese Gegenwart!

 

Dem wenden wir unsere Blicke zu, mit unserer solidarischen Intitiative, diesen Kämpfen, die unseren Zorn und unsere Freude erwecken, und uns auch hier drinnen Energie und Kraft schenken, und denen wir unsere ganze Wut und Energie widmen, auf das sie weitergehen, wachsen und sich vermehren.

 

Diese Intitiative ist auch, selbstverständlich und vor allem, um allen unseren Kämpfenden dieser Kämpfe, die sich in den Vernichtungslagern der Demokratie in Geiselhaft befinden, erneut unsere Umarmung des Zorns, der Liebe und Kraft zu senden, und dasselbe an die Vielzahl von Schwestern und Brüdern drinnen und draussen, die sich nicht ergeben, nicht beugen, und weiterkämpfen!

 

GEGEN MACHT UND KAPITAL

 

GEGEN IHRE VERBREITUNG VON ELEND UND UNGERECHTIGKEIT

 

REVOLUTIONÄRE SOLIDARITÄT, KAMPF UND WIDERSTAND ÜBERALL!!!

 

Billy und Yilmaz, Lager Pöschwies, und Marco, Lager Lenzburg

 

Schweiz, Ende April 2012

 

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Sunday, 15. april 2012 7 15 /04 /Apr. /2012 17:30

http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcT_Rlt4Zffag5PJI8Tb_cgOFVflvrIUxPYgaJLY4iI3xYaSiY2w7ADas Zürcher Amt für Justizvollzug verweigert die bedingte Entlassung von Marco Camenisch.


Der Bündner Ökoanarchist sitzt seit 20 Jahren für sein politisches Engagement im Gefängnis; derzeit in Lenzburg.

Dieses Jahr hat Marco Camenisch 2/3 seiner Strafe abgesessen. Eigentlich steht in der Schweiz jeder und jedem Gefangenen - bei guter Führung - die bedingte Entlassung nach 2/3 der Haftzeit zu. Nicht aber Marco.

Am 8. Februar sollte eine "Anhörung" zu seiner bedingten Entlassung stattfinden. Das Zürcher Amt für Justizvollzug liess Marcos Anwalt wissen, es werde dabei um "die von uns beabsichtigte Abweisung der bedingten Entlassung gehen." Marco würden an der "Anhörung" keinerlei Fragen gestellt.

Die "Anhörung" ist also gar keine, sondern eine Farce. Der Entscheid ist bereits gefallen. Marco soll weggesperrt bleiben, weil er sich nicht brechen lässt, weil er an seiner politischen Überzeugung festhält.

Bereits vor fünf Jahren versuchte der SP-Staatsanwalt Ueli Weder, Marco zu verwahren. Begründung: das sei ja ein Anarchist!

Und das Zürcher Amt für Justizvollzug verweigerte ihm mehrfach aus politischen Gründen einen bewachten Hafturlaub, der ihm als Vorbereitung auf eine bedingte Entlassung an sich zugestanden hätte.

 

Samstag, 21. April 2012, Treffpunkt: 14.00 Uhr Bahnhof Lenzburg

 

indy

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Tuesday, 3. april 2012 2 03 /04 /Apr. /2012 15:35

http://meta.anarchopedia.org/images/thumb/9/9b/Giuseppe_Ciancabilla.jpg/180px-Giuseppe_Ciancabilla.jpgVeranstaltungen
April-Mai 2012

-  Abendessen
(Gegen freie Spende zur Unterstützung der Bibliothek)
Mi, 4. April, Ab 20:00

- Der politische Kampf
Diskussion über den Text des italienischen Anarchisten Giuseppe Ciancabilla
Mi, 18. April, Ab 20:00

- Abendessen
(Gegen freie Spende zur Unterstützung der Bibliothek)
Mi, 2. Mai, Ab 20:00

- Das rebellische Griechenland
Offene Diskussion über die soziale Auflehnung in Griechenland und ihre Bedeutung für uns hier.
Sa, 12 Mai, Ab 19:00

- Sprung ins Unbekannte
Gedanken für eine anarchistische Offensive im Herzen der Befriedung.
Diskussion über den Text
Mi, 16. Mai, Ab 20:00

-  Geschichte der anarchistischen
Ideen in der Schweiz
Vortrag und Diskussion
Sa, 26. Mai, Ab 19:00

 

FERMENTO
anarchistische Bibliothek
Rosengartenstrasse 10, 
8037 Zürich

Öffnungszeiten:
Mittwoch: 17:00 – 21:00
Samstag: 14:00 – 19:00

 

————————————————————————-
Spenden an:
Fermento Zürich
Konto Nr.: 60-684900-4
IBAN: CH55 0900 0000 6068 4900 4
BICC: POFICH BEXXX
————————————————————————-

bibliothek-fermento@riseup.net
www.fermento.noblogs.org

—————————————————————————

 

Folgend Auszüge aus den zur Diskussion stehenden Texten und Einleitungen zu den anderen Veranstaltungen.
Ausserdem eine Rezension der Schrift “Von der freiwilligen Knechtschaft” von Etienne de la Boétie.
Dieser Veranstaltungsflyer kursiert in gedruckter Form, wer jeweils von diesen Flyern erhalten will, schreibt an die obige Mail-adresse. Das PDF befindet sich hier

 

weiterlesen: hier

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Tuesday, 3. april 2012 2 03 /04 /Apr. /2012 15:23
http://de.contrainfo.espiv.net/files/2012/03/Manifestazione-NO-TAV-anarco-insurrezionalista-valsusina-2-1024x842.jpgFolgende Passage wurde von den Gefährten von CetteSemaine übersetzt:

Wir wissen, dass die Frage der Solidarität gegenüber der Repression, und besonders gegenüber der Einsperrung von Kameraden nicht immer eine selbstverständliche ist. Um nicht jedes mal bei Null zu beginnen, übermittelt uns die Erfahrung, dass eine der Art und Weisen, sich nicht niederschlagen zu lassen und seine Solidarität auszudrücken, jene ist, den Kampf fortzuführen, während wir auch die Ideen verteidigen, die wir mit den Kameraden teilen, die eingeknastet sein. Es ist hauptsächlich aus diesem Grund, dass, angesichts der Repression mit den Autoritären “Einheitsfronten” zu bilden (ohne  von den Gewerkschaften und den Linksparteien zu sprechen) nur zur Verwirrung und zur Abschwächung eben dieser Ideen, des Wieso unseres Kampfes für die Freiheit beitragen kann.
Unglücklicherweise geschieht es gelegentlich, dass gewisse Autoritäre versuchen, ihr Salzkorn unter den Elan von Solidarität gegenüber Kameraden zu mischen, trotz der Positionen der Eingesperrten oder jener, die sich in den Strassen und Versammlungen ausdrücken. Eine der Möglichkeiten, auf diese Rekuperation zu erwidern, kann es also sein, seine eigenen Inhalte klarzustellen, wenn dies nicht ausreichend getan wurde, oder, indem man beispielsweise öffentlich, von der einen oder anderen Seite der Gitterstäbe aus, ausdrückt, wieso ihre “Solidarität” nicht jene ist, die willkommen ist.

In Italien ist Alessio einer jener Kameraden, der nach den Hausdruchsuchungen vom vergangenen 26. Januar infolge der Konfrontationen im Val Susa im  Sommer 2011 in Untersuchungshaft genommen wurde. Noch immer im Gefängnis von “La Vallette” von Turin eingesperrt, hat er schon mehrere Briefe geschrieben. Gleich nach den Verhaftungen haben zwei Orte von Napoli, die an die sozialen Zentren (post-Disobbedienti) gebunden sind, ein Kommuniqué der “Solidarität und Komplizenschaft” mit ihm veröffentlicht. Nachdem er drinnen davon erfuhr, hat Alessio eine Woche später einen Brief veröffentlicht, in dem er zwei drei kleine Punkte klarstellen will. Wir veröffentlichen hier eine Übersetzung davon.

