DAS WAR KEIN UNFALL

Veröffentlicht auf von Anarchistische Aktion Zentralschweiz

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Üb. von mc, Knast Lenzburg

 

Das Erdölleck von BP, die nigerianischen Rebellen und die Zukunft der Golfküste von Louisiana    

Von Ray Boudreaux


Kalkuliertes Risiko

Als am 20. April schwarze Ölstreifen aus der Stille der Meerestiefen im Golf von Mexiko heraufströmten, schalteten alle in Südlouisiana auf den Krisenmodus, den wir alle seit den Hurrikanen Katrina und Rita periodisch erlebt haben. Unsere erste Frage war „Was können wir tun um zu helfen, unsere Feuchtgebiete zu retten?“ Tausende Freiwillige Louisianerlnnen unterschrieben für die Schutz- und Reinigungsarbeiten, und die Leute fuhren in Fahrgemeinschaften Richtung Küste ab um zu helfen.

Wie eine Untertagexplosion, eine Pockenepidemie oder der Ausbruch der Kastanienfäulnis schien die BP-Ölpest nur ein weiteres Desaster zu sein, ein tragischer Fehler von wohlmeinenden Kapitalisten. Aber wie diese vergangenen Tragödien ist diese Ölpest eine voraussagbare Folge einer industriellen Zivilisation, wo die Risiken nicht von denen berechnet werden, welche die Folgen tragen müssen wenn etwas schief geht. Es bestanden keine Zweifel, dass ein Tiefwasser-Ölleck die Leute ihres Heimatlandes und ihrer Befähigung berauben könnte, sich selbst zu ernähren, aber diese Folge wurde von jenen, die nicht in Südlouisiana leben, als vertretbares Risiko betrachtet: die von einem Leck Betroffenen konnten doch in die Stadt ziehen und für das Geld arbeiten, das sie für ihre Nahrung brauchen, oder? Wie immer, waren die diese Gefahren abwägenden Leute nicht jene, denen dann ihre Befähigung zur Selbstversorgung verwehrt würde; es waren Anwälte, CEOs und Geschäftsmänner in den Büros der Multis - wo die Shrimpcocktails und gegrillter Fisch in ihren Konferenzräumen exakt um 12:30 nachmittags tagtäglich freudig empfangen werden.

Und ist der Nutzen das Risiko wert? Frag die Fischerinnen und Garnelenfischerlnnen und die Bewohnerinnen der sumpfigen Flussarmen, die von der Freigiebigkeit Südlouisianas leben: sind die Ölbohrungen das Risiko der Zerstörung der Befähigung der Louisianerlnnen, sich vom Meer zu ernähren und an den Küsten zu leben, wert? Sie sind nie gefragt worden. Diese Entscheidungen wurden in Geschäftsbüros getroffen, und nach den eigenen Kampagnenbeiträgen wurden ihre Anliegen gehorsam in den Kongresssälen verbreitet. Man kann sie heute in diesen Sälen immer noch hören, weit weg von den ruinierten Ökosystemen von Südlouisiana. Sie verlangen nach einem Ende des Moratoriums neuer Bohrungen, und nützen zur Verbreitung ihrer Farce die Angst vor der Armut jener aus, die Arbeitstellen wollen. Obwohl ihre als Fischerinnen beschäftigte Nachbarschaft durch das Leck zerstört wurde, terrorisieren die Politiker die Ölarbeiter, die keine anderen Beschäftigungschancen haben, indem sie ihre grosse Ölagenda runterleiern. Trotz Meilen von toxischen und ölverseuchten Sümpfen, 5000 toten Pelikanen und mehr als 500 toten Meeresschildkröten, und das zehnfache an Öl wie von der Exxon Valdez, das unser Land kontaminiert, können die ölbasierten Panikmacher in DC nicht mehr bringen, als noch mehr von Demselben zu fordern und uns mit Armut zu bedrohen falls wir nicht aufgeben.


Geschichten, die sich gleichen wie ein Ei dem anderen

Unsere Geschichte ist nichts Neues. Andere haben dieselbe Geschichte schon erlebt, auf der anderen Seite der Welt, in einem Land, das Nigeria genannt wird.

