NO JUSTICE NO PEACE

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News

30.06.11

In diesen Tagen jährt sich das Todesurteil von Mumia Abu Jamal

Kurz vor Ferienbeginn 1982 wollte Richter Sabo sich nicht mehr mit weiteren Entlastungszeugen Anhörungen für Mumia aufhalten, sondern den Fall mit einem Todesurteil zum Abschluss bringen, was ihm am 3. Juli 1982 auch gelang. In Erinnerung daran und aus Protest dagegen gibt es am kommenden Wochenende in Philadelphia einige Veranstaltungen unter dem Motto: "4th of July - YOU LIE". Unterstützer_innen von Mumia Abu-Jamal werden u.a. an der "Liberty Bell", einem Wahrzeichen des US amerikanischen Verfassungsmythos protestieren.

Free Mumia Abu Jamal

 

21.06.11 

AKW Mühleberg: Polizei räumt Protestlager vor Berner Kraftwerke

In Bern hat die Polzei das Protestcamp von Atomkraftgegner/Innen vor dem Hauptsitz der bernischen Kraftwerke BKW ab 3:30 geräumt. Kurz nach der Atomkatastrophe von Fukushima im März hatten sich AKW-Gegner/Innen vor dem BKW-Hauptsitz eingerichtet. Seither forderten sie die sofortige Abschaltung des AKW Mühleberg. 

Tierra y Libertad

 

18.06.11

Solidarität mit Werner Braeuner

Seit dem 8. Mai ist der in der JVA Sehnde in Niedersachsen Inhaftierte Werner Braeuner im Hungerstreik. Er fordert vom niedersächsischen Justizministerium in Hannover, ihm den Tagesverpflegungssatz von ca. 7 Euro zu überlassen, um mit diesem Geld beim Gefängniskaufmann einkaufen zu gehen und sich selbst beköstigen zu können.

Freiheit für alle Gefangenen!

 

03.6.11

Mörder

Schon wieder ist eine 30 Jährige Nigerianerin im Gefängnis der Polizeikaserne in Zürich tot aufgefunden worden. Die todesursache sei noch unklahr, die verstorbene Nigerianerin sass wegen illegalem Aufenthalt im Knast

 

30.05.11

Über 180 Anzeigen nach Anti-Rep Demo

Am 4.06.11 gab es in Bern um 16Uhr eine Anti-Repressions Demo, die nach kurzer Zeit (um 16:40) von der Polizei nieder gegast und geschrotet wurde. Die über 180 festgenommenen Leute wurden gegen 23Uhr nach und nach freigelassen. Für alle verhafteten gibt es eine Anzeige wegen Landsfriedensbruch. Beweismaterial: link

Repression betrifft alle! Wehrt euch!

 

31.05.11

Besetztes Haus in Ebikon geräumt

Am Sonntag dem 22.05.11 wurde in Ebikon das Haus an der Kasparkoppstrasse unter dem Namen Waldheim besetzt,um mehr Kultur und Freiräume zu schaffen. Am Montag dem 30.05.11 wurde das Waldheim innert 2 Stunden geräumt, die Bullen mussten zu zehnt mit 2 Feuerwehrautos anmarschieren, zerstörten das ganze Haus und nahmen 3 Personen fest, die bis am Dinestag Mittag im Knast sassen.

Unterstützt den Kampf für kulturelle Freiräume - jetzt erst recht!!!

 

02.05.11

Freispruch in Österreich

Nach 14 Monaten Gerichtsverhandlung und der Anhöhrung von mehreren hundert Zeugen wurden am Montag alle 13 TierrechtsaktivistInnen vom Vorwurf der Bildung einer Kriminellen Organisation nach §278a (ähnlicher Paragraph wie in Deutschland §129a) sowie diversen anderen Anklagepunkten freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft kann diese niederlage jedoch nicht einstecken und beantragte bereits am Dienstag ein Berufungsverfahren. Klar ist, dass die Angeklagten mit dem Verfahren, für ihr Engagement bestraft werden sollen. Diese Bestrafung versucht nun die Staatsanwaltschaft noch zu erhöhen.

 

11.04.11   

RTS in Luzern

Am Freitag Abend um 21Uhr am 8.04.11, gab es anlässlich zum Auszug vom Adlerhorst eine RTS. Die Leute wollen die Vertreibung aus dem Haus nicht einfach so hinnehmen. Ihr Motto: Die Rückeroberung geht weiter!
Heute ist nicht alle Tage...Wir kommen wieder – keine Frage!

 

3.3.11

Randale in Spreitenbach

Nach Ausschreitungen im Asylbewerberzentrum Spreitenbach AG in der Nacht auf Mittwoch, wurde ein 29 Jähriger tunesier festgenommen

 

27.2.11

Ganz Freiburg - hasst die Polizei

Am 24.2. Wurde das Besetzte Haus an der Gartenstrasse 19 in Freiburg im Breisgau gerazzt. Offensichtlich wollten sich die Bullen, für die abgefackelten Bullenautos, rächen. Sie haben den BesetzerInnen mehrere Gegenstände entwendet, unteranderem das Benzin für einen Generator, welchen die Bullen bereits zu einem früheren Zeitpunkt beschlagnahmt haben.

 

26.2.11

7 Häuser in Hamburg besetzt

In Hamburg wurden heute 7Häuser besetzt, die BesetzerInnen fordern mit dieser Aktion selbstorganisierte soziale Zentren und billigen Wohnraum. ausserdem protestieren sie gegen die voranschreitende Durchgentrifizierung und die drohende Räumung, linker Projekte.

 

22.2.11

Downloads

Ab sofort steht sowohl das Mixtape von Collie Herb -> Karma Connectet als auch die EP von Perspectives zum Download bereit

 

21.02.11

Bekennerschreiben zur Maßnahme: Polizeiautos abfackeln!

...wir haben in der Nacht auf den 17.2....
Warum die Bundespolizei? Nun, die Bundespolizei beteiligt sich z.B. an Abschiebungen und Castortransporten.  Sie ist an internationalen Kooperationsprojekten beteiligt, die den Aufbau der Festung Europa und die Militarisierung nach Innen und Außen vorantreiben. Vergangene Woche fanden sich gleich zwei Mal Menschen zusammen, die von den herrschenden Verhältnissen so angekotzt sind, dass sie Bullenautos abgefackelt haben. Die momentane Politik kann zu keiner Befriedung führen.

 

09.02.11

Nein zum Riesenstaudamm

In der Region Xingu in Brasilien soll der 3. Grösste Staudamm der Welt erbaut werden. Diesem Projekt sollen etwa 100'000 Indigene, und rund 240 Hektar Wald weichen. Nun machen Indigene und NGOs gegen das Projekt mobil. Letzte Woche haben sie dem brasilianischen Präsidenten einen Protestbrief mit 500'000 Unterschriften übergeben. NEIN ZUM STAUDAMM BELO MONTE

Zu den beteiligten Firmen gehört unter anderem Alstom mit Sitz in Baden sowie Andritz und Voith die beide mehrere Sitze in der Schweiz haben

 

22.01.11

immer mitten in die Fresse rein

Gestern demonstrierten ca. 100 Personen in Zürich gegen die SVP anlässlich der Albisgüetli Tagung unter anderem traute sich Hans Fehr etwas zu nah an die Demonstranten und kassierte dafür ein paar Fäuste.

 

21.01.11

Billy und Costa erneut transferiert!

Billy wurde nach Thun zurückgebracht und Costa nach Bern.

 

18.01.11

Strassenkampf

Auf indy linksunten wurde ein ziemlich ausführlicher Bericht mit Tipps und Tricks zu Waffen und Taktiken im Strassenkampf veröffentlicht. hier

 

17.01.11

Luzerner Bullen zerstören Leben

Im vergangenen september ist eine 14Jährige Roma auf der Flucht vor Bullen in Horw (LU)  dabei stürzte sie 12 Meter tief und ist seither gelähmt. Die Behörden lehnen jede Verantwortung ab.

 

16.01.11

Brand im Knast

Am Mittwochnachmittag hatt ein Gefangener im Untersuchungsgefängnis in Olten am Rötzmattweg seine Zelle in Brand gesteckt, indem er Kopfkissen und Bettdecke anzündete.

Am selben Tag hat sich ein 57Jähriger im Untersuchungsgefängniss Arau-Telli erhängt.

 

16.01.11

3 sind entkommen

Heute morgen sind drei Personen, warscheinlich mit einem selber gebastelten Seil, aus dem Bezirksgefängnis Baden entkommen.

 

11.01.11

Sie tuns schon wieder

Heute morgen wurde eine 16 Jährige und ihr Freund auf der Flucht vor Ticketkontrolleuren in Biel von einem Trolleybus überrollt beide wurden verletzt. Ende Mai 09 wurde ein 17 Jähriger in Biel von Bullen vor einen fahrenden Zug gehetzt, weil er Holz gestohlen haben soll. Anschliessend kam es in Zürich zu heftigen ausschreitungen

 

05.01.11

Aktion vom 31. Dezember Bochuz (VD)

Während der Sylvesternacht verabredeten wir uns vor dem Gefängnis von Bochuz, in Solidarität mit Marco Camenisch und den anderen Gefangenen, aber auch um an den Tod von Skander Vogt zu erinnern, den die Wärter von Bochuz in seiner Zelle ersticken liessen, nachdem er seine Matratze als Zeichen des Protestes angezündet hatte.

Damit versuchten wir, die Isolation der Gefangenen, und im speziellen von Marco Camenisch, zu durchbrechen mit Hilfe von Feuerwerk, Raketen, Musik, einem grossen Feuer und vor allem durch unsere Präsenz, unsere Solidarität, unsere Worte und unsere Schreie, was auch gelang: mehrere Gefangene antworteten mit Schreien aus ihren Zellen und grüssten uns.

Wir werden zurückkommen!
Zerstören wir die Gefängnisse und die Welt, die sie produziert!

 

27.12.10

20.12.10-Varese

In der Nacht vom 12. Dezember 2010 wurde eine Shell-Tankstelle in Varese sabotiert: die Benzinschläuche abgeschnitten und den Bankautomaten mit Flüssigstahl blockiert. Diese Aktion widmen sie Billy, Costa, Silvia, Leo und Marco und allen KämpferInnen des Nigerdeltas im Kampf gegen die Ölmultis (darunter der italienische ENI-AGIP) und die Regierung um ihr Volk und ihr Ökosystem vor der Zerstörung zu verteidigen.

Solidarität mit allen RebellInnen, die Verantwortlichen der Herrchaft angreifen!

 

27.12.10

20.12.10-Bologna

In der Nacht vom 12. Dezember 2010 wurde in der Via Stalingrado der Roadhaouse Grill angezündet. Eine kleine Geste gegen jene, die aus dem Leiden anderer Lebewesen, die vom kapitalistischen System zu Objekten erniedrigt werden, Profit schlagen! In der Solidaritätswoche für Billy, Costa und Silvia wollten sie dem System, gegen das die 3 Gefangenen kämpfen und das sie nun als Geiseln hält, eine Antwort geben und auch wünschen, dass dieses Feuer der Zerstörung und Freiheit bis zu ihnen gelangt!

Freiheit für alle!!!

 

25.12.10

Bullen Mörderschweine

Am 6. Dezember 2010, genau zwei Jahre nach der Ermordung von Alexis Grigoroupoulos durch die Polizei, wurde in Genf bei der premanenten Mission Griechenlands als Zeichen der Solidarität die Fassade mit roter Farbe verschönert.

Solidarität mit den Gefangenen und den anderen Opfern der staatlichen Gewalt!

Hoch lebe die Anarchie!

 

24.10.10

Es Lebe die FAI - es Lebe die Anarchie

Am Donnerstag Mittag gin in der Schweizer Botschaft in Rom eine Bombe hoch die Gruppe Federazione Anarchica Informale (FAI) hat sich laut Medien zu diesem Anschlag bekannt. Am gleichen Tag wurde auch eine Bombe in Chile gefunden, die jedoch nicht detonierte bereits am 14. Dezember wurde in Lissabon die Schweizer Botschaft eingefärbt. Und am 4. Oktober wurde vor der Schweizer Botschaft eine Bombe platziert. Freiheit für Silvia, Billy, Marco und Costa!

 

10.12.10

Mindestens 83 Tote bei einem Gefängnisbrand in Chile

In einem Trakt war ein Grossbrand ausgebrochen, die Häftlinge erstickten in ihren Zellen. Draussen flehten Angehörige die Polizei an, sie möge ihre Liebsten aus dem Inferno retten. Insassen machten währenddessen verzweifelt aus den vergitterten Fenstern auf sich aufmerksam. Die Feuerwehr kam erst zwei Stunden später. Offenbar wurde der Brand absichtlich gelegt als es zu einem Kampf zwischen zwei Häftlingen kam.

No justice, no peace, fight the police

 

14.11.10

Demonstrationen 2x Nein zur SVP Ausschaffungsinitiative

Am Donnerstag dem 11.11.10 demonstrierten rund 100 Leute in Solothurn gegen die Ausschaffungsinitiative und am Samstag demonstrierten um die 1000 Leute in Zürich.

SVP Rassistenpack - wir haben dich zum Kotzen satt

 

27.10.10

No Jail Train - No Jail

In Zürich wurde am frühen Dienstag Morgen ein Van der SBB angefackelt, Die SBB beteiligen sich in aktiver zusammenarbeit mit der Securitas Gruppe an Ausschaffungen (Spezialzug "Jail Train" für den Transport von Gefangenen, Denunziation von Sanspapiers bei Kontrollen usw.)

 

26.10.10

Antifeminismus-Treffen steht vor Absage

Am kommenden Samstag hätte im zürcherischen Uitikon das erste internationale Antifeminismus-Treffen stattfinden sollen. Doch daraus wird nichts, denn der Eigentümer der Räumlichkeiten zog am Montag seine Zusage zurück.

Sexismus bekämpfen!

 

26.10.10

3 Bullen verletzt

In Lausanne wurden 3 Bullen Spitalreif geschlagen. Sie wollten 3 Sprayer verhaften, die sich aber unter Leute mischten, die an einem Underground Festival waren. Die Menge wehrte sich, leider wurden trotzdem 3 Menschen verhaftet.

 

26.10.10

Verlegung von Costa & Billy

Wer weiss schon was in deren Hirnen für Gespinnste umgehen!

Costa wurde vom Knast in Bern nach Thun verlegt & gleichzeitig Billy von Thun nach Bern.

Freiheit für alle Gefangenen!

 

24.10.10

Solidarität mit den von §278a betroffenen AktivistInnen

Laut AugenzeugInnen haben am Freitag Nachmittag mehrere Menschen vor dem österreichischen Konsulat in Bern einen kritischen Text zu den Vorfällen vorgelesen und Flyers verteilt.

No justice

No peace

 

15.10.10

Anschlag auf Schweizer Botschaft in Rom

In der Nacht vom 4. und 5. Oktober wurde auf dem Mäuerchen, dass die Schweizer Botschaft in Rom umgibt ein Brandbombenpacket deponiert, dass anscheinend nicht hochging. In der nähe wurde folgende Schrift hinterlassen: Billy, Costa, Silvia und Marco Liberi Solidarität mit allen Gefangenen

 

11.10.10

R.I.P. Alexis

Fast zwei Jahre nach der Ermordung des damals 15 jährigen Alexis wurde heute der Bulle, der nach einer verbalen Auseinandersetzung auf Alexis geschossen hat zu lebenslanger Haft verurteilt. Dieses Urteil gibt uns jedoch nicht den Glauben an ein "funktionierendes Rechtssystem" (soll heissen, dass die Gesetze eingehalten werden und verstösse entsprechend geahndet.) zurück. Eher wurde der Bulle Opfer der Angst vor einem Sturz der Regierung. Bereits nach Alexis ermordung kam es zu wochenlangen, heftigen Ausschreitungen. Beim 1. Jahrestag der Ermordung wurde Athen zu einer Polizeihochburg. Auch die geplanten Sparmassnahmen führen immer wieder zu heftigen Ausschreitungen, riesigen Demonstrationen und starken Streiks in ganz Griechenland.

 

10.10.10

Nazi Aufmarsch in Langenthal

Gestern waren ca. 70 RechtsextremistInnen in Langenthal an einer Platzkundgebung gegen den geplanten Bau eines Minaretts. Dazu Aufgerufen haben die PNOS Mitglieder Dominic Lüthard und und Willi Frommenwiler.

Nazis vertreiben, AuländerInnen bleiben

 

10.10.10

Freiheit für Marco Camenisch

Nachdem Marco erst vor kurzem nach Orbe verlegt wurde, kam es bereits gestern zu einer kleinen solidaritäts-Aktion vor der Strafanstalt Bochuz. Einige Anarchisten haben 2 laute Feuerwekskörper gezündet. In ihrer Mitteilung stellen sie klar, dass ihnen kein Weg zu weit sei um sich mit Marco zu solidarisieren.

 

10.10.10

Aufstand im Ausschaffungsknast

Laut Genfer Polizeisprecher Jean-Philippe Brandt haben gestern Mittag rund 20 Gefangene die Inneneinrichtung des Genfer Ausschaffungsknast Frambois. Die Kantonspolizei brachte die lage nach über 2 Stunden wieder unter Kontrolle. Mehr ist zurzeit leider noch nicht bekannt.

 

9.10.10

Raus aus Pakistan

Am frühen Samstag morgen brannten in Pakistan ca. 30 weitere Tanklastwagen angezündet. Bereits am Mittwoch wurden ca. 40 Tanklaster in Brand gesteckt.

 

9.10.10

Nazi Demo

Rund 70 Nazis demonstrierten heute in Langenthal gegen den geplanten Minarett bau. Die Antifa-Demo wurde kurzfristig auf den 30. Oktober verschoben. Dennoch waren einige AntifaschistInnen in Langenthal. Es kam zu mindestens einer Verhaftung.