 

Antwort von Alessio auf des Solidaritätscommuniqué von Ska und Officina99

Im Bezug auf das Solidaritätscommuniqué von Ska und Officina99 empfinde ich das Bedürfnis, einige Präzisierungen anzubringen. Nur einige Linien, die sehr einfach zu verstehen sind, wenn man sie mit Aufmerksamkeit liest, anschliessend werde ich nicht mehr darauf zurückkommen, zumindest nicht, solange ich nicht von einem anderen, ebenso abstossenden Communiqué wie diesem dazu gewungen werden sollte.

Die Worte, und vor allem die Texte, haben immer ein Gewicht, es ist also wichtig, sich dessen bewusst zu sein, wenn man sich an andere Individuen richtet, vor allem, wenn sich diese letzteren im Gefängnis befinden.

In eurem Communiqué behandelt ihr mich als einen Kameraden, der sich gegen dieses faschistische System, in ökologischen Kämpfen, gegen die Präkarität und in der Verteidigung von Gebieten engagiert.

Ich erinnere euch daran, dass ich Anarchist bin. Ich engagiere mich nicht im Kampf als ob es eine Sonntagsbeschäftigung wäre: ich suche tagtäglich nach Ansetzpunkten für den Angriff und ich benutze diese um das bestehende politisch-ökonomische System zu treffen. Als Anti-autoritärer verachte ich jedes Machtsystem, sei es Demokratisch oder Faschistisch, Kommunistisch oder Liberal. Ich kämpfe gegen den Staat und das Kapital.

Und es ist eben weil ich den Staat als Wachhund des Eigentums der Bosse betrachte, dass ich mich widerholt mit seinen bewaffneten Truppen konfrontierte.

Es ist gewiss nicht aufgrund von ökologistischen Anwandlungen, dass ich gegen die Öffnung von neuen Müllanlagen [in Napoli] oder gegen den Bau des TAV [im Val Susa] kämpfe. Ich habe in diesen Kämpfen schlicht meine Methoden und meine Ideen beigetragen, um die Macht zu bekämpfen. Denn ich betrachte die Solidarität als eine Waffe und ich weiss sie zu benutzen.

Ihr erlaubt euch ausserdem, meine Aktion mit den Kämpfen gegen die Prekarität zu verbinden. Es gäbe nichts fälscheres.

Ich bin für die komplette Zerstörung des Eigentums, ich betrachte den Betrug der Lohnarbeit, was auch immer ihre Form ist, als einen Krebs, der die Individuen in einwilligende Wesen verwandelt hat, die sich für etwas mehr als 30 Jahre [Anspielung auf den Kredit, Anm.d.Ü.] irgendeiner beliebigen Schweinerei der Bosse gefügt haben.

Dieser Ersatz für das Leben, in dem wir anderen Ausgebeuteten uns täglich abmühen, basiert auf der Produktion von Waren und Dienstleistungen. Und die Verwantwortlichen von all dem sind auch die Arbeiter. Ob sie nun prekär oder mit einem Vertrag auf unbestimmte Dauer angestellt sind.

Was die Verteidigung von Gebieten betrifft, da irrt ihr euch in mir.

Ich interveniere in Gebiete dieser Art, weil ich mir bewusst bin, dass sich die Arroganz der Macht überall ausdrückt.

Und ich stelle micht folglich überall entgegen, sei es zwischen den Mauern eines Gefängnis oder auf der Strasse. Es ist überall notwendig, zu kämpfen, um dafür zu sorgen, dass sich die soziale Konfliktualität immer mehr entzündet, ohne irgendeine Mediation mit den Institutionen.

Besonders in Anbetracht dieser letzten Aussage will ich euch herzlich einladen, euch nicht mehr zu erlauben, und sei es von fern, euch meine Komplizen zu nennen.

Ich bin Komplize mit Individuen, die während den Angriffen gegen die Macht über keinen anderen Schutz verfügen, als die Praktizierung ihrer Ideen, die Respektierung des gegebenen Wortes und die Abwesenheit von politischem Kalkül, ohne irgendeine Mediation mit dem Staat und seinen Institutionen.

Ich werde abschliessen, indem ich eine letzte Sache anmerke: wenn ihr behauptet, eure aktivistische Solidarität mit all jenen auszudrücken, die im Griff des bewaffneten Arms des Staats sind, habt ihr dann im Kopf, dass es im Gefängnis ganze Sektionen gefüllt mit Denunzianten, Drecksäcken verschiedener Art und Faschisten gibt?

Denkt gut darüber nach: Als Anarchist bin ich für die vollständige Zerstörung des ganzen Knastsystems. Ich würde nicht einmal einem Denunzianten das Gefängnis wünschen, aber ich würde mich davor hüten, ihm meine Solidarität zukommen zu lassen.

Wie ich am Anfang dieses Textexs sagte, die Worte wie die Schriften haben eine Gewicht, es wäre angebracht, gut darüber nachzudenken.

Alessio del Sordo

 

Um ihm zu schreiben:

Alessio Del Sordo
c.c. via pianezza, 300
10151 – torino
italie

 

Übersetzt aus dem Italienischen. Die genannte Solidaritätserklärung wurde am 27. Januar auf Indy Naples publiziert, die Antwort von Alessio auf arragia am 5. März.

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Tuesday, 27. march 2012 2 27 /03 /März /2012 00:55

http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSZlfVKxLqGAp6XWdsE6g72JlsIr3TA6X7CCocrICACppOvmmT9QAEin paar Wochen nach den Ereignissen in Clarea, am Montag, den 27. Februar 2012, scheint es mir angebracht, allen FreundInnen und GenossInnen, die mir nahe stehen, ein paar präzisere Informationen zu meinem Gesundheitszustand mitzuteilen.

Wie ihr schon wisst, befinde ich mich seit ein paar Tagen außer Lebensgefahr aber selbst, wenn sich meine Situation verbessert hat, ist mein Zustand immer noch ziemlich ernst.

Die schlimmsten Verwundungen, die noch verheilen müssen, sind Verbrennungen, die durch den lebensgefährlichen Stromschlag verursacht wurden, aber die Verletzungen vom Sturz haben sich auf jeden Fall gebessert.

In den kommenden Tagen, werde ich mich mehreren plastischen, chirurgischen Eingriffen unterziehen müssen, um die Körperteile, die durch Verbrennungen bedeckt sind, zu behandeln.

Ich bin immer noch ans Bett gefesselt und kann meine Extremitäten nicht selbst bewegen, somit bin ich bei Alltagsdingen abhängig von Krankenschwestern/pflegern und Verwandten.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir bis jetzt zur Seite gestanden haben und die mich ihre Solidarität und Anwesenheit spüren lassen haben.

Ich bitte euch alle, noch ein wenig Geduld zu zeigen (ich sollte der erste sein, der sie hat), bis ich fähig bin, euch in einem guten Zustand zu umarmen und zu begrüßen.

Mein besonderer Dank gilt meinen Verwandten und meiner Partnerin Emanuela, die einen schwierigen Moment zu überstehen hatten; auch deshalb, bitte ich alle, den Druck, der auf ihr lastet zu verringern, weil sie in dieser ganzen Sache schon mehrere Rollen zu meistern hat.

Ich werde sicherstellen, dass ich jedEn EinzelnEn von euch persönlich kontaktiere, sobald die Dinge besser werden und mir ermöglichen, dass ich euch ruhiger treffen und begrüßen kann.

Im Moment unterliege ich zu Recht den strengen Regeln der „speziellen Krankenstation“ des Turiner CTO Krankenhauses, deshalb existieren stark eingeschränkte Besuchsregeln, der Besuch ist Verwandten und engen FreundInnen vorbehalten.

Meine Bitte ist, diesen Brief in all den unterschiedlichen Zusammenhängen zu verbreiten, die die Fortschritte in meinem Fall mitverfolgt haben, in der Hoffnung, dass er nicht zum Objekt von Medienspekulationen wird. Ich freue mich darüber von euch Nachrichten und Kontakte zu euch zugeschickt zu bekommen, ich kann euch aber nicht garantieren, dass ich euch allen bald einzeln antworten kann.