Ihre Geschichte beginnt sehr ähnlich wie in Louisiana: die Europäer kamen in Nigeria an, berechneten den Wert der Arbeit der Menschenwesen und ihres Landes, home= Heimat genannt, und kauften und verkauften beide als Privatbesitz. Sie verloren nie einen Gedanken an die nigerianische Lebensweise, oder darüber, welche Auswirkungen ihre Handlungen auf die Systeme zum nachhaltigen Leben auf einem Land haben könnten, das durch ein von Generation zu Generation überliefertes Wissen vollkommen erhalten worden war.

Sklaverei ist eine typische Institution des Kapitalismus. Sie ist nur Grundbesitzern nützlich, wenn es viel Land hat und wenige willige Arbeiterinnen. Was an den Grenzen des Kapitalismus oft der Fall ist, wo die Menschen der Lohnarbeit noch nicht unterlegen sind weil sie immer noch in intakten Gemeinschaften leben, die sich selbst ernähren können. Das waren die Umstände im Süden der USA, die das Aufkommen der Plantagenwirtschaft auslösten, und einer der vielen gemeinsamen Punkte in der Nigerianischen und Louisianaschen Genealogie.

Als die Europäer kamen, weigerten sich die Eingeborenen Amerikanerinnen, die Südlouisiana ihre Heimat nannten, freiwillig Lohnarbeiterinnen zu werden. Da sie das Land dermassen gut kannten, zogen sie es vor weiter davon zu leben anstatt für die Kolonisten zu arbeiten. Die Eingeborenen Amerikanerinnen nahmen viele geflüchtete afrikanische Sklaven auf, die wie sie fühlten.

Die Erinnerung an diese Grosszügigkeit unter Völkern, die dem Kapitalismus widerstehenden, lebt in den Feiern des indianischen Mardi Gras in New Orleans und in Eingeborenengemeinschaften wie die Houma Nation in Südlouisiana weiter. Die Houma kämpfen weiter gegen die Ölgesellschaften, deren Pipelines die Feuchtgebiete zerstückelt haben, was zur Einsickerung von Salzwasser und deren Erosion geführt hat. Auf sechs Gemeinden im Südosten Louisianas verteilt, sind Geschichte, Kultur und Lebensweise der Houma eng mit dem Wasser verbunden. Sie sind Berufs- und Selbsterhaltungsfischerlnnen, und für ihr Überleben immer noch sehr von den Feuchtgebieten abhängig. Bis jetzt in Randzonen überlebend, hat nichts in Jahrhunderte langem Elend sie dermassen mit Vertreibung bedroht wie diese BP-Ölpest.

Auf der anderen Halbkugel in Nigeria lebt die Bevölkerung des Nigerdelta, ein grosses Flussdelta mit einem dem unseren ähnlichen Marschlandökosystem, ebenfalls in enger Beziehung mit einem Land, das auf ausgedehnten Ölreserven sitzt. Viele Bewohnerinnen des Nigerdeltas sind von Fisch- und Garnelen lebende Fischerinnen und wohnen auf den Marschlandflussarmen. Wie auch hier, kam die Erdölexploration im Nigerdelta vorJahrzehnten auf, von denselben Multis gebracht, die wir jeden Tag in Louisiana sehen: Shell, BP, Chevron, Texaco e Exxon-Mobil.

Die Ölmultis versprachen der nigerianischen Regierung Steuereinnahmen und Wahlkampfbeiträge für ErdöIbohr-„Rechte“ im Delta - ein Recht, dass die Politiker genau wie in Südlouisiana keinesfalls befugt sind auszuverkaufen.

Seit 1958 die Bohrungen begannen und nachdem mehr als 7000 Lecks und 13 Millionen Barrel Erdöl das Nigerdelta verdreckt haben, ist es einer der am stärksten verseuchten Orte der Welt. Trotz ihrem Ölüberfluss zählen die Menschen des Nigerdeltas immer noch zu den ärmsten Menschen Nigerias; die Einkünfte gehen an die Nationalregierung und werden nie an die Gemeinschaften zurückgegeben, welche die Risiken (und die Kosten) der Erdölgewinnung tragen. Klingt bekannt, oder?