 

7.10.10

Tausende Häftlinge im Hungerstreik

In venezolanischen Gefängnissen sind nach Angaben einer Hilfsorganisation tausende Häftlinge in einen Hungerstreik getreten.  Sie wollen damit gegen die Auseinandersetzungen in der vergangenen Woche im Gefängnis Tocoron protestieren. Dort seien 16 Insassen getötet und 35 verwundet worden.

Solidarität mit den Gefangenen im Hungerstreik


7.10.2010

Naziaufmarsch in Langenthal verhindern!

Am Samstag soll in Langenthal eine bewilligte Demonstration gegen den geplanten Bau eines Minaretts in Langenthal stattfinden. Organisiert wird die Kundgebung von der PNOS. Treffpunkt für die gegen Demo ist am 9. Oktober bei der Hauptpost in Langenthal (vis à vis Bahnhof) um 14:00Uhr

 

4.10.10

NO NATO

Nach dem bereits am Freitag in Pakistan 27 Tanklastwagen der Nato in Flammen aufgingen, wurden heute mindestens 20 weitere  "Opfer" eines Brandanschlages.

Nieder mit den Kriegstreibern! No Nato! raus zur Demo am 16.10 um 14:00Uhr auf dem Claraplatz in Basel gegen die Söldnerfirme Aegis und die NATO infos

 

3.10.10

10. Antifaschistische Abendspaziergang

Gestern Abend demonstrierten in Bern ab 20Uhr über 1000 Personen gegen Staat, Kapital und Faschismus. Die Demonstration war lautstark. Vor dem Bezirksgefängnis wo immernoch Costa sitzt, explodierte die Stimmung.

 

1.10.10

Unterschriften gegen Zwangsausschaffungen

augenauf sammelt auf der Seite www.augenauf.immerda.ch Unterschriften gegen Zwangsausschaffungen und Ruft zur Verweigerung der Mitarbeit an Zwangsausschaffungen auf.

Bitte unterschreibt alle die Petition.

Bleiberecht für alle

 

30.9.10

Eure Krise zahlen wir NICHT!

Gestern nahmen in Spanien rund 10Millionen ArbeiterInnen am Generalstreick teil. In Brüssel demonstrierten ca. 100000 Menschen an einer Internationalen Gewerkschaftsdemo und in Dublin etwa 500, zuvor blockierte ein Mann den Zugang zum Parlamentsgebäude indem er mit einem Zement-Laster in einen Zaun, der das Gebäude umgibt gefahren ist. Ausserdem kam es gestern in Polen, Portugal und Griechenland zu Protesten.

Make Capitalism history

 

30.9.10

Tod im Berner Knast

Ein 42 Jähriger Untersuchungshäftling wurde heute morgen Tod im Berner Regionalgefängnis aufgefunden, die Behörden schliessen eine Einwirkung von dritten aus, kennen aber noch nicht einmal die Todesursache

 

30.9.10

Ausschaffung Sennhof; alles ok.

Nach einer Untersuchung sind die Behörden zum Schluss gekommen, dass bei der Ausschaffung im Churer Knast Sennhof alles korrekt verlaufen sei. Die Kurdisch-Syrische Familie sei nicht traumatisiert und überhaupt sei alles korekt verlaufen. Zu diesem Schluss kam der ehemalige Churer Untersuchungsrichter Andrea Cantieni ohne die Familie befragt zu haben. Mehr infos

 

29.9.10

Freiheit für Costa, Silvia, Billy und Marco

In Solidarität mit den 4 AnarchistInnen im Hungerstreik wurde in der Nacht auf Mittwoch in Zürich das Haus des Sicherheitschefs der Strafanstalt Pöschwies mit Farbe angegriffen Bild

 

27.9.10

5:0 für die Reitschule

Bernerinnen und Berner lehnen die Initiative "Schliessung und Verkauf der Reitschule" ab und sagen JA zum schönsten Schandfleck der Stadt Bern.

Freiraum braucht Platz

 

26.9.10

Marilyn Buck, Revolutionärin gestorben

Am 3. August starb im Alter von 62 Jahren die politische Aktivistin, Revolutionärin und Dichterin Marilyn Jean Buck, nur gut zwei Wochen nach ihrer Entlassung aus dem Knast, wo sie 25 Jahre auf Grund des Vorwurfes der Beteiligung an der Befreiung von Assata Shakur 1979, der Enteignung eines Geldtransportes 1981 und des Bombenanschlages auf den US-Kapitol 1983 inhaftiert war.


26.9.10

Guido Westerwelle verplaperte sich

Westerwelle sagte: "Die für 2012 geplante Konferenz zur Einrichtung einer Zone von Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten ist eine große Chance für Frieden und Sicherheit in dieser Region." Was er jedoch meinte war eine Zone frei von Massenvernichtungswaffen.Vielleicht kann er einfach nicht mehr lügen?!

 

24.9.10

Zerstörung von Zirkusplakaten und besprühung eines Pelzladens

Beginnend in der Nacht des 17. September bis zur Mitternacht des 19. September fand in einer Stadt nahe Hamburg direkte Aktion gegen den Zirkus Hollywood statt.
Über 250 Werbeposter wurden entfernt, zerstört oder besprüht/unleserlich gemacht.
In der Nacht des 16. September wurde in der gleichen Stadt ein Pelzladen besprüht.

Zu den Aktionen haben sich Tierbefreiungsaktivist*innen der ALF bekannt.

Animal liberation!

 

22.9.10

AntiFeminismus treffen

Das vom Luzerner SVPler lancierte AntiFeminismus treffen soll im Zürcher Restaurant Giardino Verde statt finden...

 

22.9.10

40mio für zu kleine Zellen

Die JVA Lenzburg soll für 40 Millionen Franken "erneuert" werden, die Zellen bleiben aber weiterhin viel zu klein und liegen sogar unter den Vorgaben des Bundes.

Abreissen statt erneuern!

 

21.09.10

Escada handelt weiterhin mit Pelz!

Im Juni 2010 gab der deutsche Luxusmodekonzern ESCADA bekannt, in Zukunft auf den Verkauf von Pelzprodukten zu verzichten. Wie sich nun zeigt ein leeres Versprechen. Denn mit der Winterkollektion wird ESCADA wieder Pelz verkaufen. ESCADA verzichtet lediglich auf den Einsatz bestimmter Echtfellprodukte, Kaninchenfell oder Karakul werden offensichtlich weiterhin verkauft. Das Unternehmen beteiligt sich damit weiterhin am Pelzhandel und ist verantwortlich für die Tötung unzähliger nichtmenschlicher Tiere.

 

19.9.10

Jetzt wirds heiss

Einige AnarchistInnen haben in der Nacht auf heute, auf der Hardbrücke, aus Solidarität mit den sich im Hungerstreik befindenden Gefangenen und überhaupt, ein Feuer gelegt. Es endstand Sachschaden in der höhe von mehreren Hunderttausen Franken, ausserdem musste die Brücke für ca. fünf einhalb Stunden für sämtlichen Verkehr gesperrt werden.

BekennerInnenschreiben auf Indy

 

17.9.10

"Stuttgart 21" verliert sein Gesicht

Heute können die Gegener des Bahnhprojekt "Stuttgart 21" einen weiteren Erfolg feiern, der Sprecher von "Stuttgart 21", der Vize Landtagspräsident, legte heute sein Amt als Sprecher mit Sofortiger wirkung nieder. Damit kommen die Verantwortlichen des Milliarden-Bahn-Projekts noch mehr in Bedrängniss.

 

14.09.10

Hungerstreik von Marco, Silvia, Billy und Costa 

Anlässlich des Hungerstreikes haben SympathisantInnen am Freitag dem 10.09.10 Silvia in Biel einen "Besuch" abgestattet. Mehr als ein Dutzend Menschen zeigten ihre Solidarität mit den Hungerstreikenden.

Gegen jegliche Ausbeutung von Menschn, Tieren und der Erde!

 

13.9.2010

Repression und Job weg

Nach den Ausschreitungen im November 2009 beim FCB - FCZ Match lief die Repressions-Maschine auf Hochtouren unter anderem wurde ein Zürcher (auf der Arbeit) verhaftet und zwei Tage in U-Haft gesteckt der noch nie in Basel an einem Fussball Match war. Zu allem Überfluss hat dieser Zürcher auchnoch seinen Job verloren. Nach seinem Freispruch will er nun Schadensersatz.

 

13.9.2010

110 ArbeiterInnen verlieren ihren Job

Die Firma Injecta AG aus aus Teufenthal (AG) schliesst die Tore, insgesammt sind 110 ArbeiterInnen von der Schliessung betroffen. Die Firma stellte Aluminium- und Zinkgussteile her.

 

9.9.10

Colmar, Frankreich, GVO-Rebe zerstört

70 transgene Rebstöcke wurden in der Nacht vom Samstag dem 14.08.10 auf Sonntag den 15.08.10 auf einem Standort der INRA durchgeschnitten.

Etwa sechzig MäherInnen sind auf das Feld eingedrungen, das einer Einheit des Nationalen Agronomischen Forschungsinstituts gehört und haben die Reben zerstört bevor sie die Presse allamiert haben.

Am Standort angekommen, haben die Ordnungskräfte sie Sonntags morgen immer noch vor Ort festgehalten.

 

1.09.10

Pöschwies, Regensdorf

Im Gefängnis Pöschwies gibt es ein neues Gesetz. Die WärterInnen dürfen den Häftlingen jederzeit eine Urinprobe abnehmen. Falls der Häftling die Urinprobe verweigert, giltet die Probe automatisch als positiv.

No justice

No peace

 

18.8.2010

Deportation Sennhof, Chur

Amnesty International und der Verein Miteinander Valzeina haben gemeinsam eine Untersuchung der Deportation im Gefängnis Sennhof in Chur erreicht. Wir wollen hier nicht dieses Ereigniss (Untersuchung) feiern sondern solidarisch den Verein Miteinander Valzeina grüssen http://www.vmv.ch

 

16.08.10

Naziaufmarsch in Ludwigshafen

Am 14.08.10 wollten Neonazis eine Demo gegen den Umzug zum Christopher Street-Day, der in Mannheim stattfand, in Ludwigshafen durchführen. Am Vormittag des 14.08.10 sagten die Nazis die Demo ab. Jedoch fand eine Kundgebung eines breiten Bündnisses gegen rechte Gewalt auf dem Platanenhain in Ludwigshafen statt. Es beteiligten sich daran ca. 300 TeilnehmerInnen. Nach der Veranstaltung zog eine Spontandemonstration mit etwa 70 TeilnehmerInnen in Richtung Kuschatplatz und weiter zum Bahnhof. 

 

14.08.10 

Südostschweizerzeitungsbericht zum A-Camp

 Anarchisten sind nicht chaotisch

Degen. – Das anarchistische Sommercamp in Degen ist nicht das, was man vielleicht davon erwartet hat. Ein Augenschein der «Südostschweiz» hat nämlich klar gezeigt, dass das am Freitag gestartete einwöchige Camp sehr organisiert abläuft – und dies obwohl es keine Leitung und auch keine Organisationsstruktur gibt. «Anarchie bedeutet Ordnung ohne Herrschaft», sagt eine Lagerteilnehmerin, und das bedeute nicht Chaos.

 

10.8.2010

Brand, Strafanstalt Pöschwies

Der Somalier der am 14.Mai in Regensdorf, Strafanstalt Pöschwies durch ein Feuer schwehr verletzt wurde, sei an den Verbrennungen verstorben, ausserdem habe er den Brand selber; absichtlich oder fahrlässig gelegt, teilte das Amt für Justizvollzug mit.

 

10.8.2010

150 Idioten

Waren laut PNOS am Sonntag auf dem Rütli, gegen-aktionen  fanden keine statt, nur Petrus hatt sich als antifaschist geoutet, es regnete die ganze Zeit. In den Medien fand die Rechtsextreme Aktion keinen Anklang

 

6.8.2010

Kapputt

In Zürich wurden in der Nacht auf Mittwoch 55 SBB-Ticketautomaten mit Bauschaum sabotiert

 

6.8.2010

Antikapitalistisch vorangehen...

...statt der Welt beim Untergang zuzusehen, so lautet das Motto des bereits 10. Antifaschistischen Abendspaziergang, der am 2.10.2010 in Bern stattfindet nähere Infos findet Mensch auf http://www.buendnis-gegen-rechts.ch

Besammlung ist um 20:00Uhr bei der Heiliggeistkirche

 

4.7.2010

ESCADA steigt aus dem Pelzhandel aus.

Großer Erfolg für die Escada-Campaign: Nach einer mehr als zwei-jährigen Kampagne von Tierbefreier_innen kündigte der deutsche Luxusmodehersteller ESCADA an, ab sofort auf den Verkauf von Echtpelzprodukten zu verzichten. Die Organisator_innen der Kampagne rufen nun dazu auf, die Prosteste einzustellen. Insgesamt fanden über 900 Aktionen im Rahmen der Kampagne statt.

 

4.7.2010

150 Nazis in Sempach

Am Samstag versammelten sich rund 150 Nazis und zogen gegen 16:30Uhr Zum Gedenk-Stein. Am Abend waren die Nazis an einem Fascho-Konzert in Notwil und der von ihnen niedergelegte Gedenk-Kranz wurde von einer Gruppe, die sich Antifa Kränzchen nennt, geklaut. Laut ihren angaben, haben sie viel Freude an ihrem neuen Spielzeug.

 

2.7.2010

2 Autos abgefackelt

In der Nacht auf heute wurden in Aarburg 2 Autos abgefackelt, es endstand Sachschaden in der höhe von 18'000 Franken

 

25.6.2010

Briefbombe in Athen

Im griechischen Ministerium für Zivilschutz in Athen ist am Donnerstagabend bei der Explosion einer Briefbombe der Sicherheitschef des Ministers getötet worden. Laut Medienangaben bekannte sich die Gruppe Revolutionärer Kampf zum Anschlag

 

25.6.2010

G20 Gipfel in Toronto

Schon seit dem vergangenen Wochenende treffen sich AktivistInnen aus aller Welt in Toronto um gegen den G20 Gipfel zu protestieren auf indy linksunten wurde nun ein Bericht darüber veröffentlicht

 

24.6.2010

Freiheit

Bei einem Zahnarztbesuch ist einem 23 Jährigen Gefangenen, der im Untersuchungsgefängnis Arlesheim BL gefangen war, die Flucht gelungen. Als ein Polizist stolperte nutzte er spontan¨ die Möglichkeit zu fliehen.

 

21.6.2010

Knäste nieder brennen

Gleich in zwei Knästen kam es innerhalb der letzten Tage zu brandstiftungen. am Donnerstag, im Basler Bezirksgefängnis Sissach und  am Samstag im Basler Untersuchungs- knast Wagenhof, insgesammt wurden 2 Gefangene 3 Schliesser und ein Feuerwehrmann dabei verletzt.

 

20.6.2010

Demo gegen Tierversuche 

Am 3. Juli organisiert der VgT eine Demonstration am Luzerner Bahnhof und in der Railcity, dort soll eine Botox-Walk-in-Praxis  eröffnet werden.

 

19.6.2010

Sauvage in Thun

Am 18.6.2010 Haben in Thun rund 250 MitgliederInnen und SympatisantInnen der Aktion Hausgeist im lehrstehenden Gerber-Käse Areal die Nacht durch gefeiert. Mit dieser Aktion forderten sie unter anderem endlich ein AJZ in Thun

 

18.6.2010

Bauernhof besetzt

In der Nacht auf Dienstag wurde in Seebach/Glattbrug ein Bauernhof besetzt, die BesetzerInnen sind nun in Verhandlungen mit der Stadt

 

16.6.2010

Freiheit für alle Gefangenen

wurde auf das Stadt luzerner Amts- gericht gesprüht, ausserdem bekam es einige Farbflecken ab.

 

14.6.2010

MÖRDER

Schon wieder ist ein Tod im Knat ans Licht gekommen am 4. Juni starb im Solothurner-Knast-Schöngrün ein 39. Jähriger Drogensüchtiger wegen unter- lassener Hilfeleistung durch die Schliesser Welche ihn, nachdem der Gefangene über Schmerzen geklagt hat, kurzer hand in die Krankenzelle, ohne medizinische Hilfe gesperrt haben. nach mehreren Stunden fuhren sie ihn ins spital, wo er vermutlich an gestrecktem Heroin starb. Es bleibt dabei A.C.A.B.

 

10.6.2010, Berlin

FAU Berlin gewinnt Prozess um

Gewerkschaftsfreiheit

PRESSEMITTEILUNG DER FAU BERLIN FAU Berlin gewinnt Prozess um Gewerkschaftsfreiheit. Vor dem Kammergericht Berlin wurde heute die Einstweilige Verfügung zum de-facto- Verbot gegen die FAU Berlin aufgehoben. Infolgedessen darf sich die Gewerkschaft auch wieder als solche bezeichnen.

News

31.05.2010

Weitere faschistische Morde in Russland

Am 31.Mai starb unser Freund Kostya

Lunkin in Ryazan, einer Stadt in Russland.

Am 23.Mai hatte er seinen 25.Geburtstag

gefeiert und wurde in der Nähe seines

Wohnortes brutal von Nazis angegriffen.

Sein Kopf wurde durch einen Stein gebro-

chen... Seitdem befand er sich im Koma.
Bedauerlicherweise gab es am selben Tag

einen weiteren Angriff von Nazis, dieses mal

in Moskau. Der 28 Jährige Dmitri Kashitsin

wurde mit mehr als 15 Messerstichen verletzt

und starb. Sein Vater starb einige Tage

später an Herzstillstand.