Die Adresse, an die ihr mir schreiben könnt, ist: Frazione Cels Ruinas 27 – 10050 Exilles (TO), Italia

Aus einem Krankenbett, 21. März 2012
Euch allen Stärke und Freude
Luca Abbà

Quellen notav.info, culmine
übersetzt auf Englisch in Zusammenarbeit mit parolearmate

 

 

Slogan von den Barrikaden in Val di Susa, der überall in Italien gerufen wird:

Wir gehen und kommen zusammen zurück, Chiomonte wie Athen, wir sind alle der schwarze Block; die Bullen auf der Baustelle werden zittern, wenn NO TAV kommt. Atene… Atene…

Stärke, Luca! Stärke, NO TAV!

von: contrainfo


von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Tuesday, 27. march 2012 2 27 /03 /März /2012 00:41

http://athens.indymedia.org/local/webcast/uploads/dsc03418.jpgZwei Jahre nach dem Mord an dem anarchistischen Genossen Lambros Foundas, fand am Sonnabend, 10. März 2012, eine kämpferische Gedenkdemonstration statt.

Gegen 12 Uhr Mittags, begann auf dem Monastiraki Platz eine Kundgebung mit Lautsprecheranlage, die circa eine Stunde andauerte, bevor sich fast 1.000 Leute auf den Weg durch die zentralen Straßen Athens (Athinas Straße, Omonia Platz, Stadiou Straße, Syntagma, Amalias Allee, Othonos Straße, Panepistimiou Straße, Propyläen) machten, oft zogen sie dabei das Interesse der PassantInnen auf sich. Auf der gesamten Strecke waren unzählige Polizeieinheiten anwesend, während die OrganisatorInnen der Demo die essentiellen “Schutzmaßnahmen” zur Verfügung stellten.

Es wurden Broschüren mit den politischen Erklärungen der GenossInnen, die zurzeit im Revolutionären Kampf-Fall vor Gericht stehen, verteilt und gleichzeitig die Straßen  der Innenstadt mit Flugis und die Mauern mit Graffiti und Stencil bedeckt. An der Demospitze gab es zwei Transparente auf denen zu lesen war: “Solidarität mit all denen, die im Fall Revolutionärer Kampf verfolgt werden”, “Lambros lebt im Herzen jedes/jeder Revolutionär(s)in weiter”, “Freiheit für alle Gefangenen”, “Weder kriminelle/r noch politische/r GefangenEr; zündet alle Gefängnisse an”, “Staat und Kapital sind die einzigen Terroristen; Solidarität mit den bewaffneten Guerillas”, “Leute, greift zu den Waffen; jetzt oder nie”, “Leute, ihr seid am Verhungern; warum kniet ihr vor ihnen nieder? Leute, ihr seid am Verhundern; warum hängt ihr sie nicht auf?” (vor dem zentralen Markt Varvakios Agora), “Auf das sich Kaminis Haus in Asche verwandelt” (vor dem Rathaus), “Der 12. Februar war nur der Anfang; vorwärts zum weltweiten Aufstand”, “Der 12. Februar war noch nicht genug; nächstes Mal muss das Parlament fallen”, “Freiheit für die Mitglieder vom Revolutionären Kampf; Äxte und Feuer für die staatlichen Wachhunde”, “Bullen, KKE ["Kommunistische" Partei Griechenlands], Neonazis, all der Abschaum arbeitet Hand in Hand”, “Beten wird die Welt nicht verändern; lasst uns die Kirchen enteignen”, “Freiheit für Stella Antoniou”. Es wurde auch ein Sprechchor auf Italienisch gerufen: “Anarchia, Destabilizzazione, Azione Diretta, Inzurrezione” (Anarchie, Destabilisierung, direkte Aktion, Aufstand). Gegen 15 Uhr endete die Demo an den Propyläen, während viele Protestierende weiter nach Exarchia liefen.

 

Wir werden uns wiedersehen

Du gingst mit deinem Haupt hoch erhoben, genauso, wie du gekommen bist,
genauso, wie ich dich kennen gelernt habe, wie immer.
Ich beneide dich.
- Was ist schon Tod?
- Er ist wie totale Finsternis, mit der Zeit gewöhnst du dich dran
und es wird dir nichts mehr ausmachen-.
Und du hast uns zurückgelassen,
mit unserem schlechten Gewissen und unserer Schuld
und unserer Misere und unseren Zweifeln,
um Vorwände zu finden, damit wir uns über Wasser halten können,
einen weiteren Tag
und noch einen Tag.
Ich beneide dich.
Weil du o.k. bist, du bist immer o.k.
Ich brauche dich.
Um mir zu zeigen, was Würde bedeutet,
um mir zu zeigen, wie mensch keine Angst hat,
um mir zu zeigen, wie mensch keine Kompromisse schließt.
Ich brauche dich an meiner Seite auf der Straße und auf meinem Weg.
Und, um mit mir zu reden, mit mir zu reden.
Und mir zuzuhören, mich zu hören.
Damit ich ein wenig Energie von deiner Wahrheit stehlen kann,
ein wenig Courage von deiner Freiheit
ein wenig Vertrauen von deinen Werten.
Sie sagen, dass du ein Terrorist bist.
Das ist wahr. Du terrorisierst unsere Angst, unsere Bequemlichkeit, unseren falschen Schein, unsere Apathie, unseren leeren Blick, unsere verminderte Libido, uns, wie wir uns an die Hässlichkeit gewöhnen, unseren Maulkorb, unsere Scheuklappen, unsere Handschellen, die Ketten, die uns daran hindern, gefährlich zu werden.
Es gibt etwas, dass wir diskutieren müssen.
Manche sagen, sie entschieden sich dafür, nicht zu handeln, weil sie Angst um ihr kleines Leben haben. Sie sagen, dass sie ihr Leben lieben.
Andere entschieden sich aus genau denselben Gründen dafür, zu handeln.
Sie sagen, sie lieben ihr Leben und können nicht tolerieren, dass ihr Leben verschwendet wird.
Sag mir, können sie beide Recht haben?
Sie können nicht.

VENCEREMOS

An den Genossen und Freund, der vor genau zwei Jahren an diesem Tag mit erhobenem Haupt aus diesem Leben ging.

Der Anarchist Lambros Foundas, Mitglied der Stadtguerillagruppe Revolutionärer Kampf, wurde am 10. März 2010 von der griechischen Polizei ermordet [hier 1, 2 sind einige Bilder von der Demo im März 2010].

 

von: contrainfo

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Saturday, 25. february 2012 6 25 /02 /Feb. /2012 15:32

http://files.newsnetz.ch/story/1/7/5/17543157/4/topelement.jpgLiebe FreundInnen und GenossInnen
Bin froh, von Hugo News zu bekommen, und ihr sicher auch!
Mit Schreiben vom 12. Februar, das ich am 14. Februar - wieder mit euren Zeichen der Solidarität unter den Beilagen :) ! - von ihm erhalten habe, hat sein Kampf (und die Solidarität hat dazu sicher beigetragen) wie folgt Wirkung gezeigt. Für den 1. März wurde eine sogenannte Vollzugskoordinationssitzung, wo über die weiteren Vollzugsmassnahmen als Entscheidungsgrundlage beraten wird, anberaumt, und somit hat er den Hungerstreik seit dem 3. Februar einstweilen ausgesetzt, jedoch boykottiert er weiterhin den Anstaltsfrass. Auf ärztlichen Rat hin nimmt er Joghurt, Kohlehydrat-Protein-Aufbaukonzentrate und einen Farmerschokoriegel ein.

Da langzeitig angelegt, führt Hugo den HS bisher unter Einnahme von Vitaminpräparaten und Datteln durch. Hierzu ist auch festzustellen, dass Hugo der in Schweizer Gefängnissen herrschenden Sklaverei nachkommt. Diese wird in unseren demokratischen Regimes «Arbeitspflicht» genannt, deren Verweigerung in den demokratischen Lagern Disziplinarstrafen und längerfristig praktisch die Isolation zur Folge hat: Gegen innen unter anderem durch 22-23 h am Tag Zelleneinschluss und gegen aussen, über das Verbot, einzukaufen und Geld zu erhalten, bzw. auszugeben (Briefmarken, Telefon, Ernährung!), u.a. praktisch Kommunikationsverbot.