James Carville sagte kürzlich über Südlouisiana, „Wir haben keinen einzigen Penny Abgaben für das Öl erhalten, das mehr als sechs Meilen von unseren Küsten entfernt produziert wird. Wir übernehmen alle Risiken, produzieren Meeresfrüchte, Öl und Gas, und erhalten kein Entgelt. Klar, 165 Milliarden $ gegen ans Bundesschatzamt, das nun helfen könnte, dieses dringende Problem zu lösen.“

Die Situationen der beiden Deltas weisen frappante Ähnlichkeiten auf. Die Erdölmultis konnten sich in Nigeria noch grössere Vorrechte als hier erkaufen, und die Leute sind noch ärmer und haben ein noch stärker verseuchtes Delta als Resultat.

Immerhin gibt es einen Unterschied zwischen Südnigeria und Südlouisiana: im Nigerdelta haben sie die MEND.


MEND: Bewegung für die Emanzipation des Nigerdeltas

Bewohnerinnen des Nigerdeltas haben jahrzehntelang gegen die Erdölmultis gekämpft. Sie haben für besseren Schutz und strengere Vorschriften zur Beendung der Öllecks gekämpft, die den Fischfang, die Landwirtschaft und ein Überleben in Würde auf unverseuchtem Land zerstörte. Sie kämpften für mehr Erdöleinnahmen als grausamer Entgelt für ihre verlorene Lebensweise. Sie bekämpften Diktaturen und gewählte Politiker, die alle die Erdölgewinnung im Delta förderten und alle Einnahmen in Beschlag nahmen, wie es die beiden Nationalparteien hier in den Staaten tun.

Die Nigerianerinnen kämpften jahrzehntelang friedlich. Sie organisierten, protestierten und bildeten einheitliche breite Bewegungen zum Kampf um Gerechtigkeit. Sie wurden wirksam, und so wurden ihre Leader von der Regierung und privaten Ölmultischwadronen ermordet und verhaftet. 1995, nachdem er eine Protestbewegung gegen Shell angeführt hatte, wurde der Aktivist Ken Saro-Wiwa auf Shells Geheiss niedertächtigerweise hingerichtet.

Nach Jahrzehnten von frustrierendem und erfolglosem Kampf vereinten sich einige kleinere illegale Banden des Nigerdeltas um mit allen notwendigen Mitteln gemeinsam zu kämpfen, um die Ölmultis zu zwingen, ihre Praxis zu ändern. Die Notwendigkeit einer Veränderung war dringend: es ging darum, sich gegen den Tod durch Vergiftung zu wehren und dagegen zu kämpfen oder zu neuen Slumbewohnerinnen der Städte zu werden und für Peanuts Arbeiten zu verrichten, die sie hassten, wenn sie dann überhaupt Arbeit finden konnten. So ist die MEND entstanden.

MEND befasste sich mit allem, von der Zerstörung von Ölpipelines und gratis Erdöl verteilen bis zur Besetzung von Bohrinseln mit auf ihren Fischerbooten montierten Gewehren. Sie haben fremde Angestellte für Lösegeld entführt und Büros der Ölmultis bombardiert. Sie hatten den grossen Ölmultis in ihrem Delta den Krieg erklärt.

Sie haben den grossen Ölmultis in ihrem Delta den Krieg erklärt.

Kannst du es ihnen verübeln? Welche Bedrohung ist grundlegender und existenzieller als eine Gemeinschaft ihrer Fähigkeit zu berauben, sich selbst zu versorgen? Amerikanische Eingeborene schlugen zurück als ihre Büffel geschlachtet wurden. Eingeborene Mapuche-Kriegerlnnen in Chile kämpfen gegen Holzbauunternehmen, die ihre Flüsse verschmutzen und ihre Jagdreviere zerstören. Stämme in West Papua, Indonesien, kämpfen gegen den Bergbau der Kapitalisten. Wie Freeport- McMoRan, der in seiner unersättlichen Gier nach Gold und Kupfer Flüsse vergiftet und den Fisch tötet, von dem die Stämme abhängig sind. MEND schlägt zurück, genau wie zahllose andere Leute, die vom Land abhängig sind, es getan haben, schlägt zurück gegen Multis, die entscheiden, dass das Land, die Nahrung und der Lebensstil von jemandem anderen zum Vorteil der Zivilisation, der Profite und der Dividenden der Anleger geopfert werden kann.

