Sprich Kalaschnikow

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Sprich Kalaschnikow

Cumo Akif Kerimli, 2009

Trügerisch sind eure Schreie nach Frieden
Wenn die Herrschenden von Kopf bis Fuss
Bewaffnet sind
Und die Beherrschetn nicht mal einen Stein in der Hand
haben sich zu verteidigen,
ihre Interessen durchzusetzen

Verzeihe uns Kalaschikow
Dass wir noch nicht über Frieden sprechen
Meine Hände
Deine Hände
Unsere alle Hände
Nicht die Kalaschnikow halten
Sondern
für die Liebe geschaffen
Zärtlich, weich, begeistert
und leidenschaftlich
mit tausend Sehnsüchten...

Erzähle Kalaschnikow jedoch,
Unterdrückung, Ausbeutung, Krise, Rassismus
Armut, Hunger
Und verbotenen Kulturen
Rede über Waisenkinder
Berichte über junge Witwen
gefolterte Greise, und ermordete
Widerstandskämpfern in den Kerkern
Verlange elementarste Menschenrechte
Kalaschnikow

Nostalgie, Trennung, Trauer und Tod
bestimmt unseren bedrückenden Alltag
Sprich, Kalaschnikow, sprich
Die Unterdrücker und Ausbeuter verstehen nur
deine Sprache
Schiess, Kalaschnikow, schiess.
Tod, Freiheit und das neue Leben
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Azad Iskandar 07/24/2010 06:36


Das Gedicht „Sprich Kalaschnikow“ hat wirklich im Zentrum der Probleme unsere Zeit erkannt und beschrieben. Gleichzeitig ist jedoch eine wunderschöne Poesie und Lyrik. Ich gratuliere dem Autor.
Über ihrem Inhalt, werde ich Folgende Kommentare geben: Die Herrschende Klasse der Kapitalisten aber auch Feudalisten predigen uns immer die Frieden, jedoch sie schaffen keine Voraussetzung für den
Frieden. Sie haben alle möglichen Waffengattungen an der Hand. Aber Bevölkerung kann sich nicht wehren. Weil sie unbewaffnet sind. Die Menschen wollen im Frieden leben, arbeiten und lieben. Aber
der herrschenden lassen diese Menschen keine Ruhe. Die Menschen haben entweder kein Arbeit, wenn sie Arbeit haben ist ja sehr Ausbeuterisch. Sie bekommen wenig Geld. Diejenigen sehr arm sind, diese
ist meist im Dritte Welt der Fall, entweder sind sie Halb hungrig oder haben dauern Hunger. Es fehlen jegliche Infrastrukturen diese Ländern. Kinder Sterblichkeit ist sehr hoch. Das Mörderische
System Kapitalismus und Marktwirtschaft hat permanente Wirtschaftkrise, die zumindest einige Generationen abseits stellen. Die Herrschende macht Täglich Krieg gegen die Bevölkerung. Als ob es noch
nicht reicht dann machen sie echte Kriege, Besetzen andere Länder, Töten mehrere nicht den Krieg beteiligten Menschen wie Kinder, Frauen und alte Menschen. Die Staaten assimilieren, unterdrücken
seine eigenen Minderheiten, zerstören ihre eigene Kultur. Sie achten nicht mal elementarsten Menschenrechte. Angeblicher „demokratischer“ westlicher Industrie Staaten rühren nicht den Finger,
elementarste Menschenrechte im Unterdrücker Staaten zu achten. Die Minderheiten, die nicht verschwinden wollen, bleibt den nicht anders als sich mit Waffen zu verteidigen. Dazu gehören z.B.
Tamilen, Palästinenser, Kurden, Basken, Tschetschenen, usw. Diese gegen unrecht kämpfende Menschen werden aber in eine ecke gestielt als Terroristen gestempelt. Die Industrieländer beuten diese
Länder aus, lassen ihre Abfälle in der Umwelt. Schaden ganzer Erdkugel und verursachen Kilimakatastrophen. Wenn die Menschen von ärmlichen und Unterdrückten Verhältnisse abhauen und Im Westen
kommen, werden vom starken Rassismus konfrontiert. Die Herrschenden verursacht eine unfriedlichen Lage der Welt. So einem Fall, die unsere alltäglichen Wirklichkeit ist, alle Arten der Widerstand
sind doch Legitim. Wenn Kalaschnikow ständig über Probleme redet und die Herrschenden doch nicht reagieren die Lage zu verbessern. Dann bleibt Beherrschten nicht anders übrig, unter Umständen auch
zurück zu schießen. In Wirklichkeit die Dummheit und Unmenschlichkeit der Herrschenden schießen zurück. Kapitalismus und ihre Ausbeuter und Unterdrückerstaaten graben ihr eigenes Grab selbst. Damit
einen Neun menschlichen System zu entstehen, brauchen wir neuen Menschen, die ihre Bewusstseins ändern und statt Egoismus, werden sie solidarische Menschen.
Azad Iskandar