Sollten die Damen und Herren der Repression ihm keine Vollzugslockerungen geben, wird er den unbefristeten Hungerstreik umgehend weiterführen.

Mit herzlichen und solidarischen Grüssen, marco, Lager Lenzburg, Schweiz, 15. Februar 2012

 

weitere Infos zum Hungerstreik von Hugo Portmann hier

 

Das Update auf Französisch und Italienisch findet ihr hier

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Wednesday, 22. february 2012 3 22 /02 /Feb. /2012 21:17

http://ch.indymedia.org/images/2012/02/85523.png

 

- Bibliothek (Ausleihe und Konsultation)
- Archiv (alte und aktuelle Publikationen aus verschiedenen Ländern, Dokumentationen zu Kämpfen und Personen, etc.)
- Distribution (Flugblätter, Plakate, 
Broschüren, aktuelle Publikationen, etc.)

In Deutsch, Italienisch, Französisch, 
Englisch und andere Sprachen

- Kopierer und Arbeitsfläche
- Kaffee, Tee und anderes

Öffnungszeiten:
Mittwoch: 17:00 - 21:00
Samstag: 14:00 - 19:00

Veranstaltungen werden jeweils per 
Flugblatt und per Mail angekündigt. 
Um informiert zu bleiben, für Fragen 
und Spenden:
bibliothek-fermento@riseup.net


Lage:

Tram 13 bis
„Wipkingerplatz“
Bus 46 bis 
„Rosengartenstr.“
oder Zug bis
„Bahnhof Wipkingen“

Rosengartenstrasse 10, 
8037 Zürich


Eröffnung am Samstag, 10. März 2012, 14:00 – 22:00

 


http://ch.indymedia.org/images/2012/02/85524.pngDiese Bibliothek soll ein Begegnungsort sein. Zwischen freiheitsliebenden Menschen und Ideen. Zwischen Rebellen der Gegenwart und Rebellen der Vergangenheit. 
Zwischen sozialen Kämpfen von hier und anderswo. Ein Begegnungsort zwischen jenen, die diese Gesellschaft ablehnen, die auf dem Autoritätsprinzip basiert, und der Idee der Anarchie, die auf Solidarität und Selbstorganisation basiert. Zwischen jenen, die heute nach Wegen suchen, ihre Unterdrückung zu bekämpfen, und den Spuren, die andere auf diesen Wegen bereits hinterliessen. Zwischen jenen, die ihre lokale Realität verstehen und umwälzen wollen, und der internationalen Realität, die immer mehr soziale Konflikte hervorbringt.
Heute, da mehr und mehr Menschen klar wird, dass sich das emotionale und materielle Elend nur häufen wird, das diese Gesellschaft schon immer für die; heute, da wir erleben, wie wieder mehr Menschen den Mut fassen, um gegen dieses Elend in Aufstand zu treten, wollen wir diese Bibliothek öffnen, um einer alten Frage neuen Raum zu geben: jener der sozialen Revolution.
Und diese Frage ist nicht Sache einer Partei, einer „Organisation“, bloss nicht! Sie ist die Sache aller, als Individuen, aller, die die Betrügereien der Politik satt haben, die keine Delegation, keine Bosse und keine Führer mehr akzeptieren. Sie ist die Sache aller, die sich ihre eigenen Ideen, ihre eigene Perspektive, ihr eigenes Leben erkämpfen wollen.
Die Bücher dieser Bibliothek sollen also weder Waren zur blossen Unterhaltung, noch Materialien zum blossen Studium, weder alte Geschichten zur Flucht in die Nostalgie, noch Ideologien auf der Suche nach Anhängern sein. Sie sollen ein Ferment, ein Gärstoff aus Ideen sein, der das soziale Gemisch zum brodeln bringt und den Tatendrang belebt. Sie sollen ein Werkzeug sein; zur Subversion der herrschenden Verhältnisse und zur Konstruktion von freien Beziehungen.

 

Flyer als pdf: Deutsch, Französisch, Italienisch

 

 

indymedia.ch

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Wednesday, 22. february 2012 3 22 /02 /Feb. /2012 21:14

http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTA_HJ1PkBFU6WL8tuoHw_0uBGANMtOZXC4cRGlhcYe1FEDziRKDieses Flugblatt wurde heute (18. Februar siehe unten) auf den Strassen von Zürich verteilt.

 

Solidarität mit dem sozialen Aufstand in Griechenland!

Griechenland kennt schon seit Jahren keine Ruhe mehr. Spätestens seit den wochenlangen Unruhen im Dezember 2008, deren Auslöser die polizeiliche Ermordung eines Jugendlichen war, hat sich das Pulverfass endgültig entzündet. Seither folgen alle paar Monate massive Strassenkämpfe und landesweite Generalstreiks aufeinander. Die Konfliktbereitschaft gegenüber der Polizei und die zerstörerischen Angriffe auf Institutionen machen deutlich, wie zahlreich, aber vor allem, wie sehr es die Leute satt haben, sich für das Wohl der Reichen und Regierenden durch das Elend schleifen zu lassen.
Vergangenes Wochenende, während das Parlament über eine neue Sparmassnahme entschied, kam es im ganzen Land erneut zu heftigen Unruhen. 48 Gebäude (Banken, Steuerämter, Kommissariate, Einkaufszentren, etc.) wurden dabei niedergebrannt. Dies nur, um einen Eindruck vom Ausmass zu geben. Aber worum es uns hier geht, sind nicht die Fakten, die mehr oder weniger verzerrt auch den Medien zu entnehmen sind. Worum es in diesem Flugblatt gehen soll, ist, wieso wir mit diesem Aufstand Solidarität empfinden, wieso wir ihn, dort wie überall, als Grundbedingung für die Erkämpfung der Freiheit betrachten, und wieso wir, ebenso wie viele Aufständische in Griechenland, Anarchisten sind.

Wieso unsere Solidarität mit diesem Aufstand?

Einmal abgesehen davon, dass es schon eine Anmassung ist, zu erwarten, dass wir unsere Leben von ihren Gesetzen und Befehlen bestimmen lassen, erwarten die Regierenden heute in Griechenland und überall, dass die bereits armen Schichten der Bevölkerung zusätzliche „Opfer“ erbringen und den Gürtel noch enger schnallen, um einem Gesellschaftssystem aus der Krise zu helfen, von dem sie sowieso noch nie viel hatten. Ein grosser Teil der griechischen Bevölkerung hat vergangenes Wochenende entschieden, diese Anmassung nicht länger hinzunehmen. Sie haben sich entschieden, die Regierung und Ausbeutung ihres Lebens nicht länger zu akzeptieren – mit all den Konsequenzen, all den Konfrontationen und Ungewissheiten, die diese Entscheidung bedeutet. Wir empfinden Respekt für den Mut und die Entschlossenheit dieser Leute, die, mit ihren Worten und Taten, auch uns Mut und Entschlossenheit geben. Wir empfinden Solidarität mit ihrem Aufstand, weil wir ihre Wut und Unzufriedenheit gegenüber den bestehenden Zuständen teilen; weil wir in diesem Aufstand auch unser Verlangen nach Selbstbestimmung und Freiheit wiedererkennen. Denn, auch wenn die Gesellschaft hier in der Schweiz vielleicht noch stabiler und reibungsloser wirkt, so beruht sie hier, wie dort, wie praktisch überall, auf genau denselben Prinzipien. Auf dem Befehlen und Gehorchen, dem Ausnutzen und ausgenutzt Werden, der Pflicht und der Aufopferung. Prinzipien, von denen einige wenige auf Kosten der meisten anderen profitieren. Und wir beklagen uns hier nicht, das wir, wie die meisten anderen, nicht unter jenen sind, die profitieren. Andere zu unterwerfen und auszunutzen, widert uns genauso an, wie uns zu unterwerfen und uns ausnutzen zu lassen. Uns geht es darum, dass wir keinen Bock auf diese Prinzipien haben. Wir wollen ein völlig anderes Leben, als das, in das man uns zwängen will. Und die Möglichkeit eines solchen Lebens, eines Lebens ohne Unterwerfung, spüren wir, wenn wir revoltieren. Die Hartnäckigkeit der sozialen Kämpfe in Griechenland hat, unserer Meinung nach, weniger damit zu tun, dass die Regierenden dort besonders korrupt oder ungeschickt herrschen, sondern vielmehr damit, dass immer mehr Menschen, durch ihre Erfahrungen in der Revolte, eben diese Prinzipien, also die Herrschaft an sich in Frage stellen. Es ist vor allem darum, dass wir Solidarität mit diesem Aufstand empfinden.