 

16.4.2010

Freiheit X 3

Nach dem bereits am letzten Wochen-

ende ein Knastspaziergang in Bern

und einer Biel statt gefunden hat,

kam es auch dieses Wochenende

wieder zu Zwei Knastspaziergängen

in Biel und zu einem

Farbanschlag auf das Amtshaus in Bern

Ausserdem wurde diese Woche

 

12.5.2010

Artgerecht ist Nur die Freiheit

Endlich äussert sich auch der Schweizer

Tierschutz zum Zirkus Royal. In einer

Mitteilung teilt er mit, dass die Tiere auch

während den Vorstellungen durch

bestrafungen misshandelt werden.

Ausserdem widerspricht die Tierhaltung

im Zirkus Royal "den einfachsten Grundsätzen

der Tierhaltung" so der STS weiter.

 

26.4.2010

Geissmättli

Das seit einem Monat besetzte

Geissmättli in Luzern wurde gestern

Abend freiwillig verlassen. Heute sollen

die Bauarbeiten beginnen.

 

15.4.2010

Da war doch noch was...

Eure Asylpolitik ist HÄSSlich

 

In der Nacht auf Mittwoch haben

wir das Migrationsamt in Luzern mit

Farbe angegriffen.

 

Mit dieser Aktion protestieren wir gegen

Ausschaffungen und gegen das Konstrukt

von Nationen im Allgemeinen.
Wir sind wütend über die Ermordung eines

Flüchtlings im Flughafen- gefängnis Kloten.

Ausserdem grüssen wir solidarisch die 3

Gefangenen die den Kapitalistischen-

Folterknechten im Knast Willisau entkommen

sind

Ausschaffung ist Folter
Ausschaffung ist Mord

Kein Gott
Kein Staat
Kein Vaterland

 

15.4.2010

Sprayen 50% Rabatt

Ab sofort kann in Emmen 50% billiger gesprayt

werden, dies dank der Aktion Sprayfrei die

gestern gestartet ist.

Sprayereien werden nun zum halben Preis

entfernt, ob das heisst, dass mensch auch

nur 50% des Sachshadens bezahlen muss

wenn er/sie beim sprayen erwischt wird,

ist noch nicht bestätigt.

Mit ziemlich hoher Warscheinlichkeit wird

das Foto der Sprayerei aber auf

http://www.vandalismus-stoppen.ch

veröffentlicht.

 

15.4.2010

Verlieren wir die Beherrschung

Der Zürcher Stadtrat provoziert wieder einmal

völlig unnötig bereits im Vorfeld des ersten

Mai. Er will das Fest auf dem Kanzleiareal

erst ab 20:00Uhr bewilligen.

Uns ist das egal, wir können überal

Partys feier, wie bereits der vergangene 

6. Februar Zeigte :P

Heraus zu einem kämpferischen 1.Mai

in Zürich und Überall 

 

12.4.2010

Militanter Jahresrückblick

Auf Indymedia Linksunten wurde

ein Rückblick über militante Aktionen

im Jahr 2009 veröffentlicht.

 

17.3.2010
Inkompetenz im Anzug
Thomas Fuchs fordert ein hartes
durchgreifen wenn es um die Berner Wagen-
plätzlerInnen geht. Eigentlich fordert er immer
ein hartes durchgreifen aber egal...
Die Stadttauben, die ein frei stehendes
Grundstück im Lorraine Quartier besetzt
haben sollen sofort geräumt werden, hohe
Bussen auferlegt werden, sie sollen die
Kosten für den Polizei einsatz bezahlen
und ausserdem sollen ihre Wagen
beschlagnahmt werden.
Nur dumm, dass dies mit dem Rechts-
system nicht ganz vereinbar ist.
http://www.youtube.com/watch?v=NBnDTLqTRqA


17.3.2010
Squat your City
15. Bullen räumten heute die seit 6 Jahren
besetzte Chalchi in Zürich. Weitere Bullen
sicherten "Man weiss bei solchen Sachen
nie" sagte Polizeisprecher; Marco Cortesi
Allerdings stürmten die Bullen ein lehres
Haus


17.3.2010
Kein Platz den Faschisten! Nirgendwo!
Am Dienstag, den 16.03.2010 versuchten
etwa 15 FaschistInnen aus dem Umfeld
der NPD-Rheinland-Pfalz eine
Rumgeopfer-Kundgebung auf dem Stiftsplatz
in Landau durchzuführen. Dabei wurden sie
von mehr als 250 anwesenden AntifaschistInnen
und BürgerInnen vehement gestört.
Landau war jedoch nur der Auftakt des

Jammermarathon: Morgen soll in

Neustadt/Weinstrasse eine weitere Kundgebung

stattfinden und am Donnerstag gipfelt das ganze

im  alljährlichen Opferwahn in Bad Dürkheim.

 

Mittwoch, 17.03. Neustadt/Wstr:
Nazitreffpunkt: 20.30. Uhr, Hetzelplatz
DGB-Veranstaltung: 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr vor

dem Saalbau oder ab 17 Uhr: auf zum Ochsenplatz!

Donnerstag, 18.03, Bad Dürkheim:

Antifa-Treffpunkt: 17.30 Uhr, Römerplatz

 

mehr informationen auf indymedialinksunten



16.3.2010
Digger Diving???
Was ist eigentlich digger diving?
Unter diesem Titel wurde heute auf indymedia
linksuntenein Interview veröffentlicht.
Darin werden 2 englische AktivIstInnen inter-
viewt. sie berichten über die Geschichte der
Aktionsform "Bagger stoppen" sowie über ihre
Erfahrungen.
Das Interview auf deutsch findet ihr hier


13.3.2010
Traurige Gewissheit Jon Anza ermordet
Vor fast einem Jahr bestieg der militante
baskische Aktivist Jon Anza einen Zug
nach Toulous, dort ist er nie angekommen.
Was lange Angenommen wurde wir nun
zur traurigen gewissheit. Jon Anza wurde
gefoltert und ermordet.
Seine leiche tauchte nach so langer Zeit
in einem Leichenschauhaus in Toulouse
auf (bisschen mehr infos: indy)
EUSKADI TA ASKATASUNA!


11.3.2010
Bahnaktionsstag in Freiburg i. Br.
Die mit dem Regionalzug nach Basel
Reisendenwurde am 11. März 2010
bei ihrem Zwischenstoppin Freiburg auf
die regelmäßigen Atomtransporte
aufmerksam gemacht. Mit Megafon wurde
dieEntscheidung der Deutschen Bahn
verkündet, dass ab sofort kleinere Mengen
Atommüll mit dem öffentlichen Nahverkehr
transportiert werde. Auf Flugblättern wurde
gegen die unsoziale Politik der Deutschen
Bahn und die logistische Bedeutung von
Schienentransporten für deutsche
Kriegseinsätze protestiert. Der Atommüll
wurde den hohen Sicherheitsstandards der
DB entsprechend mit einem Vorhängeschloss
gesichert.


11.3.2010
Kraftvolle Demo bei Clariant
Der Chemiekonzern, Clariant will in Muttenz
rund 400 Stellen streichen.
Dagegen wehrten sich gestern morgen rund
200 MitarbeiterInnen und GewerkschafterInnen
mit einer lautstarken Demo vom Liestaler
Bahnhof zum Regierungsgebäude


11.3.2010
Haus am Zürichberg besetzt
Seit zwei wochen haben 20 Personen
das lehrstehende Bürogebäude an der
Sonnenbergstrasse 83
besetzt.
Der Besitzer hat ein Ultimatum, bis am
Sonntag, gesetzt.


10.3.2010
44 Bullen verurteilt
Alle 44 wegen brutaler Gewalt an
DemonstrantInnen beim G8-Gipfel 2001
 in Genua angeklagten Vollzugsbeamten,
Gefängnisärzte und Bullen wurden am
5. März verurteilt. Die Freisprüche aus erster
Instanz wurden vom Berufungsgericht
aufgehoben, die Angeklagten wegen
Autoritätsmissbrauch, Nötigung und
systematischen Misshandlungen im
Bolzaneto-Knast, die jetzt sogar von der
Staatsanwaltschaft als Folter bezeichnet wurden,
schuldig gesprochen. Sieben der Angeklagten
müssen zwölf Monate bis drei Jahre in den Knast,
die Straftaten der anderen sind mittlerweile verjährt. Alle
wurden außerdem zur Zahlung von Entschädigungen
verurteilt. Parallel dazu läuft der Berufungsprozess zum
Überfall der Bullen auf die Diaz-Schule weiter.


10.3.2010
Stadttauben besetzen Lorraine
Die Berner Wagenplätzler (Stadttauben)  haben
am Wochenende einen neuen Platz am Central-
weg im Berner Lorraine Quartier besetzt.
Eigentümerin des Platzes ist die Stadt Bern


10.3.2010
50 Demonstranten gegen Feysinger
50 DemonstrantInnen versuchten am Montag
in Moutier die Rede Oskar Freysingers zu stören,
leider erfolglos.
Oskar Freysinger wollte am Montag in Moutier den
BürgerInnen Moutiers für ihr "vorbildliches"
Abstimmungs verhalten bei der Minarett Initivative
danken und gleichzeitig die rassistische Kampagne
der SVP vorantreiben.
WEHRET DEN ANFÄNGEN!
Kein Platz der rassistischen SVP!


4.3.2010
15 Jährige Türkin verurteilt
Die 15-jährige Beriwan S. aus Elih (türk. Batman),
 wurde vom Schwurgerichtshof, wegen angeblicher
Steinwürfe auf einer Demonstration zu 7 Jahren
und 9 Monaten Haft verurteilt

einen ausführlichen Bericht gibts auf
Indymedia


3.3.2010
Nazi-Konzert in Biel verhindert
Wie die Autonome Antifa Freiburg mitteilte,
wurde ein Nazi-Konzert,  dass das Schweizer
Black Metal  Label „Bergstolz“ mit der
französischen Black Metal-Band „Ad Hominem“
in einem Jugendzentrum in Biel abgesagt.


1.3.2010
Brandanschlag auf Bullenauto in Zürich
Heute, früh am Morgen wurde ein Bullenauto
in Zürich, Wiedikon an der Moorgartenstrasse
abgefackelt.
Das Auto erlitt total schaden.
NO JUSTICE NO PEACE!


1.3.2010
Prozessauftakt in Österreich
Morgen startet in Österreich der Prozess
gegen 13 TierrechtsaktivistInnen.
Medienberichte gehen von einer
Prozessdauer von bis zu sechs Monaten
aus, wobei jede Woche zwei bis drei Tage
verhandelt werden soll. Es ist von vorerst 34
geplanten Verhandlungstagen die Rede.

am 2.3.2010 findet ein globaler Aktionstag
gegen Repression statt.
mehr Infos


Fr, 26.2.2010
Billetautomaten in Zug sabotiert
Am Donnerstag wurden in Zug SBB
Billetautomaten sabotiert, anschliessend
das Communiquée:

Heute Nacht haben wir SBB-Ticketautomaten
in Zug sabotiert.

Aggressive, toleranzlose und diskriminierende
Kontrollen, Knast für SchwarzfahrerInnen die
nicht bezahlen können, überteuerte Ticketpreise,
flächendeckende Überwachung, immer schlechtere
Arbeitsbedingungen, tiefere Löhne, Entlassungen, usw.

Sich wehren ist fast unmöglich. Frustration schürt Wut
- Wir lassen sie die SBB spüren!


Für den Null-Tarif!


Mi, 24.2.2010
Haus in Albisrieden ZH besetzt
Am Wochenende wurde das Haus
an der Albisriederstrasse 188 in
Zürich besetzt. 20min veröffentlichte
heute einen kleinen Artikel über die
Hausbesetzung.


Mi, 24.2.2010
3.4.2010 Gedenkdemo in Dortmund
Bereits zum sechsten Mal findet am
3.4.2010 eine antifaschistische
Demonstration in Gedenken an Thomas
Schulz, der am 28.3.2005 von Nazis
ermordet wurde.
auf indymedia linksunten wurde nun
ein Interview veröffentlicht.


Di, 23.2.2010
200 gegen Bullengewalt
In Aarau Demonstrierten am
Samstag 200 Menschen gegen
Bullengewalt.
Auslöser dafür war die lange
U-Haft für zwei Anarchisten, denen
Vorgeworfen wurde, Luxus-Autos
abzufackeln.
indy

eine Broschüre zum Thema veröffentlicht

 

News

 

Friedliche AntiWEF Demo in Luzern
Die AntiWEF Demo vom Samstag 23.1.10
in Luzern verlief mit 700 TeilnehmerInnen
friedlich.
youtube-video, MM, Fotos

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5.1.2010
Max Mara in Luzern bunt
Offenbar wurde eine Max Mara Filiale in
Luzern versprayt mit Grün steht:
"Pelz ist Mord" und "Animal Liberation"

mehr infos zur Max Mara Kampagne

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27.12.2009

Angriff auf Bullenpost in Bern und Luzern
In Solidarität mit den beiden in Aarau inhaf-
tierten Anarchisten wurden in der Nacht auf
den 27.12.2009 in Bern und Ebikon(LU)
je ein Bullenposten eingefärbt.

indy

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20.12.2009

Unia Jugend Oberwallis gegen Coca Cola
Heute hat auch die Unia Jugend Ober-
wallis eine Aktion anlässlich des Stopps
des Coca Cola Weihnachtstruck in Visp
durchgeführt.

indy

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15.12.2009
50 Schlösser mit Leim Verklebt
Laut Medienberichten wurden in der
Nacht auf Sonntag (Weihnachtlicher
Sonntagsverkauf) in Luzern die Schl-
össer von rund 50 Ladenlokalen mit
Leim verklebt.
Mehrere Geschäfte konnten erst
Stunden nach den offiziellen
öffnungszeiten öffnen
Medien 20min
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9.12.2009
Immer mehr Luxuskarossen brennen
titelte heute 20min im Letzten jahr
seien über ein Dutzend Autos in der
Schweiz abgefackelt worden, den
Bericht findet ihr hier

Athen 800 im Knast

8.12.2009
Griechenland: 800 Jugendliche im Knast
Seit Samstag gab es in Griechenland
über 800 in Gewahrsam nahmen im
Zusammenhang mit den Protesten.
200 davon wurden angezeigt.
Am meisten Verhaftungen gab es
bis jetzt in Athen und Thessaloniki
FREIHEIT FÜR ALLE GEFANGENEN!

2 Autos in Winti abgefackelt

7.12.2009
2 Autos von JailTrain in Winterthur
angezündet

In der Nacht vom 7.Dezember sind
in der Nähe des Winterthurer
Hauptbahnhofes 2 Autos der SBB in
Brand gesetzt worden.
An die Wand wurde ein Tag gesprüht
"No JailTrain - No Jails".
JailTrain ist ein Gefangenentransporter
konsipierter extra Zug, den die SBB
zusammen mit Securitas verwaltet.
Diese Aktion geschah in Solidarität
mit den beideninhaftierten
Anarchisten aus Aarau.

Athen, News

7.12.2009
News aus Athen
laufend neue news findet
ihr unter:
http://www.occupiedlondon.org/blog/
Thursday, 26. january 2012 4 26 /01 /Jan. /2012 19:18

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRYjWUXoVFqATVBf7oA9MVkQYz1MaQcu71XYEYih1y65huo0Rf1qgChapeau :-) Street-, Night- & Dayfighters, FreundInnen und GenossInnen,

Kleines Update zu meiner 2/3nichtentlassung

Allg. Voraussetzungen: In der Schweiz wäre nach 2/3 einer Strafe bei "guter Führung" eine "bedingte" Freilassung aus dem Knast möglich (und muss in jedem Einzelfall von Amtes wegen behandelt werden). Das erfolgte bis vor gut 10 Jahren fast "automatisch".
Seit der aktuellen und Unumkehrbaren Überstürzung der allgemeinen Krise von Staat/Kapital/technoindustriellem System gibt es aber praktisch keine bedingten Entlassungen mehr. Das wird im "Gesamtpaket" der reaktionären Hetze und Mobilisierungen zur Verschärfung der globalen Diktatur des Systems von Oben gegen Unten, gegen die gesellschaftlich Schwachen und vor allem gegen den revolutionären Widerstand nach nazifaschistischem Muster (imperialistischer Krieg, Rassismus, Xenophobie, Nationalismus, "Festung Europa", Sicherheitshaft/Verwahrungen, "Antiterror"-Gesetze usw.) gesellschaftlich, politisch und in der Praxis der verschärften Klassenjustiz national und international umgesetzt.

Spezifische Voraussetzungen: Als politischer Gefangener (revolutionär und internationalistisch) ist es natürlich noch etwas schwieriger und hängt stark vom (aktuell ungünstigen...) gesellschaftlichen und "politisch-militärischen" Kräftever-
hältnis zwischen Oben-Unten, Diktatur-Widerstand, Konterrevolution-Revolution etc. ab. Der reale Termin nach juristischer Arithmetik meiner möglichen bedingten Freilassung bzw. dem Ende der 2/3 meiner Strafe fällt auf den Monat Mai dieses Jahres (Endstrafe: Mai 2018). Verantwortlich für den Vollzug "meiner" Strafe sind die Ämter des Justizvollzugs (JV) Zürich (Knastdirektionen, Feldstrasse ZH und letztlich das Justizdepartement des Kt. ZH und, als letzte Rekursinstanz, das Bundesgericht).

