Athen – Bekennung zum Angriff auf Filiale der Ate Bank

Veröffentlicht auf von Anarchistische Aktion Zentralschweiz

 

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übersetzt auf english von actforfreedomnow

Artikel auf waronsociety

 

Brandangriff gegen Ate Bank in der Zone Votanikos, Athen

 

Ein selbstgemachter Brandmechanismus aus Campinggas wurde in der Spyros Patsis street in der Zone Votanikos von Unbekannten am Sonntag kurz vor 3h morgens beim Eingang des Gebäudes abgelegt, das auch die Filiale und Büros von Ate Bank beherbergt. Durch die Explosion und das ausgebrochene Feuer wurden der Bankautomat, das innere der Bank und ein parkiertes Motorrad beschädigt. In einer Ecke wurden zwei explodierte Campinggasflaschen und eine Gasflasche gefunden.

 

Bekennung zum Angriff

 

UM ETWAS INTENSIV ZU BITTEN IST WIE ANFLEHEN

 

Ohne weiteres ist es eine Krisenperiode, ein MIT dem Kapitalismus inhärentes Phänomen, und wir erleben den Kollaps der sozialen Versprechen wie dauerhafte Arbeit, üppiger Lebensstil, usw., die zu begehren alle abgerichtet wurden, und alle haben sie entschieden sie im Rahmen des Kompromisses zu akzeptieren. Zuerst hat es die Verbreitung des Kapitalismus gefördert, mit dem Hyperkonsumismus als Massstab und Darlehen und Karten als Mittel. Dieses kapitalistische Modell ist wie jedes andere jedenfalls gescheitert. Und flugs kommt die Krisenperiode! Dieser Bankrott, in den USA der Fall mit den „toxischen Darlehen“ begonnen, hat zum Kollaps von Lehman Brothers geführt und die Gefährlichkeit der Einflüsterungen der staatlich – kapitalistischen Mechanismen zur eigenen Stärkung mit dem Ziel, die eigene Existenz zu beschützen, klar unterstrichen. Bei einem Staat, der direkt auf Schulden gestützt ist und so in seiner gesamten Geschichte weitermacht, wir haben ja nur in den letzten sechzig Jahren (1940 - 2000) seiner monetären Unabhängigkeit vier Entwertungen und einen Bankrott, war sicher, dass er von der Weltwirtschaftskrise beeinflusst würde (…).

 

Selbstverständlich ist auch den Dümmsten klar, dass die Kontrolle über den Staat auf die Banken und Kumpane übergegangen ist, (…) was natürlich aktuell stark mit dem Aufkommen dieser Mechanismen zusammenhängt.

 

Doch „nun ist der König nackt“, und sein Kleid besteht nur noch aus der Gesamtheit obg. Mechanismen und dem Beitrag jener, von denen wir anfänglich gesprochen haben… In den Medien wurde die Aufstockung der Polizei als Wunsch der Bevölkerung präsentiert und damit wurde die Bildung, den Erhalt und die Zunahme der Polizisten und insbesondere der repressiven Sondereinheiten gerechtfertigt. Gleichzeitig bieten die juristische Gang und ihre Methoden ihre „wertvollen“ Dienste an. Wir dürfen die kürzlichen Begebenheiten des juristischen Staatsstreiches nicht vergessen, den die „Justiz“ auf dem Buckel der drei Genossen durchbringen wollte, die wegen Revolutionärer Kampf angeklagt sind. Nämlich der Versuch, sie erneut zu verhaften, und der Versuch der Internationalisierung der Repression mit der Vorladung von G. Nikolopoulus und Ch. Tsalakos, Mitglieder der Revolutionären Organisation Verschwörung der Zellen des Feuers, durch die Staatsanwaltschaft Bologna in Italien im Fall der Sprengbriefe.

 

Hände weg von unseren Genossen!

 

Unsere Feinde erkennend und mit dem Entscheid sie jetzt anzugreifen, haben wir am 26. Juni die Ate Bank in der Patsis street in Votanikos angegriffen.

 

Unsere herzlichsten Grüsse dem Genossen Theofilos Mavropoulos, der nach einem Feuergefecht mit den Bullen in Pefki jetzt im Spital des Gefängnisses Korydallos ist.

 

FREIHEIT FÜR ALLE GEFANGENEN KÄMPENDEN

REVOLUTION JETZT UND IMMER

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