Wieso den Aufstand als Grundbedingung für die Erkämpfung der Freiheit?

Diese Gesellschaft basiert schon seit Urzeiten auf der Herrschaft, der Autorität. Seit fast ebenso langer Zeit basiert sie auf dem Privateigentum, das heisst, der Unterteilung in Besitzende und Besitzlose, Reiche und Arme. Und die Mächtigen, die Besitzenden, die Reichen, oder wie auch immer man jene nennen möchte, die sich in dieser Gesellschaft Privilegien auf Kosten der anderen herausschlagen, haben immer schon darauf geachtet, diese Privilegien auch zu verteidigen – und zwar mit aller nötigen Gewalt. Sie haben das Militär, die Polizei, die Gefängnisse eingerichtet... Und gerade bei Aufständen haben wir schon immer am deutlichsten gesehen, zu welchen Zwecken diese Einrichtungen dienen. Nicht nur heute, selbstverständlich, und nicht nur in Griechenland oder in Nordafrika und Syrien, fragen sich massenhaft Leute, wieso sie sich ihre Unterdrückung durch eine Minderheit an Privilegierten einfach gefallen lassen sollten. Diese Frage wurde schon zahlreiche Male in der Geschichte der Menschheit gestellt, und ebenso zahlreich waren die blutigen Niederschlagungen der Aufstände dieser allzu neugierigen Menschen, die es immer wieder wagten, das zu hinterfragen, was seit jeher als unantastbar hingestellt wird: das Prinzip der Autorität.
Jene, die in dieser Gesellschaft über die materielle Gewalt verfügen, haben sie schon immer eingesetzt und werden es auch immer tun, um ihre Privilegien zu schützen. Wir glauben nicht, dass sie durch einen langsamen, politischen Prozess der „Bewusstwerdung“ eines Tages freiwillig, zu Gunsten aller, von ihren Privilegien absehen werden. Schliesslich geht es hier nicht um eine reine Vernunftssache. Es geht um Ideen, um eine gewisse Haltung gegenüber dem Leben, die manche teilen mögen, andere nicht. Wir behaupten nicht, dass die Freiheit vernüftiger ist als die Autorität, wir behaupten bloss, dass sie schöner, lebendiger, ergiebiger, freudiger und stolzer ist. Zwischen jenen, die die Freiheit wollen, und jenen, die die Autorität wollen, wird es immer einen Konflikt geben. Solange es Autoritäten gibt, die über unser Leben bestimmen, können wir die Freiheit nur kosten, wenn wir unser Leben ihrem Griff entreissen, wenn wir uns auflehnen. Darum betrachten wir den individuellen und kollektiven Aufstand als Grundbedingung für die Erkämpfung der Freiheit.

Wieso sind wir Anarchisten?

Infolge der Unruhen in Griechenland konnten wir in einigen Medien lesen, wie diese etwas verdutzt feststellten, dass jene, die dort unten vermummt, mit Stöcken und Molotovs bewaffnet, besonders energisch an der Seite der aufständischen Bevölkerung kämpfen, jene, die hier üblicherweise plump als „schwarzer Block“ bezeichnet werden, dort „Anarchisten“ genannt werden. Es scheint den dortigen Medien schwer noch möglich, mit der Reduzierung auf eine blosse Äusserlichkeit zu verhüllen, dass es sich hier um Menschen handelt, die Ideen haben. Und auf diese Ideen möchten wir hier kurz eingehen, selbstverständlich ausschliesslich von unserem eigenen Standpunkt aus.

Wie gesagt basiert diese Gesellschaft seit jeher auf Herrschaft, auf Archie, um das griechische Wort zu benutzen. Die Anarchie wäre demnach die Abwesenheit jeglicher Herrschaft. Wir haben gesehen, wie alle autoritären Gesellschaftsformen, von der faschistischen Diktatur, über die Entartungen des Sozialismus bis zur heutigen demokratischen Warengesellschaft, schon immer die alte Trennung zwischen Reichen und Armen, Befehlenden und Gehorchenden, Privilegierten und Unterdrückten aufrechterhalten haben. Wir aber, als Anarchisten, wollen eine Welt, in der alle die gleiche Freiheit geniessen, in der wir durch Solidarität, gegenseitige Hilfe und Selbstorganisation die unbegrenzte Entfaltung aller Individuen ermöglichen. Jede Form von Autorität, von Regierung, von Einsperrung steht der Möglichkeit einer solchen Welt entgegen, mehr noch, die Tatsache, sie anzuerkennung und zu respektieren stumpft unser Denken soweit ab, dass wir uns gar nichts anderes mehr vorstellen können. Darum wollen wir sie hier und ab heute bekämpfen. Darum lehnen wir es ab, mit dem Staat zu verhandeln oder von ihm zu fordern. Darum lehnen wir die Politik und die „Organisationen“ ab, die auf der Delegation von Entscheidungen beruhen, die die Entwicklung der Eigenständigkeit der Individuen hemmen und somit autoritäre Mechanismen begünstigen. Darum schliessen wir uns lieber spontan, als Gefährten, die den selben Weg teilen, als Freunde, die ähnliche Ideen und Ziele verfolgen, für kurze oder längere Zeit zusammen, um mit unseren eigenen Händen zu kämpfen, um mit beiden Füssen im Leben zu stehen. Wir sind Anarchisten, weil wir einfache Menschen sind, und weil wir die Arroganz und Heuchelei aller möglichen Bosse und Führer satt haben. Wir sind aber auch Anarchisten, weil wir neugierige Menschen sind, weil wir alles entdecken, alles ausprobieren, alles erfahren möchten, was uns die Gesetze, Normen und Sitten heute untersagen – weil wir mehr vom Leben wollen, viel mehr! Wir sind Anarchisten, weil wir die Freiheit lieben und für sie kämpfen wollen, kompromisslos, hier und jetzt.

Auf dass sich das Feuer aus Griechenland weiterverbreitet...


Zürich, 18. Februar 2012

 

Quelle: indymedia.ch

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Tuesday, 14. february 2012 2 14 /02 /Feb. /2012 19:53

http://www.occupiedlondon.org/blog/wp-content/uploads/2012/02/23.jpgUm 16 Uhr (MEZ) versammelten sich die Menschen vor der Universität (Tholos). Parolen rufend zogen über 4.500 Menschen los. Wut lag in der Luft, als die Demonstrant_innen die örtlichen Büros der parlamentarischen Partei PASOK angriffen und alle Scheiben einschmissen. Die Scheiben der zwei zentralen Supermärkte (Carrefour and Vassilopoulos) wurden auch eingeworfen. Die Eurobank in der Iasonos Straße wurde geschrottet und anschließend niedergebrannt. Während die Bank brannte, gab es Riots. Mehr als 1.000 Menschen kämften gegen die Bullen und griffen sie immer wieder an.

In der Zwischenzeit besetzten hunderte das örtliche Rathaus, in der ersten Etage fand eine Bevölkerungsversammlung statt. Hunderte Menschen griffen das Finanzamt an und zerstörten alles, was sich darin befand.