Zur Sache: Bis jetzt wurden zwei Urlaubsgesuche (2008 u. 2009 oder 2010) vor allem politisch motiviert abgelehnt und obg. "Überprüfung" hat in "meinem" Fall damit begonnen, dass a) der JV Zürich vom hiesigen Lager Lenzburg im Kanton Aargau einen "Führungsbericht" verlangt und erhalten hat, in dem aus Gründen der beim Kt. ZH liegenden "Kompetenz" auf (positive oder negative) Empfehlungen zu meiner Freilassung abgesehen wird; und b) mir über meinen Anwalt auf den 8. Februar 2012 ein Termin für eine "Anhörung" in seiner Anwesenheit "angeboten" wurde. Bislang habe ich nicht ausgeschlossen mich "anhören" zu lassen und über meinen Anwalt von der "Fallverantwortlichen" JV ZH als meine Voraussetzung und zu meiner Vorbereitung eine Liste ihrer Fragen angefordert. Die Antwort an meinen Anwalt:

Am 8. Februar wird es um (...) die von uns beabsichtigte Abweisung der bedingten Entlassung gehen. Es werden ihm somit keine Fragen gestellt werden. Vielmehr werden ihm die Argumente seitens unserer Behörde dargelegt werden, die gegen seine bedingte Entlassung sprechen. Zu diesen Argumenten wird Herr C. bzw. werden Sie am 8. Februar mündlich Stellung nehmen können. Die Anhörung wird schriftlich protokolliert und im Anschluss daran wird eine rekurable Verfügung erstellt werden.

Erhellende Antwort. Man könnte es als reine Alibiübung abtun, wäre da nicht die offensichtlich unlautere (und sonst sowieso systematisch aber ohne Anwälte umgesetzte) Absicht, sich die gegnersichen "Stellungsnahmen" bzw. Rekursargumente im Vorfeld einer rekurablen Verfügung zu verschaffen um sie dort schon präventiv einfliessen lassen bzw. entkräftigen zu können. Was die Entscheidung keine "Anhörung" durchzuführen natürlich leicht und definitiv macht. Weniger leicht dürfte es der Behörde in diesem Falle und des Vorliegens einer schriftlichen Unterlage fallen, zukünftig ihre Vorwürfe einer "Verweigerungshaltung" und "mangelnder Kooperation" damit zu unterfüttern...

Als Nächstens werdet ihr also wohl die angesagte rekurable Verfügung der Abweisung der bedingten Entlassung zur Ein- und Ansicht und Auflage etc. erhalten.

Mit herzlichen und solidarischen Grüssen


marco, Lager Lenzburg, 19. Januar 2012

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Friday, 20. january 2012 5 20 /01 /Jan. /2012 20:37

http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcT_Rlt4Zffag5PJI8Tb_cgOFVflvrIUxPYgaJLY4iI3xYaSiY2w7ALiebe FreundInnen und GenossInnen,

 

Vom 20.-29.01.2012 ergreife ich mit einem Hungerstreik die Initiative als solidarische Teilnahme an unserem Kampf gegen das WEF in Davos, wo sich die höchsten der grössenwahnsinnigen und gierigen HeuchlerInnen, AusbeuterInnen, UnterdrückerInnen und ZerstörerInnen aus Staat, Kapital und Lakaien wieder einmal in dreister und wohl beschützter Prasserei zur „Rettung“ ihres technoindustriellen Systems treffen, das in der unumkehrbaren globalen Krise steckt.

Wenn ihr leeres Gerede im letzten Treffen noch ihrer Sorge um „Umweltrisiken“ galt, das heisst ihrer Sorge um die Umwelt natürlich als ihr Ausbeutungs- und Profitfaktor!, so geht es ihnen dieses Jahr um die „sozioökonomischen“ Gefahren des von ihnen global verursachten und vorangetriebenen Elends und Rennens in den Abgrund. Dagegen sei, so in ihrem diesjährigen Bericht (siehe NZZ 12.01.2012 Düstere Visionen, WEF-Bericht ortet gewaltige globale Risiken), „eine wichtige Erkenntnis [...], dass Organisationen grosse Schockereignisse wesentlich besser verkraften können, wenn sie über klare Kommunikationslinien verfügen und die Mitarbeitenden weitreichende Entscheidungskompetenzen haben“.

Damit meinen sie die Vollendung der globalen Diktatur ihres technoindustriellen Produktions- und Konsumfaschismus als ultimative Zerstörungs-, Ausbeutungs- und Herrschaftsform über Mensch, Natur und Erde.

Die Bio- und Nanotechnologien gehören zum diesjährigen Fokus ihrer Themen. Nicht zufällig..., denn es handelt sich um die ebenso ultimativen und irreversibel schon verbreiteten technologisch-wissenschaftlichen Waffen und Instrumente zu dieser Vollendung. Es handelt sich um die ultimativen Waffen und Instrumente zur totalen Kolonialisierung, Kontrolle, Ausbeutung, Kontaminierung und Zerstörung des Lebens, unseres Lebens, des Planeten, unseres Planeten, und zur weiteren Kolonialisierung und Vermüllung des Universums.

 

Selbstverständlich ist diese Initiative auch Ausdruck meiner tendenzübergreifenden internationalistischen revolutionären Solidarität, als unsere zentrale Waffe gegen die Repression der globalen neofaschistischen technowissenschaftlichen Diktatur von Staat und Kapital.

Solidarität, Freiheit und Liebe dir, Genossin Andi

Solidarität, Freiheit und Liebe allen politischen und auch „unpolitischen“ kämpfenden Geiseln dieser Diktatur und

Freiheit sowieso für alle gefangenen Lebewesen und die Erde insgesamt

Solidarität und Liebe allen „Galaxien“ und Individuen, die ehrlich in Wort und Tat für die totale Freiheitund daher für die totale Abschaffung von Staat/Kapital/technoindustriellem System kämpfen.

Liebe und Gedenken allen GenossInnen, die in diesem Kampf gefallen sind,

denen meiner „Galaxie“, Lambros, Mauri, Zoe...

Solidarität und Liebe allen aufständischen Gruppen und Individuen überall meiner „Galaxie“, ob FAI/IRF oder nicht, auch ich begrüsse stolz alle eure Aktionen!

Solidarität und Liebe allen, die verleumdet werden und Schande über alle, welche die revolutionäre direkte Aktion und damit uns alle verleumden!

Solidarität, Freiheit und Liebe euch Costa, Billy, Silvia

dir Gabriel, euch gefangenen Brüdern und Schwestern der Verschwörung der Zellen des Feuers in Griechenland, Billy und Eat in Indonesien, euch GenossInnen des „caso bombas“ in Chile, dir Tortuga, Tamara, Juan Carlos, allen anarchistischen Gefangenen der Welt.

Marco, Lager Lenzburg, Januar 2012

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Wednesday, 11. january 2012 3 11 /01 /Jan. /2012 20:58

http://ch.indymedia.org/images/2012/01/84972.jpgVier Bewohner kletterten darauf aufs Dach und sind erst gegen Mittag wieder runter gekommen. In der Zwischenzeit sind Freunde zur Unterstützung vorbeigekommen, indem sie sich in der Nähe des „Hauses mit den blauen Fensterläden“ (siehe bürgerliche Medien) aufhielten.

Die Bullen haben sich in der Zerstörung dieses Lebensraums selbst übertroffen, indem sie die Eingangstür herausrissen, Sofas, Bänke u.a. zerstörten/umdrehten/herumwarfen oder auch indem sie Pflanzen entwurzelten. Hochbetten in den Zimmern wurden zerstört, die Betten sind mit zweifelhaften Flüssigkeiten verschmutzt und schliesslich ist der Boden jedes Stocks voller Trümmer.

Im Untergeschoss haben die Bullen zwei Gitarren aus ihren Hüllen genommen, um sie zu zerstören, Farbe und andere süsse Flüssigkeiten wurden über Audiomaterial geschüttet. Kurz, es ging den Bullen nicht darum, nach potenziell illegalen Dingen zu suchen, sondern klar darum, das Innere des Hauses zu zerstören.

SOLIDARITÄT MIT DEM SQUAT DE LA MONTGOLFIÈRE!

 

Übersetzt aus dem Französischen von Le Réveil

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Saturday, 31. december 2011 6 31 /12 /Dez. /2011 15:40

http://4.bp.blogspot.com/_21NPZN9NINQ/TUI6rmuFCBI/AAAAAAAAAoM/5IweaCKrdL4/s400/egypt.jpgÄgyptische Linksradikale sind immer wieder Angriffen vonseiten eines entstehenden Bündnis zwischen den herrschenden Militärs und den nach der Macht greifenden Islamisten ausgesetzt. Wir dokumentieren einen Text der Ägyptischen Bewegung Libertärer Sozialisten, der sich hiermit auseinandersetzt.


Es reicht! Seit Wochen attackieren Internet- und Facebookseiten, die von der Muslimbruderschaft entweder offiziell oder durch einzelne Mitglieder betrieben werden, Anarchisten und revolutionäre Sozialisten in Ägypten, um sie als Anstifter von Gewalt und Propagandisten der Zerstörung des Staates zu isolieren. Heute hat ein Mitglied der Muslimbruderschaft Klage gegen drei Sozialisten eingereicht; einer von ihnen ist Genosse Yaser Abdel Kawy, ein bekannter Anarchist und Mitglied der Ägyptischen Bewegung Libertärer Sozialisten. Der Staatsanwalt hat die Klage an den Staatsanwalt für Staatssicherheit weitergeleitet, eine Sonderinstanz der Justiz, die nur unter dem Notstandsrecht existiert.

 

Das war ohne Frage zu erwarten. Obwohl gering an der Zahl, haben ägyptische Anarchisten unter den verschiedenen Kräften, die sich an der Revolution vom 25. Januar beteiligt haben, eine wichtige Rolle gespielt. Anarchisten sind auf Social-Media-Seiten lautstark vertreten, aber wichtiger noch: Wann immer Revolutionäre sich auf den Straßen der brutalen staatlichen Repression entgegenstellen, stehen sie in der ersten Reihe.

 

Das schwierige, aber starke Bündnis zwischen der Bruderschaft und der regierenden Militärjunta war von Anfang an offensichtlich. Die Bruderschaft war als einzige politische Kraft mit einem Mitglied in dem Legislativkomitee vertreten, das für die durch das Referendum vom 19. März bestätigten Änderungen der Verfassung von 1971 verantwortlich war. Die Bruderschaft hat die Teilnahme an nahezu sämtlichen Protesten gegen den Obersten Rat der Streitkräfte abgelehnt und in vielen Fällen versucht, sie einzudämmen und diejenigen anzugreifen, die zu ihnen aufgerufen haben. Die Bruderschaft hat sich zudem aggressiv gegen den anhaltenden Kampf von Arbeitern gegen ihre von der Militärjunta gestützten Bosse gewendet. Sie hat Proteste, Sit-ins und Besetzungen von Arbeitern durchweg verurteilt und den Kampf von Arbeitern für ihre Rechte als konterrevolutionär, als Werk von Anhängern des Mubarak-Regimes dargestellt.

 

Da sie bei den laufenden Parlamentswahlen zusammen mit den radikaleren salafistischen Islamisten vor einem erdrutschartigen Sieg steht, ist die Bruderschaft darauf aus, sich der zukünftigen Opposition, namentlich der Sozialisten, zu entledigen. Die Gründe dafür sind nicht schwer zu begreifen, wenn man sich ansieht, welche Politik ihre Pendants in Tunesien verfolgen, seitdem sie sich in ihren neuen Parlamentssitzen sicher fühlen. Noch klarer werden diese Gründe, wenn man die Erklärungen ihrer bekannten Führer (überwiegend Unternehmer) in den Medien zur Kenntnis nimmt, insbesondere eine, in der die neoliberale Finanz- und Wirtschaftspolitik des Mubarak-Regimes als richtig und effektiv beschrieben wird, sofern sie nicht mit Korruption und kapitalistischer Vetternwirtschaft einhergeht.

 

Wir sind uns sicher, dass diese jüngsten Angriffe seitens des Militärrats und seiner islamistischen Verbündeten nur der Anfang sind. Eine neue Phase der ägyptischen Revolution nimmt bereits Gestalt an. Diesmal werden die wirklichen Konfliktlinien, die bislang nur manchen klar waren, für jedermann deutlich erkennbar sein. Die ägyptische Revolution wird ihr wahres Gesicht zeigen – als ein Klassenkrieg zwischen uns, dem Proletariat, und den Herrschenden, der Militärjunta und den konservativen faschistischen Islamisten.

 

Ägyptische Bewegung Libertärer Sozialisten

 

Quelle

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Thursday, 29. december 2011 4 29 /12 /Dez. /2011 14:51

http://de.contrainfo.espiv.net/files/2011/12/indo1.jpgDutzende von jungen Männern und Frauen wurden unter dem Vorwurf „Punk“ zu sein und „den Frieden gestört zu haben“ in Aceh, Indonesiens religiöseste muslimische Provinz, verhaftet. Sie werden in einer heilpädagogischen Schule festgehalten, wo sie sich einer Umerziehung durch die Regierung unterziehen müssen. Die 64 Punks, viele von ihnen kommen von weit her (z.B. aus Bali oder Jakarta), wurden am Samstag, den 10. Dezember, während eines lokalen Konzertes aufgegriffen. Viele Jugendliche tragen punk-typische Frisuren und verweisen auf die weltweite Punkkultur, die sich gegen die Normen der strengen Religion in Aceh richtet.

Verbreitete Fotografien durch die Massenmedien zeigen, wie unseren Brüder und Schwestern die Mohawks (Irokesen) und ihre schrillen Frisuren von der örtlichen Polizei rasiert werden. Sie werden gezwungen, sich enge Gefängnisschlafsäle zu teilen und gemeinsames Bad zu nehmen. Die Cops fuhren weiterhin fort, ihre Würde zu beleidigen, indem sie den Punks Zahnbürsten gaben und ihnen befahlen, „sie zu nutzen.“

Niemand wurde mit irgendeinem Verbrechen angeklagt und die Schweine haben auch nicht vor, dies zu tun. Sie wurden jetzt zu einer heilpädagogischen Schule in den Seulawah Bergen gebracht – ca. 60km von der Provinzhauptstadt Banda Aceh entfernt.

Ein indonesisches Schwein sagte: „Sie werden sich einer Umerziehung unterziehen, damit ihre Moral wieder mit jener der Bürger von Aceh übereinstimmt.“ Es ist das zweite Mal in kurzer Zeit, dass die Schweine gegen die Punkkultur in Aceh vorgehen.

„Wir haben sie nicht festgenommen, sie haben keine kriminelle Handlung vollzogen,“ sagt das Schwein. „Sie sind Acehs eigenen Kinder – wir tun das zu ihrem eigenen Wohle. Ihre Zukunft könnte gefährdet sein. Wir werden sie umerziehen, damit sie ihren Eltern keine Schande machen.“

Es gibt eine pulsierende Untergrund-Punkmusikszene in Aceh und in ganz Indonesien. Die Repression ist Teil des Vorgehens gegen die Punk- und anarchistische Bewegung, das nach der Verhaftung von Eat & Billy, Anarchisten, die eine Bank vor dem Hintergrund von Staatsgewalt und kapitalistischer Ausbeutung anzündeten, begann.

Aceh ist eine der frommsten muslimischen Provinzen in Indonesien und wird zunehmend konservativer seit das islamische Recht vor ein paar Jahren eingeführt wurde. 

Up the Punx.

 

Einige weltweite Solidaritätsaktionen (Videos)
- Moskau, Russland
- Jakarta, Indonesien
- Los Angeles, USA
- London, Großbritannien
- Istanbul, Türkei

 

 

Übersetzung von ContraInfo

Quelle 325

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Monday, 26. december 2011 1 26 /12 /Dez. /2011 20:18

http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2011/05/Gabriel-Pombo-da-Silva-106x150.jpgAuf dem italienischen Blog culmine.noblogs.org wurde eine solidarische Grußbotschaft des in Aachen inhaftierten Anarchisten Gabriel Pombo da Silva veröffentlicht, hier die deutschsprachige Übersetzung, ergänzt mit Links zu weiteren Infos zu den angesprochenen Personen.

Gabriel Pombo da Silva – Für ein schwarzes Weihnachten!

Ich drücke meine totale brüderliche Solidarität mit dem anarchistischen Genossen Gustavo Rodríguez aus, aufgrund der fortgesetzten Angriffe, welche er erleidet von dem autoritären und reformistischen Abfall.
 
Ich drücke außerdem meine Solidarität aus mit allen aktionistischen Gruppen und Individuen (von den Autonomous Cells for Immediate Revolution zu den Individualists Tending toward the Wild, und all den anderen Gruppen) und Aufständischen in Mexiko und der ganzen Welt, unabhängig davon, ob sie sich im Projekt der FAI/IRF involvieren oder nicht.

Ich salutiere mit Stolz jeder Aktion unserer Schwestern und unseren Brüdern im Kampf… jede von ihnen!

Für ein schwarzes Weihnachten gegen Konsum, Kapitalismus und Repression!

Ein schwarzes Weihnachten, welches an unsere eingekerkerten Schwestern und Brüder der CCF und der FAI (Indonesien), jeden des sogenannten “Bombs-Case“, Tortuga, und alle Gefangenen des Kampfes auf der Strasse in Chile, jene die im Knast San Miguel ermordet wurden letzten Dezember, Marco Camenisch, Juan Carlos Rico, Tamara, den Antifaschisten Jock und alle anarchistischen Gefangenen in der ganzen Welt erinnert.