Unsere Zukunft, unsere Entscheidung.

Das BP-Ölleck ist ebenso wenig ein Unfall wie die Verschlammung der Flüsse, weil die Wälder kahl geschlagen werden, ein Unfall ist. Es ist ebenso wenig ein Unfall, wie die Kanäle der Ölmultis, die unsere Feuchtgebiete zerstören, ein Unfall sind. Wenn du von einem Multi „Unfall“ hörst, kann es als „ein vertretbares Risiko, das mit eurem Leben und Land eingegangen wurde“ übersetzt werden.

Nur die Menschen, die auf dem Land wohnen, können das Risiko und den Vorteil eines Eingriffs abwägen, der die gesamte Überlebensgrundlage der Gemeinschaft zerstören könnte. Mit Sicherheit - und intelligenterweise - entscheiden sie, dass solche Risiken es nicht Wert sind, eingegangen zu werden.

Während Jahrzehnten geschah in Südlouisiana „ein verdammtes Ding nach dem anderen“, so James Carville, politischer Berater und Medienpersönlichkeit. Anruf nach Anruf beim Radio WWL sagte, dass, wäre die Golfküste eine eigene Nation, sie mit all unseren Erdöleinnahmen so reich wie Saudi- Arabien wäre. Anstatt dessen sind wir Teil des ewig armen tiefen Südens. Wann werden wir selbst entscheiden, welches Risiko vertretbar ist?

Lasst uns hoffen, dass es keinen Kampf braucht wie jenen, der von MEND in Nigeria geführt wird, aber wenn die Geschichte uns etwas lehrt, kann es gut so sein. Wir haben keinen grossen Entscheidungsspielraum mehr.

Wird die Zukunft die Entstehung des MELD, the Movement forthe Emancipation ofthe Louisiana Deltasehen? Gott weiss, dass wir alle die dazu nötigen Gewehre haben. Wir müssen jetzt entscheiden, was unser Lebensstil und unser Ökosystem uns Wert ist, unseren Kindern und Grosskindern. Wollen wir für die Eignung kämpfen, von unserem Land zu leben? Werden wir kämpfen oder uns dem monströsen Druck der Multis ergeben, die von Polizei, Militär und Gerichtssystem geschützt werden? Werden wir kämpfen oder werden wir die Entscheidungen akzeptieren, die von Politikerinnen für uns getroffen werden, auch wenn diese Entscheidungen unsere Leben zerstören?

Die einzige uns wirklich übrig gebliebene Entscheidung ist, welchen Weg wir einschlagen wollen: Widerstand oder Kapitulation. Es ist die einzige Entscheidung, die uns von den mächtigen und von grosskalibrigen Regierungsgewehren unterstützten Interessen nicht genommen worden ist, und es ist dieselbe Entscheidung, vor der alle Leute gestanden sind, die vom unersättlichen Appetit nach Wachstum der „westlichen Zivilisation“ als entbehrlich betrachtet wurden. Es ist eine Entscheidung, die seit Jahrzehnten in unserem Hinterkopf rumgeistert: als die Projekte der Armeekorps die Feuchtgebiete ihrer Sedimente beraubte, als das US-Agrobusiness und Industrie die Erlaubnis bekamen, den Mississippi River als gigantische Industriemüllhalde zu benutzen und damit die Todeszonen im Golf schafften, als die Ölpipelines unsere Feuchtgebiete verseuchten und erodierten, und als es Chemikalien vom Himmel regnete, die als Gift vom Öl und den Raffinerien der Cancer Alley („Krebsgasse“) zwischen New Orleans und Baton Rouge ins Wasser gelangten.