Im Keller des Rathauses brach ein Feuer aus, als gleichzeitig noch viele Menschen im Gebäude am Diskutieren waren. Es handelte sich dabei offensichtlich um eine Aktion der Autoritäten, die darauf abzielte, diese selbstorganisierten Anstrengungen zu sabotieren. Während die Menschen das Finanzamt zerstörten und viele andere im besetzten Rathaus waren, stieg unter mysteriösen Umständen Rauch aus dem Keller des Rathauses auf. Augenzeug_innen berichteten Individuen dabei gesehen zu haben – die nicht Teil irgendeines Demoblockes waren – wie sie in den Keller gingen und anschließend verschwanden.

Die örtlichen Bullen aus Volos bekamen Verstärkung von ihren Kollegen aus Larissa. Für mehrere Stunden jagten sie gemeinsam Menschen, die aus der Universität (Architekturabteilung) heraus kamen. Menschen, die die Architekturabteilung verließen, trafen auf ihrem Weg auf zwei Polizeibusse. Die Bullen stiegen aus und begannen hinter der Menschenmenge herzujagen. Ein Kolleg@ wurde festgenommen – und später wieder entlassen – zwei Menschen trieben sie soweit, dass sie ins Meer sprangen!

Insgesamt kam es zu 26 Ingewahrsamnahmen, davon befinden sich 6 Leute noch in Haft. Alle Verhafteten werden dem Richter vorgeführt. Die ersten drei (nicht die Minderjährigen) stehen am Donnerstag Morgen vor Gericht.

SOLIDARITÄT MIT DEN ANGEKLAGTEN
WIR KÄMPFEN WEITER, BIS WIR GEWONNEN HABEN

 

Quelle: Artikel auf Contra Info inkl. Videos 

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Monday, 13. february 2012 1 13 /02 /Feb. /2012 21:51

http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRqY0n3D6t_fP1FZgeqoyzB1HI-bnAii0f5mKK5vCnagVAYo6sWDASeit den letzten drei Tagen kämpfen hunderttausende streikende Menschen unterschiedlichster sozialer Herkunft gegen die Sparmaßnahmen der griechischen Regierung, sowie gegen die Forderungen der Europäischen Union den Gürtel enger zu schnallen, um weitere „Hilfspakete“ zu verabschieden, damit das Gleichgewicht des europäischem Kapitalmarktes gewährleistet werden kann. Das dürfte uns allerdings nicht neu sein, denn die Rettung der Banken steht seit Jahren im Blickpunkt der Herrschenden der Festung Europas.
 
Der Protest, der Widerstand und die Revolte entflammt immer wieder in kleineren und größeren Feuern, bis heute. Bis zu diesem heutigen Tage. Doch irgendetwas ist anders in diesem von unserer Realität scheinbar weit entfernten Fleckchen Erde. Immer mehr Menschen treibt es auf die Straßen Athens und Thessalonikis, gefolgt von Patras und ähnlich kleineren Metropolen. Die juristische Fakultät und Bereiche des Gesundheitsministerium sind besetzt, Nachbarschaftsversammlungen aus verschiedensten Teilen Athens zogen die letzten Tage vors Parlament. Bankgebäude und andere Symbole der kapitalistischen Welt stehen lichterloh in Flammen, die Straßen um den Syntagma-Platz werden Zeugen der Wut, die sich in Plünderungen und Attacken gegen die Bullenarmada entlädt und es will einfach nicht aufhören. Warum auch? Was haben alle diese Menschen schon schlucken müssen: Kürzungen, die in Lohndumping, Massenarbeitslosigkeit und Elend resultieren, die Geschütze der Autoritäten, sei es die rassistische und faschistoide Repression und Einkerkerung oder schlichtweg die alltägliche Präsenz an allen Ecken, die Tränengaswolken, die einfach nicht mehr aus den Vierteln wegziehen wollen.

 

Dann kommt wieder einer dieser Tage des Streiks, der Rebellion und da stehst du nun: in der Kette, neben Leuten, mit denen du vielleicht noch nie etwas zu tun hattest, mit einem Stock, einem Stein oder einer Flasche, gefüllt mit Heizöl und Benzin. Warum schon wieder zurück treten, wieder Andere für dein „Wohl“ sorgen lassen, warum all die Dinge schlucken, die einem schon Jahre lang immer näher an den Abgrund der eigenen Existenz drängen?

Es geht mehr als nur um persönliche Befriedigung, etwas unternommen zu haben. Mehr als nur mal wieder mit einem Grinsen einzuschlafen, um am nächsten Morgen fest stellen zu müssen, dass diese Welt immer noch die Selbe ist. Die Feuer, die sich ausbreiten sind mehr als nur ein ohnmächtiger Laut nach Verbesserungen oder Reformen. Sie sind ein Schrei nach Freiheit.
Ein Ausrufezeichen hinter der Misere.

 

Wir wollen diese Feuer noch höher brennen sehen, höher noch als die Betonbauten, die uns die Sicht auf den Horizont versperren. Unsere Solidarität kann so vielseitig sein, kann alle Formen einschließen, denn gebündelt kann sie das Rädchen, dass all diese menschenverachtenden Mechanismen am Laufen hält, lahmlegen und außer Kraft setzen.

 

Sabotage, sei sie durch hundert oder hunderttausende ausgeführt ist ein Nährboden unserer Revolte. Auch in unseren Breitengraden ist sie möglich, nötig und kann der verbindende Link sein, damit die lodernden Feuer den Flächenbrand entfachen.

Solidarität mit den streikenden KämpferInnen in Griechenland und weltweit!

Einige AnarchistInnen

 

gefunden auf ABC Berlin

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Monday, 13. february 2012 1 13 /02 /Feb. /2012 21:40

http://en.contrainfo.espiv.net/files/2012/02/athens-riots1.jpgkompletter Tickert auf: Contra Info

 

Liste der Besetzungen zur Koordination der Proteste, Stand: 12.02.2012, nachmittags (vor den panhellenischen Demonstrationen)
Athen: Juristische Universität
Athen: Gesundheitsministerium
Thessaloniki: Kino-Theater Olympion
Patras: Gebäude der Regionalverwaltung von Westgriechenland
Korfu: Gebäude der Regionalverwaltung der Ionischen Inseln
Rethymno: Gebäude der Regionalverwaltung von Kreta & Rathaus
Larisa: Gebäude der Regionalverwaltung von Thessalien
Holargos: Rathaus
Veria: Gewerkschaftsgebäude von Imathia

 

~ Dutzende Banken und andere Gebäude brennen verteilt über Athen nach den heutigen Demonstrationen. Es kam außerdem zu heftigen Krawallen in Patras und Thesssaloniki. Die Situation scheint unkontrollierbar zu werden. Wir werden entscheidende Entwicklungen die Nacht über zusammenfassen:

 

22.30 Bisher wurden bei den Zusammenstössen des Tages ca. 20 DemonstrantInnen und 30 Bullen verletzt.

22.40 Polizei greift die Leute in der juristischen Universität an, schneidet ihren Kontakt nach außen ab. Ca. 200 Menschen sind dadurch eingekesselt.

22.42 Das Rathaus Athens wurde angeblich besetzt.

23.02 Info über die Rathausbesetzung ist verifiziert. Eine Gruppe betrat das Rathaus, um kurz danach von MAT-Bullen geräumt und festgenommen zu werden.

23.05 Ein Waffengeschäft am Omonia wurde geplündert.

23.07 Das Gebäude der Marfin Bank (dasselbe Haus in dem die 3 Angestellten am 5.Mai 2010 erstickten) wurde abgefackelt.

23.10 Es ist völlig unmöglich die genaue Zahl der Menschen zu bestimmen, die heute auf die Strassen Athens gezogen sind, aber es waren Hunderttausende.

23.45 Tränengasnebel und Rauchwolken stehen über dem Zentrum Athens. Die Zusammenstösse halten an und die Strassen sind voller Menschen. Etwas früher hatte im Verlauf des Abends eine größere Gruppe versucht, das, im reichen Viertel von Kolonaki gelegene Haus des früheren Ministerpräsidenten Kostas Simitis anzugreifen und war dabei mit den Wachmannschaften zusammen gestoßen (Anagnostopoulou Strasse).

Zuvor hatte eine Gruppe Demonstranten versucht die Akropolis-Polizeiwache zu stürmen. Die Polizisten schafften es das Gebäude zu halten, einige trugen allerdings Verletzungen davon und die Polizeifahrzeuge vor der Wache wurden abgefackelt.

