Direkte Solidarität mit Chiapas

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Jahresbericht 2009

 

http://farm1.static.flickr.com/50/116478011_0670adadf5.jpg?v=0Was ist 2009 alles gelaufen? Wir waren an verschiedenen Demos mit dem Kafiwagen unterwegs- an der 8. März-Frauendemo, Bleiberechtsdemo, Schlafdemoein auf der Gemüsebrücke und Velodemo. Zur letztjährigen Veranstaltung vom 1. Mai luden wir Ricardo Loewe und Elizabeth Silva Nogales, die Schwester des politischen Gefangenen Jacobo Silva Nogales, die eindrücklich über den schmutzigen Krieg und den Widerstand in Guerrero berichteten. Auch dank der internationalen Solidarität kam Jacobo Silva Nogales im Oktober nach 10 Jahren Haft endlich frei.

 

Seit Herbst 2009 engagieren wir uns in der neu gegründeten Mexico-Plattform Schweiz zusammen mit anderen Mexico-ExpertInnen. Vor allem Menschenrechtsfragen stehen im Vordergrund dieses gemeinsamen Engagements.

 

Im Dezember 2009 haben wir zusammen mit dem europäischen Netzwerk RedproZapa die Kaffeekooperativen in Chiapas besucht. Dazu zählte unter anderem "Nueva Luz del Cielo", die uns seit 2 Jahren Kaffee liefert. Dabei ist es nach wie vor unentbehrlich, sich als KaffeebäuerInnen und KaffeeeinkäuferInnen gegenseitig auszutauschen und sich aif dem Laufenden zu halten. Inder Schweiz hat es einen Rösterwechsel des Café Rebeldía gegeben; neu ist Rast Kaffee bei Ebikon LU für die Röstung verantwortlich, und gebana weiterhin für den Vertrieb.

 

Unsere Infrastruktur- und Veranstaltungskosten von Fr. 6050 konnten vollständig durch Mitgliederbeiträge und den Erlöse der Infostände gedeckt werden. Wir erhielten Spendeneinnahmen in der Höhe von Fr. 17'670 und einen Erlös aus dem Verkauf con Café Rebeldía von Fr. 35'590, total Fr. 53'260. 2009 konnten wir folgende Strukturen unterstützen: Die autonomen Gemeindestrukturen der Zapatistas in Chiapas, über medico international die Gesundheitsprojekte in Chiapas (Sadec in Zusammenarbeit mit drei Caracoles), Oaxaca (Komitee 25. November) und Guerrero (Komitee gegen Folter und Straflosigkeit) sowie das Widerstandsnetz gegen die hohen Stromtarife. Dank den Spenden konnten wir die Widerstandsprojekte in Südmexico mit total Fr. 49'960 stärken.

 

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