Gabriel, Dezember 2011

 

von ABC Berlin

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Monday, 19. december 2011 1 19 /12 /Dez. /2011 21:44

 

http://www.finimondo.org/sites/default/files/ffaa5c6e76f6491ca8c00e852e6c1938829b9897_m.jpgWir haben euch gesehen. Wir haben euch gehört. Heutzutage seid ihr überall. Wir wissen wer ihr seid. Die 99%, die gegen die Exzesse des Kapitalismus und die Missbräuche des Staates protestieren. Ihr seid die 99%, die Wahlreformen, soziale Alternativen, ökonomische Subventionen und politische Maßnahmen fordern. Ihr seid die 99%, die Angst haben ihre Zukunft zu verlieren, nicht länger im Stande zu sein zu leben, wie ihr es bis jetzt getan habt: einen Job, ein Gehalt, eine Hypothek, eine Pension. Im schlechtesten Fall überleben und im besten Fall eine Karriere. Das fordert ihr. Ihr wollt die “Krise” nicht bezahlen, ihr wollt, dass alles wieder so wird wie es früher war. Ihr traut euch nicht jene Bildschirme auszuschalten, die Tag um Tag jede Bedeutung und Emotion anfressen und das Leben zur Traurigkeit des bloßen Überlebens verurteilen. Und das ist alles was ihr von den Regierungen und Banken fordert. Weil dies eure Demokratie ist: jene, die regiert werden sollten sich nicht für die Macht interessieren, sondern für das Allgemeinwohl, während die Banker sich nicht für den Profit interessieren sollten, sondern für das Glück der Menschen. So wie in den Märchen, so wie in den Filmen.

Während ihr auf das sich verspätende Happy End wartet, toleriert ihr diejenigen nicht, die eure halluzinierende Resignation nicht teilen. Von Amsterdam bis Athen, von Rom bis Portland, steht ihr bereit um jene zu stoppen, verraten und niederzuschlagen, die wütend sind und in den Institutionen nicht die Garantie für Freiheit sehen, sondern den Ursprung von Elend und Unterdrückung. Ihr könnt Rache nur in Fiktion schätzen, in der Realität entscheidet ihr euch für die Unterdrückung. Gegenüber einer abscheulichen und verfaulten Gesellschaft, kämpft ihr für einen bürgerlichen, kalkulierten und höflichen Protest. Ein Protest der immer auf eurem Niveau bleiben wird: auf seinen Knien. Jetzt wissen wir wer die 1% sind, die ihr so hasst. Zusammen mit euren Grenzen, euren Sicherheitsdiensten, euren Abgeordneten, habt ihr ziemlich deutlich gemacht, wer eure Feinde sind. Sicher nicht die Chefs, die euch mit Respekt behandeln. Wir sind es. Wir, die keinen Staat zu verteidigen oder zu verbessern haben. Wir, die keinen Markt zu beschützen oder auszubeuten haben. Wir, die weder Autorität ausüben, noch uns unterwerfen wollen. Wir, für die das Leben nicht reduzierbar ist auf das tägliche Ein- und Ausstempeln oder ein Bankkonto, das es zu beschützen gilt. Wir, für die die “Krise” nicht erst begonnen hat mit schiefgegangenen Börsenspekulationen oder mit der Inkompetenz von denen die gerade im Parlament sitzen, sondern mit der bestehenden Gesellschaftsordnung und all ihren Aspekten. Wir für die jeder Tag in dieser Welt prekär ist, einer Welt die wir nie gewollt haben, in der wir uns nie wiedererkannt haben und die dabei ist uns zu ersticken. Wir haben nichts mit euren 99% zu tun. Mit Forderungen für einen gemäßigteren Kapitalismus und einen korrekteren Staat. Mit eurem politischen Geschwätz, das Macht und Privileg auf die Größe einer Kreditkarte reduziert. Mit euren nostalgischen Pfadfinderzelten. Mit eurem Unvermögen um deutlich den Feind zu identifizieren, die Ursache des “Unrechts”, die immer vager und immaterieller wird und immer mehr außer Reichweite gerät. Mit euren Armen die immer offener werden für die Politiker, Industriellen und Beschützer und gegenüber Rebellen immer harscher werden. Mit euren Aktionen, die schwächer und schwächer werden und zu nichts mehr als einem lauwarmen Intervall des Status Quo verkommen. Wir wollen eure Reformen, Kollaborationen, verfremdenden Jobs, eure linken Forderungen, die ihr immer und immer wieder hervorwürgt, nicht. Wir wissen was die wirklichen Ursachen sind für das Leiden, dem wir unterworfen: der Durst nach Macht, die Gier nach Geld und die Gehorsamkeit, die sie erwarten und auch bekommen. Diese Ursachen werden in den täglichen Leben der Menschen aufrechterhalten, in den Handlungen, im Verhalten, in den Beziehungen die einer Gesellschaft inhärent sind, in der wir uns überall fremd fühlen. Diese Ursachen – die verweigert, verlassen und zerstört werden müssen – haben Obdach gefunden in eurer Bewegung. Wir haben uns niemals wohl gefühlt mit 99% unseres modernen Lebens, das wartend in der Schlange verbracht wird um zu betteln, trotzdem beharrt ihr darauf 99% des Problems zu verteidigen. Wir werden unsere Möglichkeiten irgendwo anders suchen. Mit den Hoffnungen, Träumen und Handlungen, die uns eure Verurteilung verdient haben. Und ihr? Segelt ruhig weiter auf dem Ozean der universellen Empörung. Hisst ruhig weiter eure Segel und überlasst die Leine den Bürokraten und den Bullen. Teilt einfach weiter euren Raum und eure Luft mit den Arschlöchern, die das Leben auf dieser Welt so unerträglich gemacht haben. Lauft aus, einem neuen Morgen entgegen, das Heck noch immer voll mit der Scheiße von gestern. Wir werden nicht an Board eures Schiffes gehen, wir werden nur von ihm herabspringen. Wir werden auf unseren Flotten bleiben, die ihr so verachtet, weil sie so klein und leicht sind. Passt jedoch auf! Ein Schiff, das unsere Feinde an Board hat, ist eine zu große Versuchung um es entwischen zu lassen. Ihr lacht? Ihr habt keine Angst vor uns, da ihr glaubt, dass wir nicht den Mut haben um auf euer Schiff zu steigen? Dann begreift ihr es nicht. Ihr sollt sinken mit eurer Todesfracht. Dazu braucht es keine gigantische Flotte, ein Brander reicht aus. Klein und leicht.

Gefunden auf indymedia.ch
Übersetzt von finimondo

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Thursday, 1. december 2011 4 01 /12 /Dez. /2011 17:06

http://img.over-blog.com/242x119/2/54/96/55/riot.pngAm zweiten Tag des letzten Generalstreiks in Griechenland zeigten die Stalinisten der griechischen „kommunistischen“ Partei KKE und deren Gewerkschaft PAME einmal mehr ihr wahres Gesicht: sie zeigten sich als Wachhunde der Macht. Es ist nicht das erste Mal, dass sie eine soziale Revolte verraten. Das jüngste Beispiel ist nicht mal länger her als 2008 als sie die Revolte nach der Ermordung von Alexandros Grigoropoulos durch die griechische Polizei verurteilten. Diese politische Strategie zwischen Kollaboration mit der Macht und Vereinnahmung von Revolten ist der rote Faden in der Geschichte dieser Partei seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Auch die Schweizer Stalinisten haben die Kollaboration ihrer griechischen Genossen verteidigt und ihre Lügen reproduziert.


Zuerst muss daran erinnert werden, was geschah an diesem 48-stündigen Generalstreik am 19. und 20. Oktober. Am ersten Tag gingen Hunderttausende in ganz Griechenland auf die Strasse, allein in Athen demonstrierten zwischen 200'000 und 500'000 Menschen gegen die Massnahmen zum Haushaltsausgleich. Die Bullen wurden am Syntagma-Platz brutal angegriffen und hätten fast die Kontrolle über den Zugang zum Parlament verloren. Am Tag danach entschied die PAME, das Parlament zu umzingeln, offiziell um die Abgeordneten daran zu „hindern“, herein zu gelangen. Nur waren sie schon drin. In Tat und Wahrheit hinderte der Sicherheitsdienst der stalinistischen Gewerkschaft alle anderen Demonstranten daran, auf den Syntagma-Platz zu gelangen. Dies nicht friedlich, wie man es nach der Lektüre der bürgerlichen Presse, die von auf dem Platz versammelten „friedlichen Demonstranten“ sprach, glauben könnte, sondern mit Stöcken und Pflastersteinen, zudem waren sie mit Helmen ausgestattet. Gemäss einem Erlebnisbericht begann der Gegenangriff als ein Mädchen der Bewegung „Den plirono“ („Ich werde nicht bezahlen“) von stalinistischen Schlägern mit Stockschlägen auf den Kopf traktiert wurde.

Darauf flogen Pflastersteine, Flaschen und Molotov-Cocktails in Richtung der Reihen der kollaborationistischen Gewerkschaft, welche weiterhin das Parlament verteidigten mit den Robocops, die dahinter gemütlich warteten. Die Schweine waren sichtlich erfreut, dass sie jemand anderen für die Drecksarbeit gefunden hatten. Erst als die rot gekleideten Bullen von den Wütenden dazu gezwungen wurden, den Platz zu verlassen, übernahmen die grün gekleideten. Und die roten Bullen haben ihre Arbeit trotz allem gut gemacht: sie verletzten mehrere Demonstranten teilweise schwer und übergaben mehrere den grünen Bullen. Es sollte auch betont werden, dass es nicht nur Anarchisten waren, die die PAME angriffen, es hatte auch Kommunisten, Basisgewerkschafter und wohl noch viele andere, denn die PAME ist allgemein nicht besonders beliebt.

Die 1918 gegründete KKE, gemäss ihrer Homepage gegründet „als Resultat des Reifens der Arbeiterklasse unseres Landes und seiner Verbundenheit mit der revolutionären Doktrin des Marxismus-Leninismus“, kollaboriert nicht das erste Mal mit der Macht. Und wenn nötig, beteiligt sie sich an Regierungskoalitionen, wie 1945 und 1989. In einer Zeit, wo alles nach „nationaler Einheit“ und „Übergangsregierungen“ stinkt, kann die KKE natürlich hoffen, Mitglied einer eventuellen „Regierung der nationalen Einheit“ zu werden. Dafür gibt es nichts besseres als den Mächtigen zu zeigen, dass sie bereit ist, den bürgerlichen Staat zu verteidigen – eine notwendige Bedingung, um am Festessen teil zu nehmen.

Schon 1973, während der Revolte gegen die Junta an der polytechnischen Schule von Athen, sah die Zeitung der „kommunistischen“ Jugend nur Verschwörungen: „Wir verurteilen den vorsätzlichen Einfall ins Athener Polytechnikum von 350 organisierten Provokateuren des griechischen Geheimdienstes am Mittwoch 14. November … sie waren beauftragt von der Spitze der Junta, Papadopoulos, und des amerikanischen CIA, die die Absicht hatten, durch lächerliche anarchistische Parolen und Slogans, die nicht den Geist der Zeit und spezielle Kräfte repräsentieren, zu tyrannisieren und provozieren.“ Danach versuchten sie alles, um die Revolte durch Sabotage zu beenden, jedoch ohne grossen Erfolg. Ende November fiel die Junta und das Propagandabüro machte sich daran, die Mythologie an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Heute kann man auf der Homepage der KKE folgendes lesen: „Während all dieser Zeit des Widerstands gegen die Militärdiktatur (1967-1974) spielte die KKE eine entscheidende Rolle in der Mobilisierung des Volkes, der Jugend und der Studenten und auch in den Demonstrationen im November 1973 an der polytechnischen Schule von Athen, die den Fall der Obristen-Junta beschleunigten.“ Das einzig Wahre daran ist, dass sie „eine entscheidende Rolle spielte“: sie hätte fast zur Rettung der Junta beigetragen!

Die Partei folgte der gleichen kollaborationistischen Linie während den Universitätsbesetzungen 1979 und 1999. Am 25. Jahrestag der Revolte 1998 wehrten sich die Jugendlichen gegen die Vereinnahmung der Revolte durch die KKE. Während der Demo arbeitete der Sicherheitsdienst der KKE Hand in Hand mit der Aufstandsbekämpfungspolizei MAT, 153 Studenten wurden verhaftet.

Als der 15-jährige Alexandros Grigoropoulos am 6. Dezember 2008 von den Schweinen ermordet wurde, drückten etliche Jugendliche ihre Wut während Wochen in den Strassen aus. Kurz nach der Ermordung von Alexis sagte der Präsident der KKE Aleka Papariga in einem Interview mit einer Presseagentur: „Die Molotov-Cocktails und die Plünderungen vermummter Individuen, deren Führung Verbindungen zu Geheimdiensten und Zentren im Ausland hat, haben überhaupt nichts mit der enormen Wut der Schüler, der Studenten und der Leute im allgemeinen zu tun.“ Sogar die Regierung lobte ihn für seine „verantwortungsbewusste Haltung“. Während eines Parteikongresses 2009 wurde die lange Geschichte der Kollaboration mit dem Erreichen des Gipfels der ideologischen Entfremdung gekrönt. Während dieses Kongresses entschied sich die Partei für ein Zurück zum Stalinismus mit allem, was dazu gehört. Seither wird die Verteidigung der UdSSR nach 1953 als „revisionistische Position“ denunziert und die Moskauer Prozesse von 1936 bis 1938 wurden offiziell rehabilitiert.

Kennt man also ihren historischen Parcours, ist man von der Haltung dieser Partei während des letzten Generalstreiks etwas weniger überrascht. Das gleiche kann auch von der Lügenpropaganda gesagt werden, die durchaus in einer historischen Kontinuität steht. Sogar als schon klar war, dass der Gewerkschafter von den Bullen ermordet wurde oder womöglich aufgrund von Herz- und/oder Lungenproblemen starb, erzählten sie weiter, dass er von „Anarcho-Faschisten ermordet“ worden sei und, was noch schlimmer ist, sogar nachdem der Vorsitzende des Parlaments am 21. Oktober die Wahrheit eingestand, hat die KKE weiterhin bis heute die gleiche Lüge erzählt.

Die Stalinisten von überall stellten daraufhin sicher, dass diese Lüge weltweit verbreitet wird. In Deutschland zum Beispiel übernahmen marxistisch-leninistische Gruppen wie die DKP (Deutsche „kommunistische“ Partei), die Kommunistische Initiative oder das Blog Kritische Initiative das Communiqué der KKE Wort für Wort. Auf dem Schweizer Portal kommunisten.ch wird Indymedia Deutschschweiz der „Hetze gegen die organisierte griechische Arbeiterklasse“ bezichtigt. Dieses Portal, das mit dem stalinistischen Flügel der PdA (Partei der Arbeit - „kommunistische“ Partei der Schweiz) verbunden ist, bietet alle Devotionalien einer längst vergangen geglaubten Epoche an: Texte von Stalin, Arbeiterlieder, Links auf die Homepages „sozialistischer Länder“ (Weissrussland, China, Kuba, Nordkorea, Vietnam) und noch vieles mehr.

Es sollte jedoch gesagt werden, dass der Schweizer Stalinismus grossmehrheitlich ein Deutschschweizer Phänomen ist. Die Westschweizer Sektionen der PdA sind eher auf einer eurokommunistischen Linie und ziehen das gute Raclette der guten Doktrin vor. Sie sind allerdings ebenfalls der Kollaboration und der Vereinnahmung zugeneigt, man denke nur an den 1. Mai 2009 in Lausanne zurück. Während des Umzugs versuchten die Bullen zweimal gegen den Block von Action autonome zu intervenieren, es gab auch einige Verhaftungen. All das geschah mit dem Einverständnis der Gewerkschaftsführer der UNIA, die den Umzug organisiert hatte, und unter der Befehlsgewalt des Polizeiverantwortlichen, der Abgeordnete von A gauche toute (ein Bündnis zwischen dem POP und Solidarités) und Mitglied der POP (Parti ouvrier populaire, Volkspartei der Arbeiter, die Waadtländer Fraktion der PdA) Marc Vuilleumier. Diese gleiche Bande rief danach zu einer Demonstration am darauf folgenden 9. Juni auf, um eben diese Repression zu verurteilen, ein Aufruf, dem die Betroffenen logischerweise nicht folgten. Man erkennt die gleiche Vorgehensweise: zuerst Kollaboration, danach Lügen und Vereinnahmung.

Diese Bullenarbeit ist jedoch nicht nur die Spezialität der diversen Fraktionen der Sozialdemokratie. Von den Empörten, die in Spanien oder Griechenland kollaborieren bis zu den „guten Bürgern“, die sich vor kurzem den Aufständischen in Rom in den Weg stellten, hat die Polizeiarbeit eine unendliche Anzahl an Verkleidungen. Für uns ist klar, dass jeder, der sich wie ein Bulle benimmt wie ein Bulle behandelt werden wird, ob er nun als Bürger, Empörung oder revolutionäres Spektakel verkleidet sein mag. Das ist keine Frage der Ideologie, sondern eine Frage des Überlebens. Wir sehen keinen Grund, zu moralisieren hinsichtlich der Geschehnisse am 20. Oktober, wir überlassen das den verschiedenen bürgerlichen Fraktionen. Die Worte eines Kommunisten, der an diesem Tag auf der Seite der Aufständischen kämpfte, bringen es auf den Punkt: „They have chosen their side. They shall burn with it.“

 

Übersetzt aus dem Französischen von Le Réveil

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Saturday, 26. november 2011 6 26 /11 /Nov. /2011 16:46

http://ch.indymedia.org/images/2011/11/84521.jpg

Ägypten, Tahrir-Platz: Nehmt an unserem Kampf für das Überleben der Revolution teil

Eine entscheidende Schlacht gegen eine potentiell fatale Repressionsoffensive findet momentan statt. Die letzten drei Tage hat die Armee einen Angriff ohne Unterbruch gegen die Revolutionäre auf dem Tahrir-Platz und den anderen ägyptischen Plätzen lanciert. Mehr als 2000 von uns wurden verletzt, mehr als 30 von uns ermordet; all das nur in Kairo und in den letzten 48 Stunden.