Am Nachmittag wurde einer durchstartenden Motorradeinheit der DELTA-Forces eine Falle gestellt, indem DemonstrantInnen ein Seil über die Straße spannten.

00.07 Vor ein paar Minuten griffen DemonstrantInnen die Polizeiwache in Exarchia an.

00.14 Eine weitere Demonstration fing gerade in den Strassen Athens an und die Polizei versteckt sich in den Seitenstrassen.

00.20 Das Rathaus von Volos brennt. Zuvor hatten Leute das örtliche Finanzamt gestürmt und viele Dokumente zerstört.

00.22 Vor ein paar Stunden stürmten erboste DemonstrantInnen in der Innenstadt von Korfu die Büros der örtlichen “sozialistischen” Abgeordneten Gerekou und Dendias (ein Ex-Justizminister) und verwüsteten sie komplett…

00.42 Im Parlament beginnt jetzt die Abstimmung über das neue Memorandum. Es ist davon auszugehen, daß es durch gewunken wird.

Solidaritätsaufruf mit dem Sozialen Aufstand!

Solidarität ist unsere Waffe!

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Thursday, 9. february 2012 4 09 /02 /Feb. /2012 16:01

http://ch.indymedia.org/images/2012/02/85314.jpgIn der syndikalistischen Mythologie wird der Landesstreik von 1918 als Aufbäumen des helvetischen Proletariats betrachtet. Doch in Tat und Wahrheit stellt er den Beginn der Aneignung desselben durch den Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) dar. Indem den wilden Streiks der Vorkriegszeit ein Ende gesetzt wurde, bedeutet er den Beginn der Integration der Schweizer Arbeiter, der mit dem 1937 signierten Arbeitsfrieden vollendet wurde. In Genf behielt die Föderation der Holz- und Bauarbeiter (FOBB) einen radikalen Diskurs bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges, tendierte allerdings immer mehr zu einer reformistischen Praxis.

 

Vor dem Ersten Weltkrieg war die politische Landschaft der Westschweiz von einer starken anarchistischen Präsenz geprägt. Die Gründung der jurassischen Föderation 1870 und der anti-autoritären Internationalen 1872 sind in dieser Hinsicht Ereignisse, die bekannt sein dürften. Etliche wichtige Persönlichkeiten des internationalen Anarchismus' machten Halt in der Schweiz, z.B. Bakunin, Kropotkin, Malatesta und viele andere. Ein Bericht der Schweizer Staatsanwaltschaft erwähnte 1885 anarchistische Gruppen in Zürich, Zug, Lausanne, Vevey, Genf, Basel, St. Gallen, Winterthur, Luzern und Rorschach. Die Arbeiter der Uhrenindustrie in der Westschweiz waren bekannt für ihre kämpferische Haltung. Im Jahre 1889 wurde die Föderation der Arbeiterunionen der Westschweiz (FUOSR) gegründet, sie vereinte 25 autonome Gewerkschaften. Mehr als 200 wilde Streiks ereigneten sich in der Westschweiz zwischen 1890 und 1915 und Ausschreitungen während 1.-Mai-Kundgebungen kamen weit häufiger vor als heute.

Im Juni 1898 standen 5000 Bauarbeiter, die wild streikten, zwei Bataillonen von Soldaten in Genf gegenüber. Die beiden verhafteten Anarchisten wurden 1901 begnadigt dank der Drohung, wieder einen wilden Streik zu lancieren. Im August 1900 führte ein wilder Streik der Baubranche in Lausanne zur Gründung der ersten „gemischten Gewerkschaft“, die Arbeiter aus verschiedenen Sektoren vereinte. Der erste Generalstreik in der Geschichte der Schweiz ereignete sich 1902 in Genf, 15'000 Streikende standen 3'500 Soldaten gegenüber. Die Gefangenen wurden erneut unter der Drohung, wieder in den Streik zu treten, 1903 frei gelassen. Gewerkschaften, die der FUOSR angehörten, existierten 1905 in Genf, Lausanne, Vevey, Nyon, Peseux, Sitten, Montreux, Freiburg, Neuenburg und Serrières. Drei Jahre später erlebte die FUOSR ihren Höhepunkt mit rund 80 Gewerkschaften, in welchen etwa 7'000 Arbeiter organisiert waren, mehrheitlich vom Bausektor und Typographen.

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund, der 1880 gegründet worden war und mit der 1888 gegründeten Sozialdemokratischen Partei Schweiz (SPS) verbunden war, war zu dieser Zeit relativ bedeutungslos, sie hatte etwas mehr als zehn Sektionen. Während eines internationalen Treffens in Genf 1898 suchten Sozialdemokraten aus der Schweiz, Frankreich, Russland und Italien nach Lösungen für das Problem der anti-autoritären Konkurrenz. In der Schweiz dauerte es jedoch bis zum Ende des Ersten Weltkrieges, bis das Proletariat unter Vormundschaft gestellt wurde.

Während des Ersten Weltkrieges sank der Reallohn aufgrund einer starken Inflation beträchtlich. In Genf war die Inflation noch stärker als im Rest der Schweiz und der Reallohn sank um 25 bis 30% zwischen 1914 und 1918 (1). Der Bauernklasse gelang es, von dieser Situation zu profitieren: Das bäuerliche Einkommen stieg während des Krieges dank eines Engpasses auf dem Markt, der durch die Weigerung, die Produktion zu vergrössern, verstärkt wurde (2). Der Milchpreis stieg von 27 Rappen pro Liter auf 40 Rappen pro Liter am 3. April 1918, Arbeiterproteste schafften es, einen Kompromiss von 36 Rappen pro Liter zu erzwingen. Es ist also kaum erstaunlich, dass sich die Bauern als wichtigste „Verteidiger des Vaterlandes“ darstellten und dass sie häufig in den Bürgerwehren, die Streikende angriffen, vertreten waren. Und die Bauern kaschierten ihr Klassenbündnis mit dem Bürgertum überhaupt nicht, ganz im Gegenteil, der Anführer des Schweizer Bauernbundes sagte zum Beispiel 1918: „Die bürgerlichen Milieus in den Städten werden schnell erkennen, dass die Bauernparteien keine Gegner, sondern ein Schutz und ein Festungswall gegen die sozialistische Flut und die exklusiv materialistische Politik sind.“ (3)

Die Spannungen am Ende des Ersten Weltkrieges waren also spürbar. Die Forderung des Acht-Stunden-Tages verbreitete sich wie ein Lauffeuer in den gewerkschaftlichen Milieus, dies war beispielsweise die Forderung, welche die Zürcher Ausschreitungen von November 1917 begleitete. Die hellsichtigsten Bürgerlichen unterstützten die reformistischen Forderungen, womit sie hofften, den kollaborationistischen Flügel der Arbeiterbewegung zu stärken und die Ordnung zu retten. Die durch das fordistische System möglich gemachten Rationalisierungen erleichterten den philanthropischen Bourgeois die Abtretung eines Teiles des Mehrwerts im Interesse der Stabilität und ab Mitte der 1920er Jahre begannen gar die reformistischen Gewerkschaften, an ihre „Sozialpartner“ anzuknüpfen, indem sie den Fordismus priesen.