Wenn eine solche Entscheidung getroffen wird, und es entsteht der Widerstand gegen diese Zerstörung, wird MELD in meinem Haus immer willkommen sein und einen Platz finden, und ich kenne viele Leute der Golfküste, die genauso denken. Für einen Widerstand, welcher der Liebe gerecht wird, den wir für diesen Ort empfinden, den wir Heimat nennen. Für die Zukunft.

 

Für jene, die den Widerstand wählen

Es liegt an uns: kämpfen wir oder sterben wir als gebrochene Menschen, entwurzelt und ausgebeutet, ohne einen Ort, den wir Heimat nennen können?

Wir können damit beginnen, indem wir bei den Reinigungsanstrengungen NICHT freiwillig mitmachen. Lass dich von BP dafür fürs Aufputzen ihres Drecks bezahlen; tue es nicht gratis! Wir können mit Strassenblockaden wie der LA1 beginnen, die für die Offshore-Ölindustrie eine kritische Verbindung ist, bis die Bundesregierung uns nicht einen grösseren Teil der Abgaben abgibt und unseren Gemeinschaften die Entscheidung überlässt, welche Risiken der Erdölbohrung annehmbar sind.

Wir können beginnen indem wir den Dokumentarfilm Sweet Crudeüber MEND in jeder Stadt Louisianas zeigen und die Parallelen der beiden Situationen mit unseren Freundinnen und Nachbarinnen diskutieren.

Wir können damit beginnen, dass wir die Büros der Ölgesellschaften und des damit verbundenen Business (wie das in Dubai ansässige Halliburton) besetzen bis sie aufhören mit dem Kauf und der Korruption unseres politischen Systems und die Menschen fairer entschädigen, die durch die jahrzehntenlange Ölförderung und dem aktuellen BP-Desaster geschädigt wurden.

Wir können mit der Besetzung der Büros des Agrobusiness beginnen, deren Schadstoffe unseren Fluss zerstört haben und deren Lobbyarbeit flussaufwärts zu einer Politik geführt hat, die unsere Gemeinschaften schädigt, und die nie auch nur einen Groschen zur Entschädigung der Risiken bezahlt haben, die sie dachten sie seien annehmbar für uns.

Wir können mit der Blockade oder Besetzung der Raffinerien beginnen, deren krebserregenden Chemikalienfackeln und toxische Schlämme unsere Gemeinschaften tagtäglich vergiften.

Wir können mit unseren Booten Schiffsblockaden errichten, Mississippi, als einer der wichtigsten Rohstoffimportwege der USA miteingeschlossen (Rohstoffe, die ohne Zweifel auf Kosten des Weiterlebens von Leuten auf ihrem Land gewonnen wurden). Die mutigen Leute von Bayou La Batre in Alabama haben dort als Protest schon zweimal die Schifffahrtrinnen blockiert.

Wir können beginnen, indem wir uns organisieren und protestieren, wie die 500 Leute, die sich in New Orleans versammelten um zu fordern, dass BP und die Regierung aufhören, unsere Küste zu zerstören, oder die Protestlerlnnen in New York, die eine Gasstation von BP blockierten um mit dem Multi in der einzigen Sprache zu reden, die er versteht: Geld.

Wir können beginnen indem wir unsere Gemeinschaften in Volksversammlungen organisieren wo WIRdie Entscheidungen über Dinge treffen, die unser Leben angehen, und wo wir zu unseren Gemeinschaften als Ganzes Sorge tragen, damit sie überleben und die Zukunft sehen werden.

Ray B. ist ein Anarchist, der aus der Hochschule geschossen wurde, weil er sie geschwänzt hatte um an den Riots von Seattle teilzunehmen und er von zu Hause in New Orleans aus gegen den Multiabschaum organisiert. Er nahm an verschiedenen Umwelt- und Tierrechtskampagnen teil, war FNB (Food Not Bombs), Squatter und Organisator von Soliveranstaltungen für die Stammesguerilla von West-Papua. Er vergnügt sich, indem er sich in den Sümpfen herumtreibt, wenn er nicht gerade in der Schule an seinem akademischen Grad arbeitet.

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