 

Aber die Revolutionäre strömen weiterhin herbei. Hunderttausende sind auf dem Tahrir-Platz und auf den anderen Plätzen im ganzen Land. Wir trotzen ihrem Gas, ihren Schlagstöcken, ihren Gewehren und ihren Maschinengewehren. Die Armee und die Polizei greifen immer und immer wieder an, doch wir halten weiterhin die Stellung und schlagen sie zurück. Die Toten und die Verletzten werden zu Fuss oder mit dem Motorrad evakuiert und andere treten an ihre Stelle.

Die Gewalt kann nur zunehmen, denn WIR GEHEN NICHT. Die Generäle wollen ihre Macht nicht aufgeben. Wir wollen, dass sie gehen.

Die Zukunft der Revolution steht auf dem Spiel: diejenigen, die auf den Plätzen sind, sind bereit zu sterben für die Freiheit und soziale Gerechtigkeit. Die Schlächter, die uns angreifen, sind bereit, uns zu töten, um an der Macht zu bleiben.

Was geschieht, hat nichts zu tun mit Wahlen oder einer eventuellen Verfassung, denn nichts von all dem wird die Gewalt und den Autoritarismus um uns herum stoppen. Was geschieht, hat auch nichts zu tun mit einem sogenannten „Übergang“ hin zu einer Demokratie, die die Stärkung der militärischen Junta und den Verrat der Revolution durch die politischen Kräfte erlebt hat. Es handelt sich hier um eine Revolution, eine totale Revolution. Das Volk will den Sturz des Regimes und wird nicht aufhören, bis es seine Freiheit erreicht hat.

Die ausländischen Regierungen sprechen von „Menschenrechten“ während sie mit den Generälen verhandeln, sich die Hände schütteln und sie mit ihrem hohlen Diskurs legitimieren. Die USA liefern immer noch Militärhilfe in Höhe von 1.2 Milliarden Dollar an die ägyptische Armee. Die Armee und die Polizei benutzen Tränengas, Schüsse und Waffen, die aus dem Ausland kommen. Ihre Reserven wurden wahrscheinlich von den USA und anderen Regierungen während den letzten neun Monaten aufgefüllt. Sie werden wieder ausgehen.

Wir rufen Euch auf, zu handeln:

- Besetzt oder blockiert die ägyptischen Botschaften auf der ganzen Welt. Sie repräsentieren momentan das Militär: bringen wir sie dazu, das ägyptische Volk zu repräsentieren.
- Blockiert die Waffenverkäufer. Lässt sie nicht fabrizieren oder verkaufen.
- Blockiert Eure Regierungsinstitution, die mit den ägyptischen Generälen zu tun hat.

Die Revolution geht weiter, denn sie ist unsere einzige Möglichkeit.
Tahrir-Platz, 22.11.2011, 14 Uhr.

Quelle: https://murmures.noblogs.org/post/2011/11/23/message-urgent-de-la-place-tahrir-rejoignez-notre-lutte-pour-la-survie-de-la-revolution/

Übersetzt von https://www.lereveil.ch/

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Saturday, 26. november 2011 6 26 /11 /Nov. /2011 16:27

http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRuDCfsc-Uvt6RH-9RzX_Wt2EGskcYNPCYItShx9c-NttC_bbdEAm Samstag 19. November fand in Brunnen im Kanton Schwyz eine Sauvage statt. Die bürgerlichen Medien hatten ziemlich Mühe, sich darauf einen Reim zu machen: "So ist im Moment nicht bekannt, wer die Party organisiert hat und wie viele Personen sich auf dem Areal befanden." (Schwyzer Zeitung vom 22. November 2011) Kein Wunder, die Bullen getrauten sich nämlich nicht, rein zu kommen...Und wir waren viele, sehr viele: zwischen 300 und 500 Leute von überall her feierten zu Minimal und Tech-House in einer Halle der ehemaligen Zementfabrik, die Atmosphäre erinnerte an die Ursprünge der Techno-Kultur als diese noch nicht vereinnahmt und kommerzialisiert war. Das Areal, auf welchem das Gebäude steht, liegt brach, gehört der Holcim AG und wird von der Liegenschaftsverwaltung der Kantonalbank Schwyz verwaltet. In einigen Jahren soll hier ein neues Ghetto für Reiche entstehen: Brunnen Nova, ein Quartier voller Luxuslofts und schicker Läden. Doch im Raum Schwyz gibt es noch genug hübsche Gebäude, um eine Party zu feiern, und wir kommen sicher wieder...

 

 

Folgender Text ist an der Party verteilt worden:

"Wir nehmen uns hier und heute einen Raum, um unsere Leben zumindest für einen Abend in die eigenen Hände zu nehmen, fernab der alltäglichen Zwänge und Einschränkungen treffen wir uns, um, je nach individuellen Bedürfnissen, uns kreativ zu beteiligen, über unsere Ideen zu diskutieren oder einfach nur zum Tanzen und Feiern.

Das Bedürfnis nach einem selbstorganisierten, nicht-kommerziellen Freiraum (1) existiert nach wie vor in unserem Talkessel (2). Leider vergessen einige Leute, dass Freiheit nicht erbettelt, sondern nur erkämpft werden kann (3) ! Denn die Herrschenden in dieser Gesellschaft werden uns nur genau so viel "Freiheit" zugestehen wie unbedingt nötig ist, um die Profitmaximierung, also die Ausbeutung unserer Leben und unserer natürlichen Lebensgrundlage, weiter zu führen und zu verstärken. Dies zeigt sich, wenn Leute sich die Mühe machen, Unterschriften zu sammeln und den staatlichen Institutionen Vertrauen schenken, nur um zu erfahren, dass im bürokratischen Müllhaufen die Verantwortung hin- und hergeschoben wird. Schliesslich stellt der Staat fest, dass es kein Bedürfnis nach Freiräumen gibt (oder geben darf) und jegliche Energie verpufft an der (ach so demokratischen) staatlichen Heuchelei. Verschiedene Objekte, die sich eignen würden, werden natürlich viel lieber mit Gewerberäumen gefüllt oder luxussaniert. Und selbstverständlich werden Areale lieber leer stehen gelassen, um damit zu spekulieren, anstatt unser Leben jenseits der Logik der Warengesellschaft lebenswerter zu machen. Aber wo denken wir da auch hin...

Dies verwundert uns gar nicht, denn wer auch mal über den Kessel hinaus schaut, weiss, dass die Gentrifizierung (4) nicht nur ein grossstädtisches Phänomen ist. Hier, wo wir nun tanzen und feiern, plant beispielsweise die Kantonalbank ein neues Ghetto für Reiche.

Wir wollen hier aber keine Forderungen stellen oder Pläne schmieden zur weiteren Befriedung im kapitalistischen Ausbeutungsverhältnis. Wir wollen die Freiheit, eine Freiheit ohne die alltäglichen Herrschaftsstrukturen, die wir längst auch selbst reproduzieren, wir wollen Herrschaftsfreiheit! Dies verlangt nach Selbstverantwortung und gegenseitiger Hilfe, also sind wir alle ein Teil dieser Party und können nur gemeinsam mit gegenseitigem Respekt einen wirklichen Freiraum gestalten.

Der Kessel dampft!

(1) Von 1998 bis 2009 gab es in Schwyz den Himmel, einen selbstorganisierten Treffpunkt und Konzertraum.

(2) "Talkessel Schwyz" bezeichnet das Tal von Schwyz, Brunnen und Umgebung.

(3) Vor nicht allzu langer Zeit lancierte ein Gruppe namens Kultur(t)raum Schwyz eine Petition für einen alternativen Konzertraum mit Hunderten von Unterschriften. Die Reaktion des Regierungsrates von Schwyz beschränkte sich auf ein trockenes "Nein"...

(4) Hergeleitet vom englischen Begriff für Adel, beschreibt dieser aus der Stadtsoziologie kommende Begriff die "Aufwertung" von Quartieren durch Sanierungen oder Neubauten. Dabei werden in der Regel günstige Wohnungen durch Luxuslofts und schicke Cafés ersetzt. Die Folge davon ist, dass ganze Quartierbevölkerungen umziehen müssen, weil sie die gestiegenen Mieten und anderen Lebenserhaltungskosten nicht mehr bezahlen können."

 

indy.ch

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Tuesday, 15. november 2011 2 15 /11 /Nov. /2011 17:47

 

 http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQ6T7gbKJxsLEJUPGpLAD-MzYaFlAldo5K25ulew9JJrfep06qL*325 

 #cenere 

 

So wie die Sonne weiter scheint, geht die soziale Rebellion weiter.

 

Jetzt sagen wir, dass das, was wir tun, die Spitze aller unserer Sorgen und Wut gegen ein System ist, von dem sie verursacht werden. Ein System, welches das Geld vergöttert, welches das soziale Leben mit dem Fernseher vernebelt, so dass sie unnötige Dinge kaufen und weiter wie Maschinen arbeiten. Ein System, das uns und den anderen die fehlende Kontrolle über unser Leben verursacht.

 

Ein System, von dem die Bourgeois, die Geschäftsmänner, die Staatsbürokratlnnen als ihre idealen Verbündeten profitieren. Für uns alle ist nicht dies der Moment um ruhig zu bleiben, und teilnahmslos die Ereignisse vor dem Fernseher anzuschauen und sagen „alles läuft gut“.

 

Für jeden Akt der Repression in Westpapua.

 

Für jeden Akt der Repression in Kulon Progo.

 

Für jede historische Repression in Aceh.

 

Für jeden Akt der Repression in Wera, Bima.

 

Für jede Vertreibung und jeden Landraub in Takalar und Pandan Raya in Makassar.

 

Für jede Unterdrückung unserer kämpfenden Genossinnen.

 

Für Tukijo und den sozialen Kämpferinnen im Knast nur weil sie für ihr Recht auf Leben gekämpft haben.

 

Für jede Waldkonzession, Wald, der vom Geld im Namen des Profits und der Biodiversität vernichtet wird.

 

Und für alle Knäste, die bis auf die Fundamente niedergebrannt werden müssen.

 

Solange es Staat und Kapitalismus gibt, wird es nie Worte des Friedens unter den Enteignerinnen und den Enteigneten geben.

 

Angriffe gegen Finanzzentren: Bankautomaten, Banken, Konzerngebäude sind wichtige Ziele, denn sie sind unter den Kollaborateuren, die auf diese Erde Leid verursachen.

 

Das, weil wir den Terrorismus, der die Leute angreift, nicht verteidigen. Terrorismus ist ein Krieg zwischen Ländern. Terrorismus ist, wenn Reis und Essen in deiner Küche weniger werden. Terrorismus ist ein Betrüger in Uniform, der überallhin Waffen bringt. Terrorismus ist Massaker der Enteigneten.

 

Also sagen wir: basta!


Tortuga! Die Kämpferinnen haben mit dem Kampf nicht aufgehört, obwohl du hinter Gitter bist wegen deinem Verlangen frei zu sein: Verschwörung der Zellen des Feuers (Griechenland), Kämpferinnen in Chile: Tortuga! Halte durch! Gabriel Pombo da Silva, Thomas Meyer Falk (Deutschland) Polykarpos Georgiades, Revolutionärer Kampf! Ehre den Kämpfern in Manado, Makassar, und Bandung, ihr seid eine Inspiration inmitten dem Mangel an Macht über unsere Leben, die von der Gesellschaft immer unsicherer und verzweifelter gemacht werden.

Auf das die Feuer brennen in der Nacht!“


Long Live Luciano Tortuga Cell - International Revolutionary Front - FAI

 

Bemerkung [von *325  oder #cenere ]: nach dieser Aktion wurden drei Personen verhaftet. Ein Genosse ist untergetaucht. Auf das sie frei bleiben können. Weitere Details folgen.

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Tuesday, 15. november 2011 2 15 /11 /Nov. /2011 15:00

http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQmCBBI3TgIOG3i5kts5ukzPfuwesDpvkPtwaCLmoiOs0SPiu2JkxXQrfiKÜb. von mc., Knast Lenzburg, November 2011

 

Athen – Erklärung zur Übernahme der Verantwortung für die Beschädigung einer Schule im Gebiet Zografou, 13.9.11

Einige Worte zur Beschädigung unserer Schule

 

Wir warten nicht darauf, dass die Gesellschaft revoltiert. Wir warten nicht darauf, dass die unterjochte  mittlere Klasse sich erhebt weil sie ihre Löhne und Pfründe senken. Wir entscheiden uns hier und jetzt mit allen Mitteln gegen die moderne Barbarei zu handeln. Unser Ziel ist die Zerstörung dieser faulen Welt.

Darum haben wir entschieden, voller Wut den Raum anzugreifen, der uns täglich einsperrt weil er die Rolle hat, BürgerInnen für das Regime zu fabrizieren: unsere Schule.

In diesem Raum werden wir tagtäglich LehrerInnen – SpionInnen der Macht und unseren unterjochten KlassenkameradInnen gegenübergestellt, mit denen wir uns im konstanten Krieg betrachten. Vor einigen Tagen haben wir entschieden, diesen Krieg zu verschärfen und haben die Schule angegriffen und versucht sie zu demolieren und betrachten es als befreiende und revolutionäre Aktion. Wir haben der ganzen Schule viel Schaden zugefügt im Versuch die Fundamente dieser herrschenden Institution zu verschlagen.

 

Wir blinzeln dem Apell der Revolutionären Organisation Verschwörung der Zellen des Feuers zu und stellen uns selbst als Teil in der ANARCHISTISCHE INFORMALE FÖDERATION – FRAKTION DER ZERSTÖRENDEN STUDENTiNNEN

Wir grüssen alle bewaffneten Guerillas

 

VERBREITEN WIR DAS CHAOS IN DEN METROPOLEN

 

Athen – Bekennung für 6 Bankautomatenbrände/*actforfreedomnow/#cenere

Bekennung zu den Brandangriffen gegen Bankautomaten am 7/10

 

In den frühen Morgenstunden des 7/10 haben wir 6 Bankautomaten zerstört: – Kannigos square, Pireus Bank – Vironas area, Probank – Galatsi area, Alpha Bank – Kipseli area, Alpha Bank – Gizi area, Agrotiki Bank – Aiolou street, National Bank – Diese Aktion widmen wir dem anarchistischen Genossen Simos Seisidis, der im Spitalknast Koridallos und am 16/9 unter Prozess ist. Simos war ab 2006 gesucht – und seit 2009 war von Mihalis Hrisohidis auf ihn ein Kopfgeld von 600`000 Euro zusammen mit den Genossen Marios Seisidis und Grigoris Tsironis ausgesetzt worden – für den Raubüberfall auf die National Bank in der Solonos street, wofür er freigesprochen wurde.

Simos, nachdem er sich geweigert hatte bei einer zufälligen Kontrolle am 3/5/10 in der Zone Keramikos anzuhalten, wurde verfolgt und erhielt von hinten eine Kugel, abgefeuert vom Polizisten Panagiotis Bokos.

Bokos hat in Zusammenarbeit mit dem Rest der Schweine, die an der Verhaftung teilgenommen haben, unseren Genossen zusammengeschlagen als er schon schwer verletzt am Boden lag.

Danach wurde Simos ins Schlachthaus Spital KAT eingewiesen und von den schwer bewaffneten SadistInnen der Polizei bewacht, die ihn provozierten und seine Familie immer bedrängten, wenn sie ihn besuchen kamen. Auch im Moment der Amputierung des Beines haben die PolizistInnen nicht gezögert, im OP-Saal zu bleiben.

In einer Stadt, wo die SöldnerInnen in Uniform, welche die Plutokratie und ihre Symbole beschützen und für sie patrouillieren, immer mehr werden und jegliche Reaktion gegen das Bestehende zu unterdrücken versuchen, werden einige immer gegen den modernen Totalitarismus widerstehen, den sie unserem Leben aufzwingen wollen…

 

Freiheit für den Anarchisten Simos Seisidis

Solidarität für den Anarchisten Aris Sirinidis, wegen seiner Nähe zum Angeklagten Seisidis prozessiert.

Solidarität den zwei gesuchten Genossen Marios Seisidis und Grigiris Tsironis

 

FREIHEIT FÜR ALLE GEFANGENEN KÄMPFERiNNEN

 

USA und Griechenland – VZF auf der US-Amerikanischen schwarzen Terrorimusliste, von informa-azione.info, aus den US-Medien

 

Seit Do. 13. Oktober 2011 wurde die Revolutionäre Organisation Verschwörung der Zellen des Feuers auf die schwarze Liste der von der US-Regierung als „terroristische Gruppen“ eingeschätzten Gruppen gesetzt [Huch(:]. Die Entscheidung wird mit dem „anerkannten Willen der VZF zur Verbreitung einer gewalttätigen Anarchistischen Ideologie durch Brand- und Sprengstoffangriffe“ begründet. Das Staatsdepartement hat der griechischen Regierung für ihre Anstrengungen gegen die Stadtguerilla gratuliert und angekündigt, dass es, als Folge der Aufnahme der VZF in schwarze Liste der USA, ihre repressive Aufmerksamkeit gegen eventuelle Gruppen oder Individuen konzentrieren wird, die eine Quelle zur wirtschaftlichen, solidarischen oder komplizenhaften Unterstützung der VZF auf US-Territorium darstellen könnten.

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Monday, 14. november 2011 1 14 /11 /Nov. /2011 15:35

http://www.heise.de/tp/artikel/27/27866/27866_1.jpgÜb. von mc, Knast Lenzburg

 

Wir bekennen uns zur Sabotage eines GVO-Freilandfeldes in der Provinz Badajoz. In der zweiten Augustwoche 2011 hat eine unbekannte Anzahl Leute ein GVO-Maisfeld des Multis Pioneer teilweise zerstört. Das Feld zwischen Valdivia und Zurbaran wurde von Pioneer zur Durchführung von Versuchen mit folgenden GVO-Maissorten in Auftrag gegeben: 1057, com 59122 und corn nk603. Wir wissen jedenfalls nicht mit wissenschaftlicher Sicherheit, was dort in letzter Zeit gewachsen ist. Das Feld ist eines der drei, die dieses Jahr von Monsanto und Pioneer zu Versuchszwecken für den GVO-Maisanbau in Auftrag gegeben wurden.


Diese Aktion ist eine kleine Antwort auf die Aufzwingung von GVO durch Biotechmultis und den Staat. Seit die GVO Gegenstand von Experimenten mit Bewilligung und grossem Markt geworden sind, haben ihre Schöpferinnen und Fördererlnnen erklärt, GVO könnten dem Hungemotproblem ein Ende setzen, die Menschheit retten und eine sauberere und effizientere Landwirtschaft ermöglichen. Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt.


GVO wurde im Zusammenhang mit den Multis aufgezwungen, die für das Kontrollmonopol über Samen, chemische Dünger und Pestizide kämpfen; Monokulturen; genetische Kontaminationen; Verschwinden der Kleinbauern und der mittleren landwirtschaftlichen Betriebe; Zerstörung der Lokalökonomien; Aussterben der einheimischen Samenarten; enorme Marktquoten; Wasserverschmutzung und Kontaminierung, Dezimierung der Landgemeinschaften. Kurz, der Kontext des kapitalistischen Modells.


GVO sind mit anderen sozialen Produktions- und Organisationsmodellen unvereinbar, die auf der Rückgewinnung einer traditionelleren Landwirtschaft basieren, welche die Bedürfnisse der Bevölkerung und nicht des Marktes befriedigt und die Grenzen der Ökosysteme nicht überschreitet - eine traditionelle Landwirtschaft, die mit dem Wunsch verbunden ist, der illusorischen Assoziierung von Glück und Konsum zu entfliehen.


Diese Modelle sind offensichtlich in einer Welt notwendig, die wegen ihrer Unterwerfung durch den Markt und den Staatstotalitarismus unter Hunger und globaler Erwärmung leidet. Effektiv können die GVO nicht das Gute liefern, das versprochen wird. Anstatt dessen werden mit ihnen die Schrauben im agroindustriellen Modell noch fester angezogen, das unter anderem die totale Enteignung der Fähigkeit der Menschen, sich selbst zu ernähren, zum Ziel hat. Für die endgültigen Entscheidungen über die Bewilligungen und den folgenden Markt für GVO hat der Staat die national biosafety commission (cnb) geschaffen und ihnen die Bewilligungen überlassen.


Im CNB sitzen sieben wissenschaftliche Vertreterinnen, wovon viele mit der Biotechindustrie und der GVO-freundlichen Lobby verhandelt sind, da dieser Sektor den grössten Teil der Arbeit dieser Kommission betrifft. Die CNB ist gegenüber der Industrie verpflichtet und nicht gegenüber der Biosicherheit, was durch die zunehmenden Fälle von genetischer Kontaminierung der Korn- und Maisfelder belegt wird. In ganzen Regionen Spaniens sind GVO für alle Arten von Desastem verantwortlich, wie Emteausfälle, Waldrodungen, Verseuchungen, Allergien und weitere durch den Konsum von GVO hervorgerufene Krankheiten. Dazu sind die GVO für viele Zwänge gegenüber Land- und Bäuerinnengemeinschaften durch die Biotechmultis verantwortlich, von den realen Massakern durch die Produktion und den Einsatz von chemischem Dünger und Pestiziden gar nicht zu reden, welche dieses Agrarmodell benötigt, dessen neuester Ausdruck die GVO sind. Nein zu den GVO heisst nein zu den eben aufgezählten Übeln und Ungerechtigkeiten, nein zur Auferlegung, nein zur Verkünstlichung des Lebens, nein zum Fortschrittswahnsinn.


Gegen GVO vorgehen ist ein legitimer Kampf aller Personen. Ist ein Zeichen ihrer miteinander geteilten Gefühle, wie etwa der Notwendigkeit einer radikalen gesellschaftlichen Umwandlung. Es ist die Frucht des Bewusstseins der Gefahr für einen Planeten (und den ganzen Rest), der sich in den Klauen des Kapitalismus befindet.


Wer GVO sät und fördert wird Widerstand ernten.


Extreme bäuerliche kämpfende Individualitäten, Extremadura, September 2011

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Tuesday, 8. november 2011 2 08 /11 /Nov. /2011 15:40

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Üb. von mc, Knast Lenzburg

 

Das Erdölleck von BP, die nigerianischen Rebellen und die Zukunft der Golfküste von Louisiana    

Von Ray Boudreaux


Kalkuliertes Risiko

Als am 20. April schwarze Ölstreifen aus der Stille der Meerestiefen im Golf von Mexiko heraufströmten, schalteten alle in Südlouisiana auf den Krisenmodus, den wir alle seit den Hurrikanen Katrina und Rita periodisch erlebt haben. Unsere erste Frage war „Was können wir tun um zu helfen, unsere Feuchtgebiete zu retten?“ Tausende Freiwillige Louisianerlnnen unterschrieben für die Schutz- und Reinigungsarbeiten, und die Leute fuhren in Fahrgemeinschaften Richtung Küste ab um zu helfen.

Wie eine Untertagexplosion, eine Pockenepidemie oder der Ausbruch der Kastanienfäulnis schien die BP-Ölpest nur ein weiteres Desaster zu sein, ein tragischer Fehler von wohlmeinenden Kapitalisten. Aber wie diese vergangenen Tragödien ist diese Ölpest eine voraussagbare Folge einer industriellen Zivilisation, wo die Risiken nicht von denen berechnet werden, welche die Folgen tragen müssen wenn etwas schief geht. Es bestanden keine Zweifel, dass ein Tiefwasser-Ölleck die Leute ihres Heimatlandes und ihrer Befähigung berauben könnte, sich selbst zu ernähren, aber diese Folge wurde von jenen, die nicht in Südlouisiana leben, als vertretbares Risiko betrachtet: die von einem Leck Betroffenen konnten doch in die Stadt ziehen und für das Geld arbeiten, das sie für ihre Nahrung brauchen, oder? Wie immer, waren die diese Gefahren abwägenden Leute nicht jene, denen dann ihre Befähigung zur Selbstversorgung verwehrt würde; es waren Anwälte, CEOs und Geschäftsmänner in den Büros der Multis - wo die Shrimpcocktails und gegrillter Fisch in ihren Konferenzräumen exakt um 12:30 nachmittags tagtäglich freudig empfangen werden.

Und ist der Nutzen das Risiko wert? Frag die Fischerinnen und Garnelenfischerlnnen und die Bewohnerinnen der sumpfigen Flussarmen, die von der Freigiebigkeit Südlouisianas leben: sind die Ölbohrungen das Risiko der Zerstörung der Befähigung der Louisianerlnnen, sich vom Meer zu ernähren und an den Küsten zu leben, wert? Sie sind nie gefragt worden. Diese Entscheidungen wurden in Geschäftsbüros getroffen, und nach den eigenen Kampagnenbeiträgen wurden ihre Anliegen gehorsam in den Kongresssälen verbreitet. Man kann sie heute in diesen Sälen immer noch hören, weit weg von den ruinierten Ökosystemen von Südlouisiana. Sie verlangen nach einem Ende des Moratoriums neuer Bohrungen, und nützen zur Verbreitung ihrer Farce die Angst vor der Armut jener aus, die Arbeitstellen wollen. Obwohl ihre als Fischerinnen beschäftigte Nachbarschaft durch das Leck zerstört wurde, terrorisieren die Politiker die Ölarbeiter, die keine anderen Beschäftigungschancen haben, indem sie ihre grosse Ölagenda runterleiern. Trotz Meilen von toxischen und ölverseuchten Sümpfen, 5000 toten Pelikanen und mehr als 500 toten Meeresschildkröten, und das zehnfache an Öl wie von der Exxon Valdez, das unser Land kontaminiert, können die ölbasierten Panikmacher in DC nicht mehr bringen, als noch mehr von Demselben zu fordern und uns mit Armut zu bedrohen falls wir nicht aufgeben.


Geschichten, die sich gleichen wie ein Ei dem anderen

Unsere Geschichte ist nichts Neues. Andere haben dieselbe Geschichte schon erlebt, auf der anderen Seite der Welt, in einem Land, das Nigeria genannt wird.

Ihre Geschichte beginnt sehr ähnlich wie in Louisiana: die Europäer kamen in Nigeria an, berechneten den Wert der Arbeit der Menschenwesen und ihres Landes, home= Heimat genannt, und kauften und verkauften beide als Privatbesitz. Sie verloren nie einen Gedanken an die nigerianische Lebensweise, oder darüber, welche Auswirkungen ihre Handlungen auf die Systeme zum nachhaltigen Leben auf einem Land haben könnten, das durch ein von Generation zu Generation überliefertes Wissen vollkommen erhalten worden war.

Sklaverei ist eine typische Institution des Kapitalismus. Sie ist nur Grundbesitzern nützlich, wenn es viel Land hat und wenige willige Arbeiterinnen. Was an den Grenzen des Kapitalismus oft der Fall ist, wo die Menschen der Lohnarbeit noch nicht unterlegen sind weil sie immer noch in intakten Gemeinschaften leben, die sich selbst ernähren können. Das waren die Umstände im Süden der USA, die das Aufkommen der Plantagenwirtschaft auslösten, und einer der vielen gemeinsamen Punkte in der Nigerianischen und Louisianaschen Genealogie.

Als die Europäer kamen, weigerten sich die Eingeborenen Amerikanerinnen, die Südlouisiana ihre Heimat nannten, freiwillig Lohnarbeiterinnen zu werden. Da sie das Land dermassen gut kannten, zogen sie es vor weiter davon zu leben anstatt für die Kolonisten zu arbeiten. Die Eingeborenen Amerikanerinnen nahmen viele geflüchtete afrikanische Sklaven auf, die wie sie fühlten.

Die Erinnerung an diese Grosszügigkeit unter Völkern, die dem Kapitalismus widerstehenden, lebt in den Feiern des indianischen Mardi Gras in New Orleans und in Eingeborenengemeinschaften wie die Houma Nation in Südlouisiana weiter. Die Houma kämpfen weiter gegen die Ölgesellschaften, deren Pipelines die Feuchtgebiete zerstückelt haben, was zur Einsickerung von Salzwasser und deren Erosion geführt hat. Auf sechs Gemeinden im Südosten Louisianas verteilt, sind Geschichte, Kultur und Lebensweise der Houma eng mit dem Wasser verbunden. Sie sind Berufs- und Selbsterhaltungsfischerlnnen, und für ihr Überleben immer noch sehr von den Feuchtgebieten abhängig. Bis jetzt in Randzonen überlebend, hat nichts in Jahrhunderte langem Elend sie dermassen mit Vertreibung bedroht wie diese BP-Ölpest.

Auf der anderen Halbkugel in Nigeria lebt die Bevölkerung des Nigerdelta, ein grosses Flussdelta mit einem dem unseren ähnlichen Marschlandökosystem, ebenfalls in enger Beziehung mit einem Land, das auf ausgedehnten Ölreserven sitzt. Viele Bewohnerinnen des Nigerdeltas sind von Fisch- und Garnelen lebende Fischerinnen und wohnen auf den Marschlandflussarmen. Wie auch hier, kam die Erdölexploration im Nigerdelta vorJahrzehnten auf, von denselben Multis gebracht, die wir jeden Tag in Louisiana sehen: Shell, BP, Chevron, Texaco e Exxon-Mobil.

Die Ölmultis versprachen der nigerianischen Regierung Steuereinnahmen und Wahlkampfbeiträge für ErdöIbohr-„Rechte“ im Delta - ein Recht, dass die Politiker genau wie in Südlouisiana keinesfalls befugt sind auszuverkaufen.

Seit 1958 die Bohrungen begannen und nachdem mehr als 7000 Lecks und 13 Millionen Barrel Erdöl das Nigerdelta verdreckt haben, ist es einer der am stärksten verseuchten Orte der Welt. Trotz ihrem Ölüberfluss zählen die Menschen des Nigerdeltas immer noch zu den ärmsten Menschen Nigerias; die Einkünfte gehen an die Nationalregierung und werden nie an die Gemeinschaften zurückgegeben, welche die Risiken (und die Kosten) der Erdölgewinnung tragen. Klingt bekannt, oder?

James Carville sagte kürzlich über Südlouisiana, „Wir haben keinen einzigen Penny Abgaben für das Öl erhalten, das mehr als sechs Meilen von unseren Küsten entfernt produziert wird. Wir übernehmen alle Risiken, produzieren Meeresfrüchte, Öl und Gas, und erhalten kein Entgelt. Klar, 165 Milliarden $ gegen ans Bundesschatzamt, das nun helfen könnte, dieses dringende Problem zu lösen.“

Die Situationen der beiden Deltas weisen frappante Ähnlichkeiten auf. Die Erdölmultis konnten sich in Nigeria noch grössere Vorrechte als hier erkaufen, und die Leute sind noch ärmer und haben ein noch stärker verseuchtes Delta als Resultat.

Immerhin gibt es einen Unterschied zwischen Südnigeria und Südlouisiana: im Nigerdelta haben sie die MEND.


MEND: Bewegung für die Emanzipation des Nigerdeltas

Bewohnerinnen des Nigerdeltas haben jahrzehntelang gegen die Erdölmultis gekämpft. Sie haben für besseren Schutz und strengere Vorschriften zur Beendung der Öllecks gekämpft, die den Fischfang, die Landwirtschaft und ein Überleben in Würde auf unverseuchtem Land zerstörte. Sie kämpften für mehr Erdöleinnahmen als grausamer Entgelt für ihre verlorene Lebensweise. Sie bekämpften Diktaturen und gewählte Politiker, die alle die Erdölgewinnung im Delta förderten und alle Einnahmen in Beschlag nahmen, wie es die beiden Nationalparteien hier in den Staaten tun.

Die Nigerianerinnen kämpften jahrzehntelang friedlich. Sie organisierten, protestierten und bildeten einheitliche breite Bewegungen zum Kampf um Gerechtigkeit. Sie wurden wirksam, und so wurden ihre Leader von der Regierung und privaten Ölmultischwadronen ermordet und verhaftet. 1995, nachdem er eine Protestbewegung gegen Shell angeführt hatte, wurde der Aktivist Ken Saro-Wiwa auf Shells Geheiss niedertächtigerweise hingerichtet.

Nach Jahrzehnten von frustrierendem und erfolglosem Kampf vereinten sich einige kleinere illegale Banden des Nigerdeltas um mit allen notwendigen Mitteln gemeinsam zu kämpfen, um die Ölmultis zu zwingen, ihre Praxis zu ändern. Die Notwendigkeit einer Veränderung war dringend: es ging darum, sich gegen den Tod durch Vergiftung zu wehren und dagegen zu kämpfen oder zu neuen Slumbewohnerinnen der Städte zu werden und für Peanuts Arbeiten zu verrichten, die sie hassten, wenn sie dann überhaupt Arbeit finden konnten. So ist die MEND entstanden.

MEND befasste sich mit allem, von der Zerstörung von Ölpipelines und gratis Erdöl verteilen bis zur Besetzung von Bohrinseln mit auf ihren Fischerbooten montierten Gewehren. Sie haben fremde Angestellte für Lösegeld entführt und Büros der Ölmultis bombardiert. Sie hatten den grossen Ölmultis in ihrem Delta den Krieg erklärt.

Sie haben den grossen Ölmultis in ihrem Delta den Krieg erklärt.

Kannst du es ihnen verübeln? Welche Bedrohung ist grundlegender und existenzieller als eine Gemeinschaft ihrer Fähigkeit zu berauben, sich selbst zu versorgen? Amerikanische Eingeborene schlugen zurück als ihre Büffel geschlachtet wurden. Eingeborene Mapuche-Kriegerlnnen in Chile kämpfen gegen Holzbauunternehmen, die ihre Flüsse verschmutzen und ihre Jagdreviere zerstören. Stämme in West Papua, Indonesien, kämpfen gegen den Bergbau der Kapitalisten. Wie Freeport- McMoRan, der in seiner unersättlichen Gier nach Gold und Kupfer Flüsse vergiftet und den Fisch tötet, von dem die Stämme abhängig sind. MEND schlägt zurück, genau wie zahllose andere Leute, die vom Land abhängig sind, es getan haben, schlägt zurück gegen Multis, die entscheiden, dass das Land, die Nahrung und der Lebensstil von jemandem anderen zum Vorteil der Zivilisation, der Profite und der Dividenden der Anleger geopfert werden kann.

Unsere Zukunft, unsere Entscheidung.

Das BP-Ölleck ist ebenso wenig ein Unfall wie die Verschlammung der Flüsse, weil die Wälder kahl geschlagen werden, ein Unfall ist. Es ist ebenso wenig ein Unfall, wie die Kanäle der Ölmultis, die unsere Feuchtgebiete zerstören, ein Unfall sind. Wenn du von einem Multi „Unfall“ hörst, kann es als „ein vertretbares Risiko, das mit eurem Leben und Land eingegangen wurde“ übersetzt werden.

Nur die Menschen, die auf dem Land wohnen, können das Risiko und den Vorteil eines Eingriffs abwägen, der die gesamte Überlebensgrundlage der Gemeinschaft zerstören könnte. Mit Sicherheit - und intelligenterweise - entscheiden sie, dass solche Risiken es nicht Wert sind, eingegangen zu werden.

Während Jahrzehnten geschah in Südlouisiana „ein verdammtes Ding nach dem anderen“, so James Carville, politischer Berater und Medienpersönlichkeit. Anruf nach Anruf beim Radio WWL sagte, dass, wäre die Golfküste eine eigene Nation, sie mit all unseren Erdöleinnahmen so reich wie Saudi- Arabien wäre. Anstatt dessen sind wir Teil des ewig armen tiefen Südens. Wann werden wir selbst entscheiden, welches Risiko vertretbar ist?

Lasst uns hoffen, dass es keinen Kampf braucht wie jenen, der von MEND in Nigeria geführt wird, aber wenn die Geschichte uns etwas lehrt, kann es gut so sein. Wir haben keinen grossen Entscheidungsspielraum mehr.

Wird die Zukunft die Entstehung des MELD, the Movement forthe Emancipation ofthe Louisiana Deltasehen? Gott weiss, dass wir alle die dazu nötigen Gewehre haben. Wir müssen jetzt entscheiden, was unser Lebensstil und unser Ökosystem uns Wert ist, unseren Kindern und Grosskindern. Wollen wir für die Eignung kämpfen, von unserem Land zu leben? Werden wir kämpfen oder uns dem monströsen Druck der Multis ergeben, die von Polizei, Militär und Gerichtssystem geschützt werden? Werden wir kämpfen oder werden wir die Entscheidungen akzeptieren, die von Politikerinnen für uns getroffen werden, auch wenn diese Entscheidungen unsere Leben zerstören?

Die einzige uns wirklich übrig gebliebene Entscheidung ist, welchen Weg wir einschlagen wollen: Widerstand oder Kapitulation. Es ist die einzige Entscheidung, die uns von den mächtigen und von grosskalibrigen Regierungsgewehren unterstützten Interessen nicht genommen worden ist, und es ist dieselbe Entscheidung, vor der alle Leute gestanden sind, die vom unersättlichen Appetit nach Wachstum der „westlichen Zivilisation“ als entbehrlich betrachtet wurden. Es ist eine Entscheidung, die seit Jahrzehnten in unserem Hinterkopf rumgeistert: als die Projekte der Armeekorps die Feuchtgebiete ihrer Sedimente beraubte, als das US-Agrobusiness und Industrie die Erlaubnis bekamen, den Mississippi River als gigantische Industriemüllhalde zu benutzen und damit die Todeszonen im Golf schafften, als die Ölpipelines unsere Feuchtgebiete verseuchten und erodierten, und als es Chemikalien vom Himmel regnete, die als Gift vom Öl und den Raffinerien der Cancer Alley („Krebsgasse“) zwischen New Orleans und Baton Rouge ins Wasser gelangten.

Wenn eine solche Entscheidung getroffen wird, und es entsteht der Widerstand gegen diese Zerstörung, wird MELD in meinem Haus immer willkommen sein und einen Platz finden, und ich kenne viele Leute der Golfküste, die genauso denken. Für einen Widerstand, welcher der Liebe gerecht wird, den wir für diesen Ort empfinden, den wir Heimat nennen. Für die Zukunft.

 

Für jene, die den Widerstand wählen

Es liegt an uns: kämpfen wir oder sterben wir als gebrochene Menschen, entwurzelt und ausgebeutet, ohne einen Ort, den wir Heimat nennen können?

Wir können damit beginnen, indem wir bei den Reinigungsanstrengungen NICHT freiwillig mitmachen. Lass dich von BP dafür fürs Aufputzen ihres Drecks bezahlen; tue es nicht gratis! Wir können mit Strassenblockaden wie der LA1 beginnen, die für die Offshore-Ölindustrie eine kritische Verbindung ist, bis die Bundesregierung uns nicht einen grösseren Teil der Abgaben abgibt und unseren Gemeinschaften die Entscheidung überlässt, welche Risiken der Erdölbohrung annehmbar sind.

Wir können beginnen indem wir den Dokumentarfilm Sweet Crudeüber MEND in jeder Stadt Louisianas zeigen und die Parallelen der beiden Situationen mit unseren Freundinnen und Nachbarinnen diskutieren.

Wir können damit beginnen, dass wir die Büros der Ölgesellschaften und des damit verbundenen Business (wie das in Dubai ansässige Halliburton) besetzen bis sie aufhören mit dem Kauf und der Korruption unseres politischen Systems und die Menschen fairer entschädigen, die durch die jahrzehntenlange Ölförderung und dem aktuellen BP-Desaster geschädigt wurden.

Wir können mit der Besetzung der Büros des Agrobusiness beginnen, deren Schadstoffe unseren Fluss zerstört haben und deren Lobbyarbeit flussaufwärts zu einer Politik geführt hat, die unsere Gemeinschaften schädigt, und die nie auch nur einen Groschen zur Entschädigung der Risiken bezahlt haben, die sie dachten sie seien annehmbar für uns.

Wir können mit der Blockade oder Besetzung der Raffinerien beginnen, deren krebserregenden Chemikalienfackeln und toxische Schlämme unsere Gemeinschaften tagtäglich vergiften.

Wir können mit unseren Booten Schiffsblockaden errichten, Mississippi, als einer der wichtigsten Rohstoffimportwege der USA miteingeschlossen (Rohstoffe, die ohne Zweifel auf Kosten des Weiterlebens von Leuten auf ihrem Land gewonnen wurden). Die mutigen Leute von Bayou La Batre in Alabama haben dort als Protest schon zweimal die Schifffahrtrinnen blockiert.

Wir können beginnen, indem wir uns organisieren und protestieren, wie die 500 Leute, die sich in New Orleans versammelten um zu fordern, dass BP und die Regierung aufhören, unsere Küste zu zerstören, oder die Protestlerlnnen in New York, die eine Gasstation von BP blockierten um mit dem Multi in der einzigen Sprache zu reden, die er versteht: Geld.

Wir können beginnen indem wir unsere Gemeinschaften in Volksversammlungen organisieren wo WIRdie Entscheidungen über Dinge treffen, die unser Leben angehen, und wo wir zu unseren Gemeinschaften als Ganzes Sorge tragen, damit sie überleben und die Zukunft sehen werden.

Ray B. ist ein Anarchist, der aus der Hochschule geschossen wurde, weil er sie geschwänzt hatte um an den Riots von Seattle teilzunehmen und er von zu Hause in New Orleans aus gegen den Multiabschaum organisiert. Er nahm an verschiedenen Umwelt- und Tierrechtskampagnen teil, war FNB (Food Not Bombs), Squatter und Organisator von Soliveranstaltungen für die Stammesguerilla von West-Papua. Er vergnügt sich, indem er sich in den Sümpfen herumtreibt, wenn er nicht gerade in der Schule an seinem akademischen Grad arbeitet.

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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Tuesday, 8. november 2011 2 08 /11 /Nov. /2011 13:51

 Norwegen – Agenda 21 versenkt Walschifffangschiff 08/10/2011 anonym erhalten von  B i te Back Magazine- directactio n.info/üb.  Von informa-azione.info:

 

Am 5.Oktober 2011 haben wir die Onsoyvaeringen in Engelsviken, eine Kombination von Wal-und anarchy-tree-heart Fischfangschiff versenkt. Die Onsoyvaeringen ist das letzte Walfangschiff im Fjord von Oslo. Die Menge an Bewilligung zur Waljagd hat in den letzten Jahren dank der Fischereiindustrie Norwegens zugenommen.

Alle Fischereischiffe Norwegens können als Versicherungsrisiko betrachtet werden wenn sie vorhaben Wale zu jagen.

 

Trento, Italien – Sabotage an Wetterstation Cles, Verdacht gegen „ÖkoanarchistInnen“

Das Forschungszentrum Eledia von Povo im Fadenkreuz der Brandstifter

Quelle: agenzia italiana

Trento, 29.September: Er könnte von einer neuen Gruppe von „ÖkoanarchistInnen“ ausgeführt worden sein, der Brandanschlag, der die Wetterstation von Cles beschädigt hat. Der Verdacht wird von den Ordungskräf- ten ausgedrückt, welche das Bekennerschreiben analysiert haben, das der Tageszeitung L’Adige zugesendet wurde und mit dem Satz endet: „Eledia, Forschung für den Krieg“. Das Forschungszentrum Eledia (Electromagnetic Diagnostic Research Center) von Povo die Trento schafft Anwendungen auf verschiedenen Gebieten, von der Telekommunikation bis zur Umwelt, von der Energie bis zur Biomedizin, und vor allem testet es neuartige drahtlose Sensoren zur Feuchtigkeits- und Temperaturüberwachung des Bodens. Einer davon war in der experimentellen Station in der Valle di Non installiert, die von den Attentätern auf Korn genommen wurde, und von der Stiftung Mach des Agrarinstitutes von San Michele betrieben wird.

Inzwischen eingetroffene Bekennung: „CLES-MASO MAIANO (TRENTO): „INTELLIGENTES“ MELETO SABOTIERT. AUS DEN REIHEN 11 WIRELESS-ANTENNEN GEKAPPT UND ENTFERNT, MITSAMT KABELN UND UNTERIRDISCHEN SENSOREN. FEUER DEM STEUERUNGSKASTEN ZUR DATENSAMMLUNG UND METEOROLOGISCHEN MESSUNG. ELEDIA, LABORATORIUM DER UNI TRENTO, FORSCHUNG ZUR ENTWICKLUNG VON DURCHDRINGENDEN KONTROLLTECHNOLOGIEN UND FÜR DEN KRIEG. SABOTIEREN WIR SIE!“

Salonikki – Bekennung zum Brandangriff gegen ATEBank in Solidarität mit den Mitgliedern der VZF Gerasimos Tsakalos und Panagiotis Argirou

Quelle: it.contrainfo.espiv.net

Wir kennen mehr oder weniger die Tatsachen. Montag 12.September wurden die Genossen Gerasimos Tsakalos und Panagiotis Argirou nach ihrer Versetzung zu einer formalen Ermittlun nach Korydallos in den Knast Domokos zurückgeführt. Beide verweigerten die Erniedrigung einer totalen Körperkontrolle und wurden von den Knastwärtern unter dem Kommando des Folterers Christos Kliaris angegriffen.

Jene, welche die Macht innehaben, setzen alle möglichen Mittel zur Vernichtung derjenigen ein, die würdevoll gekämpft haben und hinter den Mauern der Knäste immer noch kämpfen; Personen, die REVOLUTIONÄRINNEN waren, sind und immer sein werden.

Die AnstifterInnen und AutorInnen dieses Angriffes müssten wissen, dass die Dinge für sie nur noch schlimmer werden und die Genossen gegenüber solchen Aktionen gleichmütig bleiben.

Die Feindseligkeiten gehen weiter.

So haben wir am 19.September mit einem Brandsatz aus vier Liter entzündlichem Gemisch und 3 Campinggaskartuschen eine Filiale der Agrotiki-Bank in der Papafistr., Stadtteil Toumpa, als Ausdruck unserer Solidarität mit den zwei Genossen, aber auch als minimale Antwort für jene angegriffen, die bereit sind die, die kämpfen, andauernd anzugreifen.

Unterstützung der Mitgliedern der Revolutionären Organisation Verschwörung der Zellen der Feuers Gerasimos Tsakalos und Panagiotis Argirou und allen politischen Gefangenen!

NIEDER MIT DEN SPEICHELLECKERN! VORWÄRTS GENOSSINNEN!

 

Ungehorsame Solidaritätszellen/ Internationale Revolutionäre Front/ FAI

Rovereto – Versuchter Brandangriff auf Fahrzeug der staatlichen Eisenbahn 03/10/2011

Quelle: trentino corriere alpi

Erneutes diesmal misslungenes Attentat gegen die Eisenbahn mit einer Brandflasche unter einem Lieferwagen Ducato für den Transport von Arbeitern, die es wegen starkem Benzingeruch der überfahrenen Flaschen Benzin während dem Abfahren frühmorgens bemerkten. Die Zündung hatte versagt. Keine Bekennung, aber die Polizei ist fast sicher, dass der Angriff aus dem anarchoinsurrektionalistischen oder No Tav-Milieu kommt. Ausgeschlossen wird auch nicht eine Verbindung zur kürzlichen Verurteilung von Anarcho Milo Dossi wegen der Agression gegen den Bullen Giorgio Ciaghi im Stadtzentrum.

Madrid – Brandangriff gegen ein Fahrzeug eines Erdzerstörungsunternehmens

Eklährung:

Heute Nacht wurde ein Lieferwagen des Baumultis PERI, eines der stärksten Unternehmen des Sektors, das der Zerstörung der Erde durch Autobahnen, Elektrizitätswerke usw. Verfallen ist, abgefackelt.

Wir können schon das dermassen von Wirtschaft und Technologie kolonisierte Leben kaum mehr erkennen. Hingegen könnten wir von der Technik des Lebens sprechen, wo das Tote das ersetzt hat, was lebendig ist, umgeben von Millionen von toten Sachen, in diesem Beton- und Zuckergrab. Die Nano- und Biotechunter- nehmen sind die neuen Diktaturen, die es zu zerschlagen gilt, es sind die neuen Herren der Welt, die das Leben patentieren und uns eine Form von Nicht-Leben auferlegen, in der jegliche Form von Autonomie entschwindet. Im Krieg dagegen müssen wir uns mit allen möglichen Mitteln bewaffnen und ununterbrochen angreifen. Wir müssen gegen das, was uns von der Natur entfernt und sie zerstört, als Teil der Natur anerkennen. Wir können nicht länger abwarten, unsere Wünsche und unsere Leidenschaft wollen all dem ein Ende bereiten, was uns beherrscht.

Die Zivilisation (und nicht die Anarchie!) ist der höchste Ausdruck der Ordnung, darum treten wir für das Chaos, die Individualität und die Besonderheit von jedem Lebewesen ein, gegen die Ordnung und Kontrolle, die uns zum Wahnsinn bringt.

Wer von Revolution und Klassenkampf spricht ohne die Wissenschaft und die Technologie zu kritisieren, hat eine Kadaver im Mund.

Für Billy, Silvia, Costa, Marco und unsere aufständischen Brüder und Schwestern in Chile, Griechenland, Mexiko….

Und wenn es dir nicht das Herz bricht

zu wissen was sie

der Welt antun

die wir lieben

dann tust du mir leid, vielleicht

lebst du nicht mehr, aber wenn der Tod

des Planeten, den wir lieben

dich zum Weinen bringt, dann nimm

diese Tränen und mache sie

zur Aktion“

 

Rod Coronado

Holland – Golfturnier von KLM angegriffen

Internet

19.09.2011

In der Nacht vom 7./8. September sind wir zum Golfklub gegangen, wo das vornehme KLM open golf tournament stattfand. Sobald wir angekommen waren begannen wir um die Löcher herum zu graben. Nachdem wir vier greens fast total zerstört hatten und die putts (Golflöcher) entfernt hatten, dachten wir es sei eine gute erste Lektion für KLM. KLM, wenn du glaubst ungeschoren davonzukommen während du abertausende von Tieren in die Labors der Welt transportierst, irrst du dich. Wir werden überall sein wo ihr meint, euren Namen ausstellen zu können. Das war bloss eine kleine Botschaft, ihr müsst wählen, wollt ihr eine Eskalation oder euer grausames Business aufgeben?

Bemerkung: Air France KLM ist die grösste Fluggesellschaft im Transport von Primaten und anderen Tieren mit dem Schicksal der Experimentierung und der biomedizinischen Forschung.

 

Bolivien – EinwohnerInnen befreien Indios, die wegen dem Widerstand gegen die Autibahn verhaftet wurden.

26/09/11 LA PAZ, 26.SEPT – Die EinwohneerInnen von Rurrenabaque, etwa 330 Km nordöstlich von La Paz, haben einige Hundert Indios befreit, die von der Polizei während dem Marsch gegen den Bau einer Strasse im Amazonasreservat des Parque Iseboro Secure verhaftet wurden. Die Bevölerung hat die Ordnungskräfte in die Flucht geschlagen und die Indigenen wurden befreit und in einer Kirche mit einem Imbiss gestärkt. Unterdessen hat der Verteidigungsminister Cecilia Chacon Rendon den Eingriff der Polizei gegen die Indios kritisiert.

 

United Kingdom – Angriff gegen „Lexus“ der Fire Cell/Informal Anarchist Federation

27/09/11 – Das ist eine Erklärung zum Brand eines Geländewagens in der Ausstellungshalle für Lexus-Autos in Coldhams Lane, Cambridge, früh morgens am 25.09.11.

Diese Aktion wurde nicht nur wegen dem Hass auf diese Gesellschaft ausgeführt, sondern wurde auch von der Solidarität mit dem Genossen Luciano in Chile und Tamara in Spanien angefeuert, sowie wegen allen anarchistischen KämpferInnen, die in Griechenland bald prozessiert werden, und die antifaschistischen Gefangenen im UK. Luciano „Tortuga“ wurde bei einem versuchten Sprengstoffanschlag gegen eine Bank im Mai verletzt und wird jetzt als Geisel des chilenischen Staates gehalten und hätte vor drei Tagen prozessiert werden sollen. Tamara Hernandez wurde in Spanien kürzlich zu 8 Jahren verurteilt weil sie einen explosieven Brief an den Scheisstypen gesendet hat, der in Spanien für die Knäste verantwortlich ist. Die Verbrreitung der informellen Föderation des anarchistischen Angriffs und die beharrliche Solidarität gehen in den Herzen und den Köpfen der RebellInnen der ganzen Welt weiter. Die Repression wird stärker werden. Die Counterinsurgency wird nichts als den Aufstand nähren, die Bevölkerung polarisieren, den sozialen Krieg klären. Das Chaos ist unausweichlich! Und die Anarchie immer möglich!

Fire Cell/Informal Anarchist Federation

 

von lagota.ch

von Anarchistische Aktion Zentralschweiz
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