Somit nützte der Streik von 1918 vor allem dem SGB, der eine komplett künstliche Kampfbereitschaft zeigen konnte. Am Samstag 9. November begannen 19 Schweizer Städte zu streiken, um gegen die Besatzung von Zürich durch die Schweizer Armee zu protestieren. In der Westschweiz wurde der Streik nur von wenigen Sektoren befolgt, zum Beispiel vom Zug- und Trampersonal in Genf und Lausanne. Am 13. November 1918 sprach der Bundesrat ein Ultimatum aus, das an das Komitee von Olten gerichtet war, das vom SGB kontrollierte Komitee, das den Streik anführte. Es gab sofort nach, indem es die Wiederaufnahme der Arbeit für den 14. November versprach, der Tag, an welchem drei Arbeiter in Grenchen durch die Armee ermordet wurden. Das einzig greifbare Resultat dieses Streiks war also ein vages Versprechen der Schweizer Bourgeoisie, den Acht-Stunden-Tag einzuführen. Ein solches Gesetz wurde 1920 auch tatsächlich angenommen, doch mit der kommenden Rezession der folgenden Jahre und etlichen Sonderklauseln war seine Wirkung sehr begrenzt. Sogar Bernard Degen, ein Historiker, der gegenüber dem SGB nicht übermässig kritisch eingestellt ist, muss eingestehen, dass nur eine Minderheit der Arbeiter die 48-Stunden-Woche kannte (4). Für den SGB hingegen war der Streik ein gutes Geschäft, seine Mitgliederzahl stieg von 88'628 1916 auf 223'572 1920 (5).

Das industrielle Bürgertum konnte sich also darüber freuen, der Agitation der Arbeiter in Vorkriegszeiten ein Ende gesetzt zu haben, indem es ein paar Brosamen abtrat. Zudem stellt diese Zeit auch den Beginn des Klassenbündnisses zwischen ihr und den Bauern dar. Der SGB entledigte sich langsam seines bolschewistischen Flügels, ein Prozess, der 1927 mit der Streichung des Klassenkampfes aus den Statuten abgeschlossen war. In Genf begann sogar der Réveil, die von Luigi Bertoni herausgegebene Zeitung, den Entrismus zu preisen: „Nach einigen Aufschüben aktivierte die Gruppe des Réveils seine „entristische“ Doktrin hinsichtlich den Gewerkschaften in den 1920er Jahren. Das Ziel war es, der Strategie einer Organisation als Ganzes eine neue Richtung zu geben, nachdem man auf die Orientierung von einer ihrer Strömungen Druck machte. Das gewerkschaftliche Dispositiv sollte auf der Ebene seiner Machtstrukturen so locker und autonom wie möglich bleiben, jenseits jeglicher vertikaler Hierarchisierung.“ (6)

Zumindest Bertoni war sich des reformistischen Charakters des Syndikalismus' bewusst: „Es gibt nichts natürlicheres für einen Anarchisten als zu versuchen, der gewerkschaftlichen Aktion seinen Geist einzuhauchen; aber diese ist ihrem Wesen nach natürlicherweise reformistisch, sogar wenn sie auf andere Weise als mit legalen Mitteln betrieben wird.“ (7) Obwohl sie in den SGB eingetreten war, behielt die 1922 gegründete FOBB, in welcher sich der Freund und Mitarbeiter Bertonis Lucien Tronchet engagierte, die Selbstverwaltung als Ziel in ihren Statuten. Ein wilder und gewalttätiger Streik führte am 18. Mai 1928 in Genf zum ersten Gesamtarbeitsvertrag (GAV) in der Westschweiz während den 1920er Jahren. Innerhalb der Genfer FOBB wurde 1928 die Aktionsliga der Bauarbeiter (LAB) gegründet, um die Respektierung desselben zu kontrollieren. Je nach Phase zählte sie zwischen 30 und 50 Aktivisten. Ihre Aktionen bestanden darin, Baustellen von Bossen zu verwüsten, welche den GAV nicht respektierten, und Arbeiter daran zu hindern mehr als die von diesem festgelegten 48 Stunden zu arbeiten.

Obwohl die Aktionen der LAB in ihrer Form sehr radikal waren, waren sie es inhaltlich weniger. Sie begnügte sich weitgehend damit, über die Respektierung des GAV zu wachen und war „eine Art Arbeiterpolizei“ (8). Sogar der Travail, die Zeitung der SP, verteidigte eine ihrer Aktionen im Dezember 1930. Zudem engagierten sich Mitglieder der LAB während der Wirtschaftskrise im Arbeitslosenkomitee, eine Organisation der gegenseitigen Hilfe – oder eine Art selbstverwaltete Arbeitslosenkasse – um das „Recht auf Arbeit“ zusammen mit der gesamten Genfer Politlinken, von den gemässigten Sozialdemokraten über die Nicolisten bis hin zu den Kommunisten, zu verteidigen. Lucien Tronchet, unbestrittener „Führer“ (9) der LAB, wurde 1935 Funktionär der FOBB und somit des SGB.
Diese kontinuierliche Integration des radikalsten Flügels des Genfer Syndikalismus' wurde 1936 mit dem Douboule-Gesetz vollendet. Dieses Gesetz sah eine korporatistische Durchsetzung der GAV vor im Austausch für einen Streikverzicht. Die FOBB gewann ihre letzte Schlacht, indem sie das Gesetz 1938 vor Bundesgericht zu Fall brachte. Nur hatte schon der 1937 geschlossene Arbeitsfrieden diese Schlacht zur Anekdote verkommen lassen. Die Funktionäre der SGB und die Bosse waren von nun an „Sozialpartner“ und die SP erhielt ihren Teil des Kuchens in Form eines Bundesratssitzes als Belohnung für die Fähigkeit, das Proletariat kontrolliert zu haben. Lucien Tronchet schloss sich ihr schliesslich 1945 an.

Trotz dem radikalen Charakter der Aktionen der LAB muss also festgestellt werden, dass diese nur ein bleiche Neuauflage des Vorkriegsradikalismus' darstellte. Während Bertoni immer die CGT-These von der gewerkschaftlichen Selbstgenügsamkeit bekämpfte, wurde Tronchet am Schluss zu einem reinen Syndikalisten. Der Genfer Syndikalismus wurde somit integriert wie sonst überall auch, während die Gruppe um den Réveil gezwungen war, zu Kriegsbeginn in die Klandestinität zu gehen. Dieser offene Korporatismus während des Krieges ist der Keim des Wohlfahrtsstaates, wie man ihn nach dem Krieg kannte. Die Versicherungsvereine der Gewerkschaften zeigten den Bürgerlichen, wie das Proletariat gut zu verwalten war. Und die Gesamtarbeitsverträge würden endlich respektiert werden: „Was sind die Kontrollkommissionen anderes als eine legalisierte und anerkannte Version der Aktionsligen?“ (10)

(1) M. Cerutti, Le mouvement ouvrier genevois durant la première guerre mondiale et la grève générale, S. 111 in : M. Vuilleumier (et. al.), La grève générale de 1918 en Suisse, 1977, S. 103-210.
(2) B. Chevalley, L’attitude des organisations paysannes : l’Union suisse des paysans et la Société d’agriculture du canton de Zurich, S. 224 in : M. Vuilleumiet, op. cit., S. 211-254.
(3) Zitiert in ebd., S. 240.
(4) B. Degen, Abschied vom Klassenkampf, 1991, S. 284.
(5) Ebd., S. 291.
(6) A. Elsig, La ligue d’action du bâtiment (1929 - vers 1935), 2009, S. 36.
(7) Ebd., S. 40.
(8) Ebd., S. 96.
(9) Ebd., S. 85.
(10) Ebd., S. 172.

Mehr dazu:
G. Bottinelli, Luigi Bertoni, la cohérence d’un anarchiste (übersetzt aus dem Italienischen von M. Enckell und A. Perrinjacquet), Genf, Entremonde (http://www.entremonde.net), noch nicht erschienen.
B. Degen, Abschied vom Klassenkampf. Die partielle Integration der schweizerischen Gewerkschaftsbewegung zwischen Landesstreik und Weltwirtschaftskrise (1918-1929), Basel/Frankfurt a.M., Helbing & Lichtenhahn, 1991.
A. Elsig, La ligue d’action du bâtiment (1929 - vers 1935), Fribourg, unveröffentliche Masterarbeit, 2009.
H.-U. Jost (et al.), Cent ans de police politique en Suisse (1889-1989), Lausanne, Editions d’en-bas, 1992.
M. Vuilleumier (et. al.), La grève générale de 1918 en Suisse, Genf, Editions Grounauer, 1977.

Übersetzt aus dem Französischen von https://www.lereveil.ch/.

Quelle: https://www.lereveil.ch/no15-fevrier-2012/la-greve-generale-de-1918